Brouwe r.
* Brourver, (Johann oder John), Zeichnerund Kupferstecher. Mehrere von ihm, ohne Namendes Malers gestochene Bildnisse, und eben so einenVertumnus und Pomona, führt L an.
Brown, (Johann oder John), Zeichner undKupferstecher in England, arbeitete um 1676. 77 .führt von ihm ein Bildniß von Richard Col-lins an.
— geb. zu Oxford 1719, lebtezu London, und hat, bisweilen gemeinschaftlichmit Bartolozzi und Woollet, meist Landschaften,nach den berühmtesten Meistern gestochen. 77 .
— — (M.) Ein englischer Maler des X VIII.Jahrhunderts. 77 . führt nach ihm ein BildnißDr. Will. Walters, von L. H. Hodges in Schwarz-kunst geschabt, und zwey andre Blätter von V.Green: Die Verkündigung und die Passion, an.Auch ist es wahrscheinlich der nämliche M. Brown,der um 1304 noch lebte, und in die bekannteEhakespearsche Galerie, wie z. B. das Blatt:König Richard ll. welcher Bolingbroke die Kronereicht, gearbeitet hat.
— — (N.)< ein Maler, nach welchem I.Hüllet ein kleines Bildniß des Arztes LheophilLobb gestochen hat. 77 .
* — — oder Brorvne, (Robert), ein eng-lischer Maler, dessen im Lexikon, unter dem Art.Joh. Brown gedacht wird, geb. zu Anfang desXVIII. Jahrhunderts. Die beßten englischenSchwarzkunststecher seiner Zeit haben nach ihmvortrefliche historische Blätter, meist geistlichen Jnn-halts, gearbeitet, deren mehrere 77 . anführt.
— — ( ) mit dem Beynamen ssapobity,
ein englischer Baumeister und Gärtner, arbeiteteim XVIII. Jahrhundert in Königl. Diensten zuHamptoncourt. 7 k 7 sc.
* Browne, (Alexander). Derselbe war auchMiniaturmaler. Als Kunsthändler ließ er vonverschiedenen jungen ungenannten Künstlern mehrereBildnisse siechen. Von ihm selbst, mit seinem Namenbezeichnet, kannte 77 . nur dreye: Von K. Carl II.von Franzisca Stuart, Gräfin von Portsmuth,und von einem Prinzen von Oranien.
Brownever, Brownover oder Brow-nouver, (S.), ein englischer Maler, von wel-chem man zwey nach dem Leben gezeichnete Bild-nisse John Locke's, das eine von P van der Banc,das andre von I. Nutting gestochen, kennt. 77 .
* Bruand oder Bru ant, (Liberale). Vondem durch ihn gebaueten Hüte! des Invalides gaber im I. 168z ein Werk mit vortrefliche» Kupfer-stichen. Babel hat eben dieses Gebäude für Blon-Lels Architektur, und Marot nach ihm das Fron-tispiz des Hauses der Tuchhandler zu Paris, inder Straße Lavandiers, gestochen. 77 . Nach an-dern aber hätte sein Sohn, dessen das Lexikonunter dem Namen seines Vaters gedenkt, und denMarperger Jakob nennt, dieses letztre erbaut.
Bruandet, Bruarder oderBrunau-daut, ( ). Nach einem Künstler dieses
Namens hat Piquenot eine Ansicht der Abtey vonParaclet, die Reste von Abelards Oratorium, seinund Heloisens Grab, und anderes gestochen, wasbey s. v. zu finden ist. Wohl zuver-
läßig ist es der nämliche, der s. v. Bruanderigcwißsein rechter Name) im-Um.ci.Deaux-Hrts v. ,30zunter der Rubrik der damals zu Paris lebenden Land-schafts - Marine- und Architektur - Maler zum Vor-schein kommt. Dieser letztre starb 1304 Landonin seinen pg^ssZes et NMeaux cis 6er>rs llaNuseum Xapoleon (8. Paris 80;.) Nom. I. p. 92.nennt ihn einen sehr arbeitsamen Künstler, dessenWerke durch ihre Wahrheit in Nachahmung derNatur und ihre sorgfältige Ausführung bemerkens-werth seyen. In ermeldter Schrift findet manvon ihm, im Kleinen, eine artige Landschaft ab-gebildet. Er malte in Hel und Gouache, hatte
Brühl. 12A
besonders nach Ruisdael studirt, und sich ganz indessen Manier hineingearbeitet. Waldgegendenwaren seine Lieblingsgegenstände.
