Sammlung vier und zwanzig eingerükt, derenSchönheiten alle ich Kinder fühlen , deren Sit-tenlehrc ich sie errathen sah , so bald sie der ver-nünftige Vater mit einem fernen Winke bemerkte.
Gleich nach Lafontaine» laß ich Ändert fol-gen — Er befaß die Kunst den Ton der Fabel umeinige Grade höher zu stimmen, und ihr eine phi-losophische Miene zu geben, die ihr nicht übel steht,ohne darum sich von der Natur und Einfalt zu ent-fernen. Mir scheint, er verdiene es am meisten, zu-gleich nut Lafontaine genenntzu werden. Voltaireschrieb ihm: „Sie haben sich neben Lafontaine ge-sezt.. „Alle ihreLefer werden ihnen für ihre Fabeln„danken... Ich habe sie mit aklemVergnügen ge-wiesen, das man fühlen muß, wenn man die„Vernunft mit den Reizen des Wizes geschmükt»sieht. In den meisten derselben herrscht die der»Menschheit würdigste Philosophie. Solche Fa-„beln sind Erhabenes mit Naivetät ausgedrükt.,.Zum Beweise brauche ich wol mehr nicht, als dieFabeln die Amsel, die Ammeisen, der Dog-genhund und seine Rette , der Spiegel u s.w.anzuführen, und läßt sich ein naiveres Gemäldeaus der Kinderwelt denken, als Hänsgen undGörgcn? Ich wünschte daß unsere deutschen Fa-bel-