Beck.
«inen Kupferstecher von Augsburg, und führt eineMenge seiner höchst mittelmäßigen Bildnisse an.
Beck, (Tobias Georg). Unter diesem sonstunbekannte» Namen kennt man drey Bildnisse:Der Kaiserin Catharina Alexiewna, des BischofsGeorg Franz von Würzburg und Raymund Lul-le's. ^
— — ( ) ein junger Künstler, studirte um
1780 in der Akademie zu Kassel. M;r. Dürftedies wohl derselbe seyn, der in Meusels Archiv(I. 2. I 58 -) als Kurfürst!. Badenschtt Rath undHofmaler, und um 7304 als neu erwählter Kabi-nets - Malerey - Direktor erscheint?
Becken, auch Bek, (Hartmann), Bildhauerund Agreirter der Akademie zu Kopenhagen von1777—81.
Beckenkam, ( ) ein deutscher Kupfer-
stecher, arbeitete um 7803 für das Industrie-Comp-toir zu Wien. Von ihm kennt man z. B. die Eiledes Lebens, in Aquatinta nach Füger; die Krö-nung Mariä, eben so, nach Eauzig; und ein Hefthistorischer Studien nach Poussin, in gleicherManier.
Becker, <N), ein Maler, nach welchem Letliche Bildnisse von I. F. Bause und D. Bergcrum 7771—82 gestochen anführt. Wahrscheinlichist es derselbe, den Bernourlli (III. S. 72. und257.) eben so wie Knopke, und Pigulsky der inPastell arbeitete, als Bildnißmaler nennt, welcheum 7775 zu Königsberg lebten.
— — ( ) aus Carlsruhe, wird in der
Schrift: wmkelmann und sein Jahrhundert(S. 3^2.) als ein Künstler angeführt, der sich indem letzten Viertel des XVIII. Jahrh, mit Zeich-nungen in schwarzer Kreide hervorgethan habe.Wahrscheinlich der nämliche, den Mensel II.Hofmaler, Inspektor der markgräfiich (Badischen)Gemälde- und Kupferstichsammlung, und Vor-steher der Zeichnungsschule nennt, welche 7790 zuCacksruhe angelegt wurde. Ein Aufsatz (ebenfallsin Meusels Mus Xlll 68 ) sagt von ihm: «Ersey ein geschickter Künstler, und würbe sich nochhöher schwingen, wenn er mehr als Bildnisse zumalen hätte."
— — ( ) ein sonst unbekannter Künstler
dieses Namens, malte in Huysmanns Geschmackschöne Landschaften. L. v. w.
* Becker, (Jsaac), geb. zu Keut 765z; lerntebey Lutterel. Walpole sagt, dem Lexikon geradeentgegen: Daß seine Blätter sehr gesucht und ge-schätzt seyen. L führt, nach seiner Gewohnheit,die Meister nach denen er gestochen hat, dannaber die Blätter, die mit keinem Meister bezeich-net sind, namentlich an.
»Beckli. S. Boeckli.
Beckly, (E.), ein deutscher Maler, nach wel-chem Ant. Aug. Beck Bildnisse gestochen hat, welcheanzeigt.
* Beck mann, (Joh). Starb 1707. Wahr-scheinlich ist derjenige, welcher für die Abtey St.Winox gearbeitet hat, ein ganz andrer dieses Na-mens.
Beck nagel. S. Recknagel.
Beckwi'rh, (Thomas), einvortresticherBild-nißmaler zu Uork. Starb 7786 .' Meusels Mis-tel!. S. 379.
Bec 0 n, ( ) ein Bildhauer in England, der
ums I. 7804 verstorben war. Mann kennt vonihm ein auf Kosten der Ostindischen Compagnievon Calcutta verfertigtes Bildniß ihres PräsidentenWilliam Jones, welches in gedachtem Jahr in derSt. Daulskirche zu London aufgestellt wurde. Mrc.
