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arbeitete daselbst zu gleicher Zeit mit Franz,Johann Baptist und Jsaak Brunn. K.
Brunn, (Johann Baptist). S. den vorher-gehenden Artikel. Die Handschrift meines seligenVaters thut dessen bloß beyläufig Erwähnung.
* — — (Jsaak), Zeichner und Kupferstecher,gebürtig von Preßburg. Derselbe hat nach ver-schiedenen Meistern sowohl als nach seiner eignenErfindung gearbeitet. L führt eine Anzahl Bild-nisse, ferner Figuren für eine Beschreibung desDohms zu Strasburg, 4 to. 617. und endlich eineFolge von lo. Blättern: /knirnsllum guaürupsüumvariorum type 1669. von ihm an. Er scheintübrigens mit demjenigen, den das Lexikon, nachGandellini, einen Goldschmied und Musivarbeitcrnennt, Eine Person zu seyn.
— — (Thomas), Verzierungen - und Schau-bühne - Maler, und Agreirter der Künstler - Aka-demie zu Kopenhagen 1781.
Bruunenmayr, ( ) ein deutscher Bild-
nißmaler, nach welchem I. I. Haid in Schwarzkunstgearbeitet hat. Mrr.
Brunn er, (Franz), wird von lediglich alsein Kupferstecher von Wien angeführt.
Bruno, (Florian del), verfertigte in derKirche St. Peccolo zu Bologna ein Kruzifix vonerhobener Arbeit. Die Engel auf der Seite inFresko, und alle Verzierungen sind von ihm.M-c.
— — (Franz), ein Maler von Portomaurizio;lernte zu Rom bey Peter Beretino. Man siehetvon ihm etliche historische Gemälde in den Kirchenseiner Geburtsstadt. Starb daselbst 1726. 78. I.alt. äopr-am hl. L. N. II. lZl.
— — — — S. Brunk.
— — (Frater), ein Karthauser zu Florenz;lernte bey Christoph Allori. Er kopirte seinesMeisters Gemälde sehr gut. ^M'-rrrrcr.
Brunoro, (Christoph), ein geschickter Stein-metz zu Grosio in Velklin; verfertigte verschiede»«Grabmäler, die in den dasigen Kirchen, besondersin St. Joseph gesehen werden, an welchen mandie fleissig ausgearbeitete Figuren, Blumen undandere Verzierungen bewundert, tzrmch-io N. III.x. 4Y2.
Brunsberg, (Heinrich), von Stettin; bautei4or. die St. Eatharinenkirche in der NeustadtBrandenburg. Mcolai.
Brunschrveiler, (I. H.), aus der Land-grafschaft Thurgau, malte um 1730 zu Zürich undin andern Orten der Schweiz wohigleichende Bild-,nisse mit einer guten Behandlung in Oelr undPastellfarben I. R Schellenberg hat nach ihmdas Bildniß des in Zürich enthaupteten PfarrherrnH. Masers in Kupfer geätzt. Sein Bruder ver-fertigte um 1788 und lehrte für ein Geringes, jedender Lust hatte, einen Firniß über Kupferstiche undZeichnungen machen, der klärer als Glas, undmalleabel war. Seither -st dieser Lack freylich keinGeheimniß mehr. L. nennet ihn irrig I.
F. Brunschrveiler.
Brunstein. S./»erster.
Brunsrvik, (Ludolf von), und sein SohnHeinrich, gössen 1435 den metallenen Laufstein derSt. Ulrichskirche zu Halle. Mcolai. S. auchden Artikel H. de Magdeburg.
Bruppacher, (Heinrich), zu Wädenschweilam Zürichsee; einer der beßten Schriftstecher um1790. IHrc.
— — (Joh. Ulrich), ein Stempelschneider zuLuzern um 1745, verfertigte sehr viele Arbeit.Heller.
