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Franz Xaver Bronners Schriften
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ften Mufcheln. Im innerften Heiligthum der fchö-nen Grotte weilte Nereus, der Gott des Meeres 4am liebften. Lächelnd lag er jetzt dort, der ehr-würdige Greis, auf weichem Schwanenflaum, dieSpiele feiner Kinder mit Wohlgefallen belaufchend.Die Frühlichftcn feiner fchönen Töchter jagtenfleh mit jungen Tritonen auf fchäumenden Wel-len umher, befpritzten fie neckend mit Wader,und entwifchten fchalkhaft den Genutzten insSchilf. Andere, minder lebhaft aber fanfter, faf-fen beyfammen auf fonnigen Klippen im Meere ,ftreichelten und kiifsten ihre kleinen Söhne, be-fahen fich, die grünen Haare ordnend, im Spie-gel des Waders, und erzählten rührende Gefchich-ten der Liebe ; indefs der junge Melicertes-Palä-mon muthwillig auf zahmen Delphinen mnherritt,von feinen Gefpielen auf fchnellen Wallrofsenverfolgt. Glaukus und Proteus, am' Ufer fitzend,klatfchten ihnen , lachend, Beyfall und Ermunte-rung zu. Nur Eudora, die mürrifche Nymphe,lag in einem Winkel der Grotte, auf weichenSeeotterfellen, mit lieh und ihrer Übeln Launeallein, fcheuchte fogar ihren zahmen Eisvogel,fonfl ihre Freude, von fich weg, und murmelteduftere Klagen,,.