Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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I4 Banck.

an den Kupferstichhändler Browne verkauft, derdurch die Arbeit dieses fleisskgen Mannes reichward. Horace Walpole giebt ein Verzeichnis vonLo Blättern von ihm, welche meist in Bildnissengroßer Herren bestuhnden. Auch Fs. führt einigederselben an.

Banck, (Peter van der), nach Rost VII. S.L59 obigen Peters Sohn; ohne indessen eigentlichzu bemerken, ob er ebenfalls des Vaters, oder über-haupt die Kunst geübt habe.

* Banco, (Nanni di). macht diesen Bild-hauer und Baumeister aus Versehen zum Maler.

* Bandinelli, (BacciooderBartholomäus),eigentlich vom Geschlechte di Viviano. Den Na-men Bandinelli, auch Bandmi, legte er sich her-nach selbst bey, weil er behauptete, daß er ursprüng-lich aus dem Hause Bandinelli von Siena abstamme.Sein Vater, der bey dem Medicis in besondernGunsten siuhnd, hielt, nach damaliger Weise allervorzüglichen Goldarbeiter, eine eigene Zeichenschulejn seinem Hause; und hier erhielt Baccio, der an-fänglich für den Beruf seines Vaters bestimmt war,den ersten Unterricht in der Kunst. Seine Feindehatte er sich meist durch seinen finstern, zanksüch-tigen und neidischen Charakter zugezogen. Mankennt die Satyre, welche Litian durch Zeichnungeines alten und zweyer junger Affen in der Stel-lung der Gruppe des Laokoon auf ihn machte,weil er sich öfters rühmte, die Alten übertreffenzu haben. Indessen hatten seine vorzüglichen Ta-lente denn doch in der öffentlichen Meinung alleseine Fehler überwogen. Schon Clemens VII. hatteihn, nebst d. Geschenk eines eigenen Grundstücks, zumRitter von St. Peter gemacht; und Carl V. gab

' ihm, nebst dem Orden von St. Jakob, eine Com-manderie. S. führt wohl die meisten nach seinenSculpturen und Zeichnungen gestochenen Blättermit seiner gewohnten Genauigkeit an. Neben sei-nem im Lexikon bemerkten natürlichen Sohn hin-terließ er auch eheliche Kinder, und darunter Söhne,welche seine Kunstschätze sowohl als sein übrigesgroßes Vermögen erbten, sonst aber völlig un-bekannt sind. Jn der bekannten Selbstbiographiedes Benvenuto Cellini findet man vieles höchst An-ziehendes über ihn. Der Winklersche Cataloggiebt sein Geburtsjahr in i^Zr, somit sein Lebenauf?8 Jahre an.

Band kni, (Franz Maria), ein Bildhauer undKunsigiesser zu Florenz; lernte bey Peter Lacca,und arbeitete unter seinem Lehrmeister um iSs?.

Banduccius,( ) ein alter italienischerGoldschmied. L führt von ihm ein gestochenesBlatt: St. Hieronymus, der über den Tod nach-denkt , nach Ludwig Carracci an.

Lane, ein unbekannter Künstler, dessen Namenman unter einem gestochenen Bildniß der HerzoginAnna von Monmouth findet,

* Bang, (Hieronymus). Uebte allerdings,neben dem Kupfersiechen die Goldschmiedekunst.Geb. 1553, und lebte noch 1629. Man kennt vonihm eine Folge von 8 Blättern Kriegs - und Spiel-instrumente, und eine andre von io Blättern kleinerThiere. A

— — (I.), ein deutscher Zeichner für Buch-händler. Nach ihm findet man Blätter in Base-dow'« Elementarwerke. L

Banheiming, ( ) ein holländischer Kup-

ferstecher, arbeitete um 1650. L führt von ihmein anonymes Bildniß nach P. Dübordier an.

Bank«, (Thomas), einer der bessern Bild-hauer uvd Mitglied der Königl. Gesellschaft derKünste, dessen Werke in der Westmünster - Abteyund St. Payls-Kirche sein Andenken sicher erhaltenwerden. Starb 1805.

