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Leonard Meisters ... Hauptumriss der ältern Völkergeschichte : nebst kurzer Einleitung in die schönen Künste und Litteratur
Entstehung
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Der Gegenstand der Rede betrift entweder denZubörer oder den Redenden selbst. Nur zwey Wor-te also bedarf er zu ihrer Unterscheidung/ und dieseWorte heissen Fürwörter oder Pronomina / undzwar in dieser Rücksicht persönliche Fürwörter, z.B. Ich und Du / Wir und Ihr.

Der Gegenstand der Rede kann aber/ ausser demRedenden und dem Zuhörer/ auch noch ein dritterGegenstand seyn. Zur Anzeige desselben bedienenwir uns des Demonstrativen oder anzeigendenFürworts / z. B. dieser, diese, dieses.

Ist der Gegenstand abwesend , so muß er zuerstdurch ein Nennwort angezeigt worden seyn. Her-nach aber wird jedes Wort, das sich auf den angesgezeigten Gegenstand bezieht, hinreichend seyn zurUnterscheidung desselben. Und hier bedient mansich des Reciproc! oder beziehenden Fürworts, z. B.Jener, derselbe, welcher, mein, sein u. s. w.

Unnöthig ist es, diese Klassen in engere Unter-abtheilungen zu sondern.

Adjektiv oder Eigenschaftswort.

Es drückt die Eigenschaft einer Person oder Sa-che aus. Zum Theil auch in der deutschen Sprache,vornamlich aber in der römischen und griechischen,wird es , wie das Nennwort oder Hauptwort,durch Abfalle verändert und den gleichen Unterschei-den der Zahl und des Geschlechts unterworffen.Je leichter dieses geschieht, desto leichter könnenauch, ohne Besorgniß der Dunkelheit, das Nenn-wort und das Eigenschaftswort von einander ge-trennt werden.