IZ2
lichen Geiste wäre anfgemahnt worden. Aus Furchtvor dem gleichen Geiste , oder aus Furcht vor derUngnade des Königs , wurde bald hernach selbstArtaban einer der eifrigsten Beförderer des Krie-ges. Leicht begreift man, daß die Geistererschei-riuntz entweder Spiel der Einbildungskraft oder po-litischer Betrug war. Artabans Anschn war sogroß, daß Xerxes den Krieg nicht ohne seine Ein-willigung anfangen durfte»
37 .
Um nichts zu versäumen, was den Fortgang derpersischen Waffen begünstigen konnte, trat Lerxesin Verbindung mit den Rarthagern. Wahrend desEinfalls der Perser in Griechenland , sollten dirKarthager durch einen Ueberfall in die griechischenPstanzstädte die Gemeinschaft zwischen diesen unddem Mutterlande verhindern.
38 .
Nerxes selbst zog von Susa nach Sardis, demallgemeinen Sammelplatz der persischen Landmacht;feine Seemacht rückte fort längst den Küsten vonBleinasien gegen den Hellespont. Bevor Terxesan die Seeküste kam, grub er einen Weg durch denBerg Athos. Bey demselben war die See unge-siümm, und vormals lidt daselbst die persische Flot-te Schifbruch» Zur Verhütung ähnlichen Unglückesließ Nerpes eine Qeffnung durch den Berg hauen»Da dieser tollkühne Sultan die Elemente selbst fürseine Unterthanen ansah / schrieb er an den BergAthos ; „ Athos , deffn Haupt mit Wolken um-„ kränzt ist, Dir gebiet ich, daß du nicht Felsen