Becquet, ( ) ein Zeichner, von dem man
Bega, §r
nichts anderes weiß, als daß I. B. Nolin nachihm die Feyerlichkeiten des H. Jahrs 7700 gestochenhat.
Bedeau, ( ) ein Maler zu Paris. N.
Bazin hat nach ihm einen St. Stephan, halbeFigur, gestochen. Mrc.
* Bedeschino, (Franz), malte für einen
Maltheserrktter zu Florenz das Bildniß des H.Antonius von Padua, welcher nicht lange hernachso viele Wunder that, daß das Haus dieses Rit-ters in eine Kirche verwandelt wurde- Er lebteUM 7650. 1 . XVIII. p. 757.
Beducci, (Carl), ein italienischer Äkaler;lebte zu Wien im XVIII. Jahrhundert. F. L-Schreitncr hat nach ihm einen St. Leopold, dernach den Himmel fährt, gestochen. Ein sel-tenes Blatt.
* B eeck- S. auch Beck, Beecq und Beeke.
Beecq, (Johann Carl van), ein holländischerMaler, setzte sich zu Paris, wo er iu die Akademieaufgenommen ward, und dadurch den Titel einesMalers des Königes erhielt. Moyse I. B Tovardhat verschiedene Seesiücke nach ihm gestochen, vonwelchen L das Verzeichniß giebt.
* Beeke, (van), blühete um die Hälfte desXVlI. Jahrhunderts. Man sieht eines von seinenGemälden in der KK. Bildergallcrie zu Wien.
* Beelen, (Heinrich van). S. Baien.
Been, (G. van), ein niederländischer Kupfer-stecher des XVII. Jahrhunderts. Bey /f. findetman drey von C. van Mander nach ihm gestocheneBlätter verzeichnet.
* Beer, (Amalia). S. pachelblin.
— — (Andreas Paul), Buchhändler und Stern-pelschneider zu Nürnberg um 7672 ist bloß durchsein von I. F. (Leonard) gestochenes Bildniß be-kannt.
— — (Hans), baute von 7435-88 die Augu-stiner-Kirche und Kloster zu Nürnberg. Murr.
— — (Johann Friedrich), geb. zu Eisfeld inSachsen 7741; malte zu Frankfurt am MaynMiniatur, und ätzte auch einige Bildnisse. Hüs-gerr S. 204.
— — S. auch Behr.
Beerendrechr. S. Berendrecht.
Beerighen, (I.), wird vorn Abbe Ma-rolles als ein Kupferstecher von Lhierstücken an-geführt.
Beerkow, (I. H.), ein Bildnißmaler zuBerlin, lernte bey Matthieu, und starb 7767. D.Berger hat nach einer Zeichnung von ihm dasTitelblatt zu dem Trauerspiel Gsmann (8> Berlin767.) gestochen. S.
Beesky, auch Belsky, (Johann), einGe-schichtsmaler zu St. Petersburg. Man findet vonihm Gemälde in der dortigen Kais. Gallerie b-'o. 526.und 6 or. Bernouillr IV. S- 125.
* Bega, (Cornelius), geb. zu Harlem i6ro.Sein Vater hieß Peter Begyn. Ein Kunsthändlerharte, bis auf eine, alle Platten der von ihm ge-atzten Blätter gesammelt, und mit einem holländi-schen und deutschen Tirel herausgegeben. DasVerzeichniß derselben sowohl als der meisten vonandern nach ihm gestochenen Blatter, s. bey Lund Rost VI. S. 70—72. der die Nachricht vonseinem veränderten Namen ganz verkehrt angiebt.Eben so irrt sich rJicolai, wenn er behauptet, die-ser Cornelius Abraham Bega (wie er ihn nennt)und Abraham Begyn seyen nur Eine Person, daja der letztre, allen Nachrichten zufolge, lediglichals Landschaftsmaler, der erstre hingegen ebenfallseinzig als Geseüschafrsmaler bekannt ist.
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