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Sittenlehre in Fabeln und Erzählungen für die Jugend : Nebst einer Abhandlung über die Frage: Sind die Fabeln eine Uebung für Kinder, oder sind sie es nicht? / mit Kupfern von J. R. Schellenberg
Entstehung
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Hol dein und der Lord.

^in Pair Britanniens, der Pflastertretter Zierde,Berauscht von Eitelkeit auf feine Herzogswürde,Gieng täglich zweimal oft bei Holbein aus und ein ,Und pralte laut sein Busenfreund zu seyn.

Die Langeweil' und Grillen, die sie nagen,

Sicht man die Grossen gern ins Haus des Nach-bars tragen.

Mit Kennermiene rief der göttliche Mecen,

Wenn er ihn mahlen fahrBrav, Holbein, rich-tig , schön:

Nicht übel ist diß Licht in Vordergrund geleitet,Der Schatten dicht im Hintergrund verbreitet.Wie sanft, wie rührend ist diß Mädchen Angesicht,Wie ein Madonnenbild? Es lebet, athmet, spricht!Aus dir, Freund Holbein, kan dereinst was Gros-ses werden!

Doch Fleiß und Uebung hraucht's, und guten RathDes Freundes. der ein Kennerauge hat.

Der Mahler Hört es, gähnt, z/nd spricht nur durch

Geberden.

Man weiß ja, daß ein ächter Edelmann,yHar er auch nichts gelernt, doch alles weiß und kann.Husch schlüpft er denn zu Ieitungsneuigkciten,Erzehlt der Stadt und Vorstadt Albernheiten.

Doch