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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
Entstehung
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langsam fort nach Lsüellerro, e-chns Ivkatrs, undOüsiia NU0V2, wo übermal ein Landgut von beson-derem Geschmack unsere Aufmerksamkeit an sich zog.Der langweilige Fortgang unserer Reise, die Sonnen-hitze die indessen uns vasi versengte/ der Staub dendie vorüber fahrenden Kytschen erregten/ und der unsganz bedeckte / dem wir auch nicht entrinnen konnten/Ha die Esel ihrer Natur nach gar nicht leicht zu lei-ten sind, machten uns je langer je unmuthiger/ so daßwir wieder das Fußgehen vorzogen/ die Thiere bisauf das einzige / so unser Gepak trug / entließen / undin dem liessen stinkenden Staub die Wanderschaft biszur Hauptstadt fortsetzten.

Diese und viele ähnliche Erfahrungen belehrtenmich / daß die Fußreisen nur in der Schweiz und über-lhanpt in den Bergländeren angenehm und nützlichseyen / wo die mit jeder Stunde wegs sich abänderndeLandschaft «nd Aussicht beständig das Aug und dieEinbildungskraft angenehm beschäftigt/ und neue Ge-genstände darstellt / oder die alten Mandsrt/ wo manum des Fußgehens willen niemanden verachtet/ weilman sich dessen mehr gewohnt ist.. Da hergegen diebreiten/ im Sommer staubichteN/ bey nassem Wettertief kothichten Landstrassen in grossen Plänen höchstlangweilig / die Landschaft sich immer'gleich und unin-teressant ist. Hier kommt man mit einem Wagenweit/ die Reise geht schnell/ und die Kosten sind nichteinmal so groß/ als bey dem Fuß geh»/ das in denAugen Vorurtheils - voller Leuten so sehr herabsetzt/und vom Genuß mancher nützlichen Kenntniß/ undmanchen Vergnügens bey vornehmen Leuten ausschließt.

Wir vollendeten endlich unseren mühesamen Weg/und kamen über OcrZano und komsna bey der Däm-merung