Bruyn. 129
Brus, ( ). Don einem Künstler dieses
Namens hat man neun Kupferstiche, welche KönigLudwig XM. Einzug zu Arles 1622. samt demTriumphbogen u. s. f. vorstellen. Mrc.
Brusaeus, (P.) Von einem Kupferstecherdieles Namens besaß der Abt Marolles vierBlätter. L
Brusco, (Lorenz), malte zu Genua in dem 'Oratorio des H Abts Antonius, über dem Altarauf frischen Kalk. Aattr.
Brustand, ( ). Einer dieses Namens
wird in der Handschrift meines sei. Vaters alsein franchsischer Kupferstecher von Bildnissen u.s.f.beyläufig angeführt.
* Brust» Ion. S. Brsstolsn.
Bruyanr, ( ) Baumeister zu Paris um
iZvZ. ster
*Bruyens, (Anna Franziska). S. dengleich folgenden Art. Bruyn.
Bruyere, (Madame>, geb. le Barbier,Schülerin ihres Vaters (welches, unter den Künst-lern dieses Namens?) wird im ^lmsnncü lleskeaux Arts von >803. unter die damals in Parislebenden Geschichtsmaler, und die: Freundschaft,welche die Liebe tröstet, unter ihre beßten Arbei-ten gezählt. Zugleich malte sie sehr gute Bildnissein Miniatur.
* Bruyn, (Abraham de), Maler und Kupfer-stecher, geb. zu Antwerpen um 154«, wo er aucham längsten lebte, ungeachtet er sich zu Kölnhaushäblich niederließ Als Zeitgenosse der Wieriyarbeitete er ganz in derselben Manier. Nach derGröße seiner Blätter kann er unter die kleinenMeister gezahlt werden. Seine Zeichnung ist un-richtig, und die Extremitäten seiner Figuren sindoft mangelhaft. Dieser Fehler ungeachtet werdenseine Werke, wegen der Nettigkeit des Stichsund einer gewissen Sicherheit der Hand, sehr ge-sucht. Nebst seinen Bildnissen schätzt man ammeisten seine Arabesken für die Damascinirer.Seine Monogramme führen L und Rost V. 155.doch nicht ganz gleich an. Bey beyden findetman ein Verzeichniß der meisten seiner Arbeitennach seiner eigenen Erfindung; das letzt (> 587 )datirte: Oriiwum kers Pentium ims^ines in 49.Blättern. Nebendem hat er nach Crispin van derBroeck, Franz Floris u. a. gestochen.
* — — oder Bruyens, (Anna Fran-
ziska), geb. 1605, vermählt mit Jsaak Bullart.Wenscesl. Hollar hat ihr von ihr selbst gemaltesBildniß gestochen.
» — — (Cornelius). Den Namen Adoniserhielt er von der Schllderbent seiner Nation zuRom. Seine bekannten asiatischen Reisen erschie-nen zu Amsterdam 1718- mit mehr als 300. Blät-tern , welche alle von ihm selbst an Ort und Stellenach der Natur gezeichnet, und zum Theil eben-falls von ihm gestochen waren. Er starb 1711 inseinem Vaterland. Noch kennt man nach ihmeine Verkündigung und eine betende Madonnavon Gilb. Filloeilil. Ä.
* — — (GeorgK Derselbe hat auch für Jak.Ie R»0 Lrabsntra rllustrsts gestochen, /k.
* — — (Niklaus), geb. zu Antwerpen um1570, lernte bey seinem Vater Abraham, den eraber bald übertraf. So sehr sich der Vater inkleinen Gegenständen gefiel, eben so sehr legte sichder Sohn auf große und reiche. Dieser fleisflgeMann hat bekanntlich, sowohl nach eigener Er-findung, als nach andern Meistern, eine sehrbedeutende Anzahl Blätter, von einer MengeFiguren und unglaublicher Arbeit mit dem Grab-stichel äusserst sorgfältig und zart gestochen, woaber, dessen ungeachtet, in den meisten die gehö-rige Wirkung fehlt, weil er wenig Ideen vom
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