Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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70 Bertulus»

Kirche zu St. Marcus, wie solches die Aufschristzeiget: ^Mrcttr o»°iFme etc. p. 98.

Bereulus,( ) vonToulon. JnderPa-riser--Ausstellung von iZor sah man von ihm:Die Verbrennung des Hafens von Toulon, durchdie Engländer. llVrc.

* Bertuzzi, (Niclaus). Derselbe war vonÄucona gebürtig. M§c.

Bervick oder Berrvick/ (Carl Clemens),geb. zu Paris 1756; einer der zahlreichen Schülervon I. G. Wille, unter dessen Anleitung er un-streitig einer der ersten Kupferstecher unsrer Zeit ge-worden ist. Schon im Jahr 1734 wurde er zumMitgliede der damaligen Akademie aufgenommen,und eben so seit der Revolution wieder durch einDekret der Regierung 180Z in die vierte Klasse derSchönen Künste/ vierter Sektion (der Kupfer-stecherkunst) des Nationals-Instituts zu Paris er-nannt. Zu den Meisterstücken seines festen und rei-nen Grabstichels gehören sein Ludwig XVI. ganzerStatur, nach Callet, wo er mit Müller von Stutt-gard gewetteifert, und denselben nach unbefange-nem Urtheil noch übertreffen hat; dann sein Raubder Dejanira nach Guido, seine Erziehung desAchilles nach Regnault, seine: Unschuld, nachMerimee, u. a. welche Rost VIIü S. 346-47.anführt. Bei) Gelegenheit des erwähnten Blattesnach Guido bemerkt ein deutscher Kunstrichter(Allstem- Runftzeir. S. 153.) daß dieser großeKünstler sich immer mehr in den Glanz seines Grab-stichels zu verlieben scheine, und die Wahrheit demFlitter der Manier opfere. Die Richtigkeit seinerZeichnung hingegen war jederzeit über allen Streiterhoben. UM 1804 arbeitete er an dem Testamentdes Eudamidas nach Poufsin, wovon er sich selbsteine vortrefliche Zeichnung verfertigt hatte. Indem Bericht über die Arbeiten der zum französischenNational - Institut gehörenden Klasse der schönenKünste vom 29. Sept. 1804. von Joach. Lebreton,fand sich von ihm der Auszug aus einem, im Na-men der Sektion der Gravirkunst abgefaßten Memoirüber die Geschichte dieser Kunst (welche die Künstedes Medailleurs, des Steinschneiders und desKupferstechers umfaßt), das in seiner bündigenKürze nachgelesen zu werden verdient. Eine Ueber-setzung davon s. in Meus. Archiv I. 4. 182-85.

* Beschey, (Balthasar, Jakob und JohannFranz). Der Winklersche Catalog nennt den erstcrneinen Gaktungs- und Geschichtsmalcr, und führt2. orientalisch gekleidete Personen nach ihm, 1774 u.75 von Moeglich geatzt, an. Die beyden andern nennt/V gute Copisten.

Deschin, (S.), vielleicht Baeschlin vonSchaffhausen, ist durch sein von ihm selbst radirtesBildniß bekannt, fll§c.

Beselt, (Mathias Ludwig, Vater, und Albert,Sohn). Der erste war ein Gürtler, Siegel- undWappensteinschneider zu Nürnberg. Sein Sohnlegte sich auf das Medaillenschneiden, starb aberin der Blüthe seiner Jugend 1769. Sammlungberühmter Medailleurs Ho, 503.

Besemann, ( ) ein deutscher Kupfer-

stecher, lebte um 1794 zu Göttingen, und liefertedort zwey in Aberli's Manier colorirte Blätter,welche Aussichten von der Gegend bey Carlshafenan der Weser vorstellen. Mrc.

Beskow,( )ein Historien - und Bildniß-maler von Colbtrg gebürtig; lernte zu Berlin beyA- D. Lisieuwsky. Er besaß vielversprechendeTalente; starb aber schon in seinem zosten Jahre.Bernouilli 1 . II. p. 44 -

Besler, (Johann Christian), ein Bildnißma-ler, geboren zu Dessau 1716. Er war ein Schülerdes altern Böhm, und setzte sich zu Dresden. I.M. Bernigeroth, C. F. Stölzel und G. W. Weisehaben nach ihm Bildnisse gestochen, welche in L.angeführt sind.