^Brubach oder Braubach, (Peter), einBuchdrucker undKupftrstecher oder Formschneider zuFrankfurt am Mayn. Zufolge leines Grabmonu-ments in der dasigen St Petcrstirche starb er1567. H. S- Husgen S. 13.
Bruce, (David), ein Künstler, nach welchemG. Vertue ein großes Blatt gestochen hat, daseinen Mann am Fuß eines F-lsen vorstellt, derein Schiff auf dem Meer betrachtet, welches Leuteeinem Gebürg am Ufer zuführt. 77 .
— — (Wilhelm), der bekannte englische Rei-sende nach dem Orient; ein Kunstliebhaber, dereine sehr schöne Sammlung von Handrissen besaß,welche er dem Könige Georg III. für 7000 PfundSterl. verkaufte. M>c.
Bruch, (Heinrich de), em Abt, übte dieMalercy. M. l'Asne har nach ihm gestochen. 7 l 7 n.
— — (Jacob Jacobsen van der), ein Bild-hauer aus Holland; arbeitete 1674 zu Berlin unterMichel Doebeler. Mcolai.
Brücher S. pruchet.
* Bruck oder Brügge, (Johaynvan) 7 ?.behauptet (aus welchen Gründen ist uns unbekannt)so werde bisweilen David Joris; genannt.
Brucker, auchBrug, (Niklaus), Bildniß-maler an dem Hofe zu München um 1647. St.1694. In dü Fresne Katalog findet man3 ZZ- 39 - sieben Portraite von der Familie dü Parvon ihm. Michael Wenig hat nach ihm das-jenige von I. I. Mapheis, ersten Leibärzte desChurfürsten von Bayern ,676. und zwar eben mitM Brug bezeichnet, gestochen. 77 .
Bruder, ( ) ein deutscher Landschafts-
maler und Kupferstecher, Schüler von Veith.Auf der Kunstausstellung zu Dresden von 1300sah man von ihm zwey Landschaften nach derNatur, und eine dritte nach Potter, welche Bey-fall verdienten. Seither arbeitete er als Stecheran der Suite von sächsisch - böhmischen Landschaften,welche Prof. Schulze in Dresden herausgab 7 l 7 sc.
Brudhomme, ( )ein Vildnißmaler inEngland. I. Watson hat nach ihm gestochen.TlTsc.
Brü, (I B-), ein Kupferstecher, gab eineSammlung von Thieren aus dem Königl. Natu-ralienkabinetre in Madrid aus Licht. In welchemVerhältnisse er mit dem spanischen Maler M. V.Brü, dessen das Lexikon gedenkt, stehen mochte,ist uns unbekannt. TlTsc. '
Brückner, (D.), ein deutscher Kupferstecher,arbeitete zu Basel um 1766. Wahrscheinlich wares dieser, der, gemeinschaftlich mit Günther, imI. 1304. drey kleine Hefte: Naturschönheiten säch-sischer Gegenden, zu Leipzig ans Licht stellte.
— — ( ). Entweder obiger, oder ein
andrer deutscher Kupferstecher, arbeitete in Ham-burg um 1804. Von ihm ist Klopstocks Bildnißvor: Meyers Gedachrnißfeyer dieses Dich-ters, nach einem Gemälde der Mad. Vogel,geb. Duboor.
*Brueghel, (Peter). S. Breughel.
Brühl, (G.), ein deutscher Zeichner, nachwelchem >803. K. Rückner ein Blatt gestochen-weiches die Stadt Kreuznach vorstellt.
— — (Hans Moritz, Graf von), Obrist infranzösischen Diensten, und Kursachsischer Kam-merherr, ein Kunstliebhaber. Neben Joly vonMaizeroy Taktik, die er ins Deutsche übersetzt,und mit einigen von ihm selbst gestochenen Plattei«