*Bannermann, (Alexander), geb. zu Cam-

Bar.

bridge 1730; arbeitete, neben anderm, auch fürdie Anekdoten von Walpole.

Bannst«, auch Banotr, ( ) ein franzö-

sischer Kupferstecher, lebte um 1760. Man kenntvon ihm zwey Bildnisse: Der Königin Elisabethvon England, und der Schauspielerin H. de laLude de Clairon.

Banotr. S. gleich vorhin Bannst«.

Banont, ( ) In Mensel« Mus XII.

596. wird eines Künstlers Erwähnung gethan, dender Präs Reynolds 1790 der Königl Akademieder Malerey u. s. f. zum Mikgliede vorgeschlagenhatte, und, da derselbe nicht angenommen wurde,seine Präsidenten - Stelle aufgeben wollte, u. s. f.

Banst, (Mademois.), geb. in Bündten um1777; lebt seit zwanzig Jahren, als Bildnißma-lerin in Paris, und befindet sich unter dieser Rubrikim ch vom I. 1303.

Baour, (Fr.), ein französischer Kupferstecher,arbeitete um 1725. Man kennt von ihm ein Bild-niß des gaskonischen Dichters P. Gondelin nachDespax; ein andres des toulousischen Geschicht-schreibers de la Fage, und ein drittes des Präsiden-ten I. Caulet, letztres nach Cammas. Mn.

* Baprtste oder Bapetstt«, (Anton de).S. Barrtstt.

— — (Johann), ein Maler, den L anführt,und der vielleicht mit dem Joh. Casp Baptistim Lexikon derselbe seyn dürfte. Jener kennt-vonihm das von C. N. Schurz gestochene Bildniß vonD. Johann Casparus, OrZanuru Katlismaticuiugenannt.

— — (I ), ein holländischer Kupferstecher,blühete um 1700. Man hat von ihm nach Wil-helm Mieris Zeichnung ein schönes Titelblatt zuden sämmtlichen Werken des Erasmus; mehrereBlätter nach I. Goerö, verschiedene Bildnisse, u.s. f. Ueberhanpt arbeitete er meist für die Buch-händler.

* — — ( ) der im Lexikon angeführte Bild-

hauer dieses Namens, lernte bey Robert le Lor-rain.

* Baqu 0 t, (Johann), war der ältere Sobndes folgenden Mauritz Baquoi, und arbeitete fasteinzig für Buchhändler.

----- (Mauritz). Eine Folge Landschaftenvon ihm, trägt die Zahrzahl 1710.

* — — (Peter Carl). Derselbe, welcher im

Lexikon und auch bey Heinecke Carl heißt, jün-gerer Sohn von Mauritz, geb. zu Paris 1760;lebte noch daselbst um 1804. Auch seine Beschäf-tigung war, hauptsächlich für Buchhändler sehrgesuchte und schöne Arbeit zu liefern. So z. B.findet man verschiedenes von ihm in Büffon, indes Abbe sshappe deHaurerive Reise nach L ibe-rien u. s f. Indessen kennt man auch einzelnegute Blätter von ihm, die Rost VIII. S. 353.(doch etwas unsicher, ob sie nicht zum Theil Arbeitdes Vaters oder Bruders seyn könnten), anführt.Auch ein Portrait des Grafen von Vergennes ist:Oder: unterzeichnet, Wenn, wie wir

nicht zweifeln, ein schon 1773 (freylich unter-Mar-tinets Leitung) elegant und fleißig gestochenes, undC. Baquoi signirles Blatt von dem unsrigen ist, so.muß wohl sein Geburtsjahr oben irrig angegebenseyn. Dagegen ist ohne Zweifel von ihm das Blatt:Johann der Läufer und Christus, nach Guido, imXV. Hefte des iVluses sranhois, welches derselbe,gemeinschaftlich mit Pattas, nach der Zeichnungvon Gallier gestochen hat.

Bar, (Jakob Carl). Ein französischer Malerund Kppferätzer in getuschter Manier, geb. um1740. Dieser, so viel uns bekannt ist, in Parisnoch lebende Künstler, fieng im I. 1773 an, eine