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Leonard Meisters ... Hauptumriss der ältern Völkergeschichte : nebst kurzer Einleitung in die schönen Künste und Litteratur
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cher Stellung steht gewöhnlich das Nennwort zu-erst , als das Wort, welches den Handelnden an-zeigt. In wiefern aber die Handlung selbst mehrAufmerksamkeit erregt als der Handelnde, so sollteauch das Zeitwort vorherstehen können, z. B. Gottliebt die Menschen, die Menschen liebt Gott.

Gewöhnlich ist in der Wortfolge die erste Stelleder Ehrenplatz: zuweilen aber ists umgekehrt, undauf dem letzten Worte ruhet der Nachdruck. Wenndas Zeitwort so gerne am Ende gesetzt wird , sogeschiehts, weil es oft das bedeutendeste Wort desSatzes ist, gleichsam der Angel, um den es sich dreht.

Ueber die Deutlichkeit desVorrrages. *)

Beym Neben und Schreiben ist der erste Zweck,verstanden, — richtig und ganz verstanden zu wer-den. Den Mangel der Deutlichkeit kann also durch-aus nichts ersetzen. Nur in äusserst seltenen Fällenkann diesen Mangel die Schwierigkeit des Gegen-standes entschuldigen. Was man zuerst selbst deut-lich gedacht hat, das kann man mit geringer Mü-he auch andern zu verstehn geben.

Zur Erreichung der Deutlichkeit im Vortrag mußman vornemlich auf zweyerley Dinge sein Augen-merk richten : i) Auf die Wahl einzelner Worte;2) auf die Anordnung derselben.

i. In Absicht auf einzelne Worte bedarf es dreyer-ley Eigenschaften, Reinigkeit, Eigenthümlichkeit,Beftimmtheit.

*) Blair, Adelung, u. a.