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Reise von den Borromeischm Jnfulnnach Luggarus.
Des folgenden Tags stiegen wir eine Stunde vorSonnen-Aufgang wieder zu Schiff/ und fuhren 4 Stun-den weit unaufgehalten bis c^nnero, wo an der Pie-montesischen Küste ; andere kleine Jnfuln merkwürdigstnd, und von der Mayländischen Seite der aus demLauiser See kommende Tresa-Fluß in den Langen-See st eßt. Nicht weit davon zu ?orro ist eine Glashütte,und weiterhin östlicher Seits der Flecken l-uino, unddie beyden Dörfer aiscc?gno, davon das einecagno impcrisle ein Kaiser!. Freydorf / das anderemayländisch und wegen der für die welscheSchweiz angelegten Meersalz Rafinade merkwürdig ist.Das Mayländische Gebiet erstreckt steh auf östlicherSeite weiter hinauf, als das Piemontestsche auf derwestlichen Küste. Diesseits ist Lsnobio, jenseits aberkino der lezte Hauptort; sobald man diese Orte vor-bcygefahren, trittet man in das Schweizerland ein.Der schöne Flecken krilsxo zeigt steh auf der westlichenSeite zuerst, dann folgen die Kaninchen Jnfuln, undin einem Winkel, den der See macht, der schöne Fle-ken ^lcons. An der. östlichen Seite macht das Vor-gebirg ?ino eine See - Enge, sobald wir solche hinteruns hatten, sahen wir die Landschaft Oambarogno.Zwischen ^lcona und Luggarus hat der Fluß ölZZ,eine Erdzunge in dem See angelegt, welche mangänzlich umfahren muß, ehe man Luggarus sieht,wo der See einen eignen Busen bildet.
Zu Luggarus kamen wir in der grösten Mittags-Hitze an, die uns so schläfrig, müde und matt gemachthatte, daß wir ein kühles Zimmer und die Ruhe aller
schö.