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Leonard Meisters ... Hauptumriss der ältern Völkergeschichte : nebst kurzer Einleitung in die schönen Künste und Litteratur
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hatte, so war nicht alles gut und vollkommengewesen.

Vielmehr am siebenten , als an jedem andernTage sollte die Gestalt der Erde, ihre Vollendungerreichen. Alle sieben Tage nämlich oder mit je-der Woche erscheint der Mond aus andrem Ge-sichtspunkt; vier solcher Zeltpunkteu oder Wochenmachen den Monat ; zwölf solcher Monate denIahrolauf- Die Eintbeilung der Zeit ließ sich ambesten nach dem veränderten Laufe der Sonne,des Mondes und der Gestirne bestimmen; ihre Ver-änderungen sind nämlich weit regelmäßiger und gleich-förmiger auch können sie allenthalben weit leichterund richtiger bemerkt werden als alle andern Verände-rungen. Die Eintbeilung der Zeit ist.so wichtig,ihr Einfluß in alle, so wol öffentliche als Privat-geschäfte/ so ausgebreitet, die Erfindung selbst aberso schwierig, daß man sie als göttlich ansah. Indeßnicht bloß zu F stsetzung der Zeitrechnung , dieserso unentbehrlichen Kenntniß in Handel und Wan-del , sondern auch besonders zum Denktag derSchöpfung, zur ferierlichen Erinnerung der Ab-hänglichkeit vorn Schöpfer , ward jeder siebenteTag geheiligt.

Unter allen belebten Geschöpfen war der Menfchdas einzige, welches ungepaart zur Welk kam; de-sto lebhafter (wie es seyn sollte) empfand er dasBedürfniß hilfreicher Gesellschaft; alsdenn warddem Mann ein W ib, und zwar (zur Empfehlungder innigsten Gemeinschaft,) aus seinem eignen Fleisch

A) S. Lmdenborg. älll". äs H.rcan. Rum. VII.