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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
Entstehung
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«M« Mc vielleicht nur in der Einbildung bestanden, in der

uTems, Wirklichkeit darstellen/ ist mehr als fürstlich. Oita--

M Cilro- limr Borromeo erbaute sie im Jahr 1671. und ließ

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Die Jnsul Lella stellt in einicher Entfernung einePyramide, vor, die aus zehn Terrassen besteht, die im-mer abnehmen, und zulezt in einen stumpfen Spitzenlaufen. Die oberste Terrasse ist nach vierzig Schrittelang, in die fünfzig Ellen über den See erhoben,und mit Quadersteinen gepsiastert, die einen Cisternenverschlieffen, in welchen das Regenwaffer abgeleitetwird, welches zu den künstlichen Springbrunnen dient,welche in dem am Ende der Terrassen angelegten Lorbeer-wäldchen können in Gang gebracht werden. Coloffa-lische, steinerne Statuen, darunter ein Pegasus überdie andern emporsieht, zieren diesen platten GipfeUDie Aussicht ist unvergleichlich nach den Piemontesifchenund Schweizerischen Alpen gegen Westen, gegen Südüber die Fläche des Sees, mit den beyden schönenUfern, die mit Weinhügeln, Flecken und Dörfern se-zieret sind. Gegen Ost und Nord mäßigere Berge,deren Fuß sich in dem See verliehet. Am frühen Mor-gen ist die Aussicht in die Alpen, am Abend die inden See gegen Süd, reihender. In der Mittags-zeit kann man sich in den Gärten an der Sonne nichtaufhalten, die Hitze ist unerträglich. Auf diese obersteTerrasse kömmt man mittelst einer gedoppelten Treppe.Jede der untern hat einen breiten Spaziergang zwi-C c 2. Den