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Benf, (Johann le), ein französischer Kupfer-stecher, von dem wir aber nichts weiter als diebeyden Bildnisse des braven Crillons und Bertrandsvon Salignac kennen. M-c.
Beughen, (D. van), ein Kupferstecher, vondem man das Bildniß Balthasar Beckers (Verfas-sers der bezauberten Welt), von Amsterdam 1694datirt, kenut. L
*Beugner, ( ) ein im I. 1803 verstorb-
ner vorzüglicher Holzschneider in Paris. Von sei»ner Arbeit s. in Renouards Anales l'lmpri-nisris äss Aläss Wahrscheinlich derselbe, dendas Lexikon, unten dem Namen Beugnee, kurzanführt. Msc.
Beugue, ( ) ein Baumeister; arbeitete
um 1760 zu Dijon.
* Bevl'Iacqua, (Ambrosius). B. Capitellihat nach ihm gestochen.
--- — — S. Salimbene, (Ventura).
Bevrlle, ( ) einLandschaftsmaler, arbei-
tete um 1720 zu Paris. K. /e OoMw Um» in.
P. 218.
Beukelaer. S. Beuckeläer.
Beurer, (Abraham), Universitatsmaler zuAltorf bey Nürnberg; geb. 1663, gest- i/ZZ-
— — (Ferdinand), geb. zu Hipoldstein 1641,Kupferstecher zu Nürnberg»
Beyde sind bloß durch ihre Bildnisse (Abrahamsseines von Dehne gestochen) bekannt.
* Beirrtetn. S. Baurletn.
Beurlier, (Carl), ein Kupferstecher zu Paris,der nach Poissard Aussichten von dieser Stadt,dann auch nach Watteau und andern gestochenhat. ALc.
Beusch, (Ferigo). Mit diesem Namen: ?e-riZo ösuscli pinx. exc. Lampociunum (Kemp-ten in Schwaben) ist das Blatt einer büßendenMagdalena bezeichnet.
*Beusekom. S. Bensearn.
Benseltn, (Johann), zwey Bruder; Renatund Remigius Lagoubaulde, Vater und Sohn;Lorenz Lucas, und Robert Herusse zu Anet;Philipp Bacor zu Bouffl; Peter Eudier zu Fe-camp; Simon Mehestre de la Rue, Vater undSohn, Martin Hubert, Egidius und MichelDubosc von Caen; alles französische Glasmaler,die von den Königen Heinrich dem 11 . und Carldem IX. die Bestätigung ihrer alten Freyheiten er-hielten. le feiert I 0. 14.
* Beurler, auch Vertier und Beyrler, (P.Ambrosius). Derselbe, den das Lexikon (unterCaspar Beurler) P. Athanasius nennt, nachwelchen B. und P. Kilian etliche Heiligenbildergestochen haben.
* — — (Clemens). Wahrscheinlich nach ihmist das mit C. L. Beurler bezeichnete Bildnißdes Luzernischen Schultheißen Alphons von Son-nenberg und des Jesuiten Franz Poyer, welcheM. Küssel 1664 gestochen hat.
— — — — ein andrer Künstler gleichenNamens, welchen als einen Maler und Geo-meter von Berlin, der um 1670 dort arbeitete,und namentlich zwey Blatter anführt, welche I.G. Wolfgang mach ihm gestochen hat; deren einesdie Caremonie der Statuten-Bestätigung des Chur-fürsten von Brandenburg, das andre den H. FranzBorgia vor dem Mutter-Gottes-Bild auf denKnieen vorstellt.
* — — (Jak.) dessen im Lexikon unter dem Art.Casp. Beurler gedacht wird; wobey aber, nachL zu berichtigen wäre, daß er vielmehr gegenEnd als zu Anfang des XVI. Jahrh, geblühet,
B e y e r.
Und namentlich noch 159z gearbeitet habe. Mankennt von ihm Blätter nach A. V. Hülle ge-stochen.
