Theuerster Vater!
-(Vem anders als Ihnen soll ich das Lebeneines Mannes widmen, dessen Enkel und Lieb-ling Sie waren, an dessen Seite Sie Ihre Imgendjahre durchlebt haben? In Ihrer Seele entrstand zuerst aus reiner Zärtlichkeit der Vorsatz,ihm ein schriftliches Denkmal zu stiften. « Sein„Andenken, sagten Sie, ruht zwar itzt noch am„ besten in den Herzen vieler einsichtsvollen und„ dankbaren Mitbürger; aber wird es nicht bey„ einer spätern Nachwelt verlöschen? Verdient„Esther in der vaterländischen Geschichte keine„Stelle neben. Heidegger, Bodmer, Blaarer„und andern um unsere Republik verdienten„ Männern, welche glücklicher Weise so würdige„Lobredner gefunden haben? Seine Einsichten,„ seine »«ermüdete Thätigkeit, seine rechtschaffnen„Grundsätze haben doch unserm Zürich und der„ ganzen Schweiz die wichtigsten Dienste gelei-tet; und wenn es den berühmten Schriftstel-„lern unserer Vaterstadt, welche Scharfsinn und