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Lebensgeschichte Johann Kaspar Eschers, Bürgermeisters der Republik Zürich / [David von Wyss]
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obgleich es mit den benachbarten Zugern nur zu klei-nen Scharmützeln und gegenseitigen Territorial-Verletznngen kam. Bey Nacht hatte er selten Ruhe,und oft entstand blinder Lärm; auch war er bessermit den Soldaten als mit den Offiziers zufrieden,weil erstere, ungeachtet sie zuweilen lange ihren Soldmissen mußten, die größte Bereitwilligkeit, letzterehingegen wenig Einsicht zeigten*). Ueberdieß ge-fiel es ihm keineswegs, daß man mit den Kriegsun-ternehmungen so lange zauderte, und beynahe diesämtlichen Truppen an die Gränzen verlegte, dadoch der Feind seine Gränzen mit weniger Mann-schaft und weit geringerm Aufwand eben so gutzu decken wußte. Die Briefe, welche er aus Kap-pe! an seinen Vater, der seit einem Jahr Bür-germeister war , und an seine Gattin schrieb,zeugen alle von seiner warmen Vaterlandsliebe, diesich freylich zuweilen kühne Ausdrücke erlaubte.Bald klagte er dem würdigen Bürgermeister, daß

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