Nerwunder⸗ XII. ubrigens gewahret man bey den Voͤg-liche Uebun⸗ len vil erſtaunliche/ und ſolche Ver ꝛichtungen/gen. welche ſie auch den vernuͤnftigeſten Menſchenvortuhn. Wie kunſtlich machen fie ihre Ne-er? Wie ſorgfaͤltig verwahren die Weibleinihre Jungen/ ſo daß ſie eher vor Hunger wurdenverſchmachten/ als fie verlaſſen? Und/ fo fie aufNahrung außgehen/ wie bald kehren ſie zuruck?Wie fleiſſig decken die Gaͤns/ und Enten ihre Cyerzu mit Stroh/ damit ſie nit allzu bloß ligen/ oderentdeckt werden in ihrer Abweſenheit? Mit wasvor Hertzhaftigkeit beſchuͤtzen fie ihre Jungen/die oft nit ihr eigen/ ſondern nur zu-oder un -tergelegt find? Wer die hoͤchſte Weisheit nit fiehet in diſen ohnvernuͤnftigen Thieren regiren/und die Göttliche Allmacht in ihnen wircken( deriſt gewißlich unempfindtlicher als ein Stein/ blin ·der und tummer dann ein Stock. aeinthe ⸗ XIII. Wann wir endtlich kommen auf dielung. Ab- oder Eintheilung der Voͤglen/ ſo werden wirmit dem Edlen illoughby borderſt finden/ daßeiniche auf der trockenen Erden ſich aufhalten/andere aber in den Waſſern ihre Speiſe ſuchen-diſe nennen wir! Waſſer- jene Cand-Voͤgel. DieLand-Voͤgel haben eintweders krumme/ oder ge ·rade Schnaͤbel/ und Klauen,Zatıdodael XIV. Krumme Schnabel und Klauen ha-mit Frumen ben vorderſt die Rauboögel/ welche auch eine4— ihren Verzichtungen angemeſſene Geſtalt habennd Klauen. einen groſſen Kopf/ kurtzen e Nane,zum Raub dienliche Schnabel/ und krume Klauen/ſtarcke Maͤuſe/ und Bein/ ein ſcharffes Geſicht/und fo fort. Von diſen Raubboͤglen fliegen eini-che Tags auf Beut auß/ andere Naches. Jeneſind die Adler/ ſamt ihren Geſchlechten/ die Geir/| f Ha-
. Aves Aquatic. t. Terreſtres. u. TauVutungues,