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würde, den Segen oder den Fluch vor. 5. Mof.xxvm. Hieraus giebt er das Gesetzbuch den Le-viten zur heiligen Aufbewahrung in der Bundesla.de, mit Auftrag, daß es alle sieben oder Sabat-jahre vor dem versammelten Volke bey der Stifts.Hütte öffentlich verlesen werde. Die Schreivkunftnämlich war so allgemein noch nicht, daß ein jederHausvater sich hätte eine Abschrift nehmen kön-nen. Zulezt faßt Moses Alles in einen feyerlichenGesang zusammen; nach Verlesung desselben giebter ihn den sämtlichen Aelteften der Familien undden Schreibern, daß er abgeschrieben und von al-len auswendig gelernt werde. Hierauf überträgter dem Iosua die Besitznehmung des Landes;er selbst geht zu seinem Tode, in Begleitung weni-ger Vertrauten; sie begraben ihn, ohne sein Grabdurch ein Denkmal zu bezeichnen , damit derMann, der in seinem Leben so sehr gegen alle Ab-götterey eiferte , nicht auch selbst noch in seinemGrabe zu eigner abgöttischer Verehrung auchnur die entfernteste Gelegenheit gebe.
Sein Denkmal ist, (so beschließt Abt Ierusa-„lem diese Geschichte,) daß er der grosse Gesandte„ Gottes war , der den Glauben der ersten Welt„ an diesen einigen Gott, Schöpfer und Regem,»ten der Welt wieder hergestellt — daß er der„einzige Gesetzgeber im ganzen Alterthum ist, der„ die Verehrung dieses Gottes, ohne alle Bilder„und Untergötter zur öffentlichen Volksreligion ge.„ macht und so befestigt hat, daß sich dieser Glaur„be nie wieder verlieren können, daß §r dadurch„auch den Grund zu der grossem und vollkomm-„ nern Erleuchtung der Welt gelegt hat. „