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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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aber gefriert. Von dieser Art sind mir blos zweenkleine Seen zn hinterst im Thal QsverZno in derHerrschaft Ma^nthal bekannt/ der eine hat keinenNamen / und ist die meiste Zeit des Jahrs überfro-ren / weil er allernächst an den Gletschern des BergsNaretto liegt, und vermuthlich auch daher seinWasser hat. Der andere heißt Zottcr (b-ago ckellarorra) friert im Winter auch zu, im Heumonat,August und Herbstmonat ist er flüßig.

In der Landschaft Lauis ist der See von Ori-ßlio jm Gebirg zwischen k.3mone und earnsgo nächstbey dem Dorf Origlio, er hat vermittelst eines Ba-ches einen kleinen Ausfluß, und ergießt sich in dasFlüßchen ^Zno, welches in den Lauiser-See fällt.

Ein anderer See in gleicher Landschaft heißtMuzZano, ist von geringer Bedeutung und hat auchvermittelst eines kleinen Bachs Gemeinschaft mit demLauiser-See.

Was von diesen und den grösser« Land Seen, sowie auch von den verschiedenen Flüssen und Vergwas-fern dieser Landschaften erhebliches bekannt ist, sollunten bey der nähern Beschreibung einer jeden Land-vogtey vorkommen.

Bisdahin sind sehr wenige Mineral-Wasser in die-sen Gegenden entdeckt worden, mir sind nur zwey be-bekannt, das eine ganz auf den Grenzen des Onser-noner-Thals gegen das piemontesische Vigezzer-Thalin einer Kluft am Fuß des Bergs roll-,. Zu

Lirsbbio aber in der Herrschaft Mendrys finden sichallernächst bey dem Haus Laltella zwo starke Quellen,deren Wasser vollkommen den Schwefel-Geruch ha-ben. Eine ähnliche Quelle ist auch an der Straßnach der dortigen Pfarrkirche, diese w«den gar nichtE e le-