viele taufende trift/ von allen Seiten überdenkt. Bisdas Nachtessen gerichtet war, sahen wir uns in die-sem offenen Ort um, und bestellten Pferde auf den fol-genden Tag, um nach Lomo zu gehen — die Leichtig-keit sowohl diese als auch sogenannte Sedien, Kaleßinen,sder kleine Halbkutschen mit 2 Rädern hier zu finden ,ersetzen dem Reisenden den Mangel eines guten Wirths-hauses. Wer hier zu Wasser oder zu Lande ankömmt)richtet die Reise so ein, daß er weitergehen kann; ent-weder übernachtet man zuLauis, oder zu Mendrxs,und bleibt hier nur so lange bis -er Wagen gerichtet,oder das Schiff bereitet U Codelago (auch OpoL b. 3 §o, oder Lorg «Zi ) ist übrigens ein grossesaber unangenehmes, frostiges Pfarrdorf am Fuß ei-nes hohen Bergs, der größtentheils mit finsterer Wal-dung bedeckt ist — in den kürzesten Tage» bescheint dieSonne erst nach io Uhr morgens diesen Ort. DirSchifflände ist sicher und bequem, der starke Paß unddie Ablage, st> vieler durchführender und hier umge-ladener Kaufmannswaaren giebt den Einwohnern vie-les zu verdienen, die ich, so sehr mau auch über sieklagt, nie unverschämter in übertriebner Forderungbefunden habe, als andre Schiffer und Fuhrleuthe inItalien. Wenn man für ein Schiff mit zween Ruder-Männern bis nach Lauis ; zahlt, so geben sie sichzufrieden, obschon sie anfangs den Fremden mehr for-dern , und um ein Mietpferd zahlt man täglich 2 ^LMe. Der Wein, der an diesem schattichten Ortwächst, ist von schlechter -Qualität. Voni dem imigten Jahrhundert hier erbauten, im Jahr 1518.aber von den Eidsgenossen zerstörten Schloß steht manwenig mehr.
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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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