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Leonard Meisters ... Hauptumriss der ältern Völkergeschichte : nebst kurzer Einleitung in die schönen Künste und Litteratur
Entstehung
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ner bereden, daß ihr Oberpriester unsterblich sey,indem die Seele des Vorfahren immer in den Nach-folger gehe.

Ukigeachtet die Indianer nur einen einzigen, höch-sten Gott glauben, so haben sie doch einen Dra-ma, Visnouh und Sib- und von den Einen wur-den sie als Eigenschaften desselben Gottes, von denAndern als drey verschiedene Gottheiten betrachtet,die zu verschiedenen Malen im Fleische erschienen.Noch könnten wir mehrere Untergötter erwähnen,allein wir sind nicht gestnnet, die 8unims lAeoIo-ZiX der Gangariden zu schreiben.

So sehr sonst die Seckten und Rasten von ein-ander getrennt sind, so vereinigen sie sich dochalljährlich in dem Tempel von Iaganat zwischenOrixa und Bengalen. Daselbst feyren sie den Tag,an welchem das höchste Wesen die Welt hervorrief.

Die Taufe ist einer von den ältesten Gebräuchen.Wahrscheinlich ist es, daß ursprünglich die indiani-schen Lingams eben so wie die aegyptifchen Phal-lus nichts weniger als zum Sinnbilde ausschweifen-der Galante» ie gebraucht worden. Auch bey denersten Griechen war das Bild der Liebe ein ehrwür-diges Bild der Bevölkerung.

ii.

Die Handelschaft der Indianer wak immer vonbesonderer Art. Sie reiseten nicht selbst auswärts,sondern bey ihnen holeten die Ausländer ihre Na-tur-und Fabrickproduckte. Indien besuchten vor-nemkich die Aegypter und Phönizier , und her-nach die Perser. Lange war Landahar der Sta-