* Beurler, (Mathias). Dessen im Lex. eben-falls unter Caspar Beurler kurze Erwähnung ge-schieht, arbeitete um 1542 — 1616. Man kenntvon ihm vorzüglich ein in sieben Blättern bestehen-des Thierbüchlein; dann ein andres, welchesTrachten von Herren und Damen in Tabatieren-Form vorstellt, und zum Titel führt: posen-Büchlein gemacht tn der fürst! Stadt Onolz-bach, u. s. w. Letzkres hat er gemeinschaftlich mitA. Khol ausgearbeitet. L
— — ( ) ein Bildhauer dieses Namens,
ward im I. 1800 von der Akademie der bildendenUnd mechanischen Künste zu Berlin zu ihrem aka-demischen Künstler angenommen.
Bei»ick, (John), ein berühmter englischerKünstler, gebürtig von Ovingham bey Newcastle,der die Form- und Holzschneidekunst zu einemhohen . Grad der Vollkommenheit gebracht, wieman neben anderM aus der Umtory ok (^uallru-pöüs sehen kann, die zuerst im I. 1790 zu New-castle , nachwerts 1792 in London zum drittenmalans Licht trat; worinn man die Richtigkeit derZeichnung, die Wahrheit des Ausdrucks, und dieZartheit des Schnitts bis auf die kleinsten Cüls deLampe nicht genug bewundern kann. Er starb zuLondon 1795. Bauer, und
Bexrerham. S- Berrerham.
Beyel, (Daniel), ein Kupferstecher geb. zuZürich >760; hielt sich um i?85 zu München auf,und studirre zu Halle die Anatomie, wo er mitt-lerweile die Bildnisse mehrerer dortiger Künstlerätzte. Meusel Mtsc. XXV. G. 57. Er lebtenoch 1805 in seiner Vaterstadt, uno arbeitete fürBuchhändler.
* Beyer, (Gabriele), Geborne von Ber-trand, Gattin des gleich folgenden Künstlers,deren im Lexikon unter feinem Artikel kürzlich ge-dacht wird, geb. zu Lüneville 1730. Dieselbe kamschon in der Kindheit mü ihrem Vater, dem KK.Schloßhauptmann von Schönbrunn, nach Wien.Dort, zu Brüssel und zu Neapel, sah man von ihrsowohl Bildnisse als Jdealköpfe, u. a. Unter jenenist vornämlich dasjenige zu bemerken, welches siefür die Königin beyder Sizilien malte, das die KK.Maria Theresia in dem Augenblicke vorstellt, wosie den Trauerflor wegwirft, und die Regierungs-gcschäste übernimmt. Mensel II.
* — — Bayer, auch peyer, (Friedr.Will).), geb. zu Gotha 1729. nach seinem vollenTitel: Hofbildhauer, Kammerarchitekt, Rath undMitglied der KK. Akademie der bildenden Künstezu Wien; Mitglied der Clemenkinischen Akademiezu Bologna, und der Akademie zu St. Luca zu Rom.Derselbe bildete sich zu Paris und Rom, Hieraufarbeitete er einige Zeit an dem Hofe zu Stutt-gardk, und half dort eine Kunstakademie errichten,wobey er selbst das Lehramt für die Malerklasseerhielt, und nebenher die Aufsicht über die Maler-und Bildhauerey in der dasigen Porzellanfabrikführte. Alsdann kam er bey der Veränderung desWürtemberger-Hofes (?) nach Wien, wo sich,eben so wie zu Stnttgardt, Ludwigsburg, zuAnspach, zu Preßburg, und selbst zu St. Peters-burg eine Menge seiner Arbeiten befinden. Zuden beßten zählt man diejenigen in dem Gartenzu Schönbrunn. Bey der Wiener-Kunstausstellungvom 1 .1736 sah man von ihm einen Harpocrates,und den Kopf einer Bacchantin, der dem damaligenRuß. Kais. Bottschaster zu Wien, Fürsten vonGallizin, zuständig war. Für sein Vergnügenhat er auch gemalt. S. z. B. fein eigenes Bild-lich, das von G. C. Kilian geätzt ist. MenselII. und
— — (Jakob). Nach der ziemlich mittelmas-sigen Zeichnung eines Künstlers dieses Namens,