Besson.

Besliniere, (G. de), ein Kupferstecher,von welchem indessen nichts anderes als ein Bild-niß des Johann von Olde- Barneveld, nach Mire»veld, bekannt ist. Vf.

Besmann, (Johann Esaias), ein geschickterPossierer und Treiber zu Augsburg. Die Stadtmachte 1770 der durchreisenden Dauphine ein Ge-schenk von seiner Arbeit. Er starb 1772 im 25stenJahre seines Alters, folglich zu jung um sich voll-kommuer machen zu können, von SrettenS. 44 i.

* Besnard, auch Benard, (Philipp). Erscheint auch Bildnisse gestochen zu haben. Bacquvi,E. Danzel, Ferrand, St. Fessard, Cl. dü Flos,Garend, P. le Moilte, St. Non, N. Poilly undTeiffier hahen nach ihm Blätter gestochen, die inL s v. Benard verzeichnet sind. Er selbst hatvielleicht das Bildniß des Malers Jakob Autreaugestochen. IkLc.

— — ( ) ein Formschneider zu Paris um

1803. cÜ 5 .

Besser, (I.), ein holländischer Zeichner undKupferstecher von Architekturstücken. VI. führt dieHauptkirche und den Fischmarkt im Haag, nachseiner eigenen, und ein Feuerwerk zu Aachen nachder Zeichnung des Baumeisters P. Swart, vonihm gestochen, an.

Besolr oder Bezold, (Felix Anton), einBildnißmaler zu Mannheim. G. Bodenehr hatnach ihm dasjenige des Churfürsten Carl Theodorvon der Pfalz in Schwarzkunst geschabt. L

— — S. auch Bezold.

* Besozzi, auch Besuci'us und Be-sitz; i, (AmbrosiuS). Hemecke giebt wahrschein-lich durch Schreibfehler einen, nicht existirenden,Joseph Gandini (statt Danedi) für seinen Lehr-meister an. Er hat auch ein kleines Bildniß vonCorrxggio geätzt, und nach ihm hat I. F. Bugattidasjenige des Bischofs Loren; Trotti gestochen. VV

Besq, ( ) Kupferstecher zu Paris, arbei-

tete an den Blättern, welche E. P. Landon zuden Vis8 st Oeuvreg lles peintre8 Is8 plu8 cslebrestoute8 Iss ecole8. 4. ?sri8. 1803. in einfachenUmrissen, aber sehr sauber und nett herausgab.

Besrodny,( ) ein junger Medailleurvon St. Petersburg. Bey dortiger Versammlungder Akademie der Künste 1803. erhielt derselbe diegroße Preismedaille, welche, ausser andern Vor-rechten, den glücklichen Vorzug verschafft, 3 Jahreim Ausland auf Kosten der Akademie siudiren zukönnen. Der Gegenstand der Preisarbeiten war einhistorischer Zug aus der Geschichte des GroßfürstenWladimir. Meusels Archiv I. 3. 163.

Bessse, (Mademoiselle). S. von Erlach.

Besselievre, ( ) wird im

ä68 lleaux-^rt8 von rZoz unter die damals inParis lebenden Miniatur - und Schmelzmalergezählt.

Besseling, (A-), ein holländischer Kupfer-stecher. Man hat von ihm gute Bildnisse; nebenandern dasjenige des Dichters Jost van Vondel,nach I. Livens 1753. VI.

Bessemer, (I.), Maler. Ph. Kilian hat nachihm das Bildniß des Churfürsten von Mainz A. F.von Schönborn gestochen. IV.

Besson,, (Jakob), ein aus dem Dauphin«gebürtiger Mathematiker. Man kennt von ihm:^üeatrs ciss Instrurnsn8 6« IVlatlisrnstigus8,I^on 1573; und eine andre Schrift über Maschi-nen und Brunnen. V?.

— — (Johann Baptist), zeichnete die Figurenzu dem Buche: lls iV>on8trorurn nsturs , gedrucktzu Padua 1624. Vü Sehr wahrscheinlich dürfte