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Beyträge zur nähern Kenntniss des Schweizerlandes / Von Hs. Rudolf Schinz, Pfr. zu U...
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ernähren könnten, gewinnen ihren Unterhalt als Le-henleute und Pächter auf den Güteren anderer, undjn den liegenden Gründen fremder und einheimischerHerren, mit denen sie in unterschiedliche Traktateneintreten, je nach Beschaffenheit des Guts. DieseLehenleute (l^ssari) machen eine beträchtliche Zahlaus, weil bemittelte Leute ihre Capitalien viel lieberan eigenen Grundstücken haben, obschon sie solchenicht persönlich sondern durch Lehenleute bearbeiten,als aber umZinß den Bauern, gegen Verpfändung der-selben eigenthümlicher Besizungen, ausliehen. Aberauch darum ist ein Unterschied, dann im Mapnthal, wo alles bäurisch lebt, und keinerlei) Fabri-ken oder erhebliche Handelschaft getrieben werden,sind die Bauern Eigenthümer ihrer Güter, und ver-zinsen blos die darauf schuldigen Capitalien den we-nigen, die aus ihren Zinsen leben können. In denThälern Verrgica, Onlernone und OsmliLrüZNO, inden nördlichern Thälern von Lauis hats die nemli-Beschaffenheit. Auch um Luggaris herum gehen vonJahr zu Jahr mehrere Grundstücke in die Hände derBauern zu Eigenthum über. Hergegen um Lauisherum, und in der Herrschaft Mendrys sind dieEdlen und bürgerlich lebenden Leute meistens im Be-st; des Lands, bald alle Kaufleute, die aus ihrerHandelschaft etwas Gelds entüberigen können, suchensich eigenthümliche Güter anzuschaffen, ja diejenigeHandelsleute, die nicht auch eigene Grundstücke besi-zen, haben schlechten Credit, weil solche Besizungenfür ein Zeichen des Wohlstands und ein Maaßstabdes überigen Vermögens gehalten werden. Es besizenaber auch viele mayländische Familien, besondersEdelleute von Lomo und Vsrese kleine Ländereyen inGg 4 der