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fünftes Buch.
<kS zeigt uns Phalaris noch mehr durch seine List:
Daß eine Seel auf einst im Thier und Menschen ist.
Sey fromm wie die Dauben/ und listigals die Schlangen.
Ob von der Weisheit selbst wir gleich den Spruch
empfangen:
Seyd, wie die Dauben ftvmm, und listig als die
Schlangen;
Doch folg ich, weil ich ihn nicht recht verstehe, lieberDer Einfalt Sittenlehr in allem was ich thu:
Ich eigne mir allein die erste Helfte zu;
Die andre laß ich euch, ihr Schriftgelehrten, über.
AufKratinus.
Kratinus sauft sich voll, und hat kein ander Zihl,
Als in der Raserey des Kreutzes zu vergessen,
Das ihm der Himmel zugemessen;
Der Wein, der durch das Glas unwiderstandlich strahlt.Hebt allen Schmerzen auf zugleich mit dem Gefühl;Doch die Vergnügung kost zu viel,
Die man mit der Vernunft bezahlt.
Ihr wisset nicht, was ihr bittet.
Wo du gedenkst, dein Schöpfer sey entrüst,
Weil er nicht billigt dein Verlangen;
So warte nur, bis er erzürnet ist,
So kanst du, was du bittst, erlangen.
Auf das sogenannte Schrauben.
Wo-du die Thorheit suchst zu bessern, so sprich deutsch,Sey herzhaft, nicht beredt; und greife nach der Peitsch;
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So sprich deutsch.) Sprich so, daß man dich verstehenkönne. Sv'-st sollte sich wol jemand einbilden, wenn er die fol-gende Wort« gleich darauf liest? Sey herrbast/ nicht beredt, und
greife