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ften Mufcheln. Im innerften Heiligthum der fchö-nen Grotte weilte Nereus, der Gott des Meeres 4am liebften. Lächelnd lag er jetzt dort, der ehr-würdige Greis, auf weichem Schwanenflaum, dieSpiele feiner Kinder mit Wohlgefallen belaufchend.Die Frühlichftcn feiner fchönen Töchter jagtenfleh mit jungen Tritonen auf fchäumenden Wel-len umher, befpritzten fie neckend mit Wader,und entwifchten fchalkhaft den Genutzten insSchilf. Andere, minder lebhaft aber fanfter, faf-fen beyfammen auf fonnigen Klippen im Meere ,ftreichelten und kiifsten ihre kleinen Söhne, be-fahen fich, die grünen Haare ordnend, im Spie-gel des Waders, und erzählten rührende Gefchich-ten der Liebe ; indefs der junge Melicertes-Palä-mon muthwillig auf zahmen Delphinen mnherritt,von feinen Gefpielen auf fchnellen Wallrofsenverfolgt. Glaukus und Proteus, am' Ufer fitzend,klatfchten ihnen , lachend, Beyfall und Ermunte-rung zu. Nur Eudora, die mürrifche Nymphe,lag in einem Winkel der Grotte, auf weichen■Seeotterfellen, mit lieh und ihrer Übeln Launeallein, fcheuchte fogar ihren zahmen Eisvogel,fonfl ihre Freude, von fich weg, und murmelteduftere Klagen,,.