Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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26 g Dejoux.

Dresden 1750. Früherhin arbeitete er zu Berlin,unter Naht und Devenu. Man steht von ihm vielschöne Arbeit in Holz zu Dresden, wo er auch dreyseiner Söhne in der Kunst unterwies. BesterS. ZZ.

Dejoux, ( ) ein französischer Bildhauer,

der schon um 1779. als Mitglied der Königl.Akademie zu Paris erscheint; wahrscheinlich der-selbe, der seit der Revolution von Neuem auftrat,und irgendwo ein Gießer genannt wird, der (1796)die 2?. Fuß hohe Statue des Ruhms auf derSpitze des Doms des bekannten Pantheons inBronze ausführen sollte; von dem hienächst der^Imanacli äss Lsnux-^rts von iZoz. einen Ca-tinat, und die von Achill entführte Briseis, dieUouvelles öss -Irt8 IV. 137. aber eine im I.XIII. ausgestellte sehr schöne Büste von Alexanderdem Großen anführen, und bemerken, daß er sichdabey mehr an ein Ideal seines Helden, als andie bisher von ihm belassten Bildnisse gehalten habe.Zufolge des Dekrets der fränkischen Regierung vom23. Jan. iZoz. ward dieser Künstler zum Mitgliedsder vierten Klasse der Schönen Künste zweyterSektion (der Bildhauerkunst) des National-Insti-tuts zu Paris erwählt, und damals zugleich Pro-fessor der Spezialschule der Malerey und Sculpturzu Paris.

Deisch, (Matthäus), ein Schwarzkunststechrrund Kupferätzer, geb. zu Augsburg 1713. Seiti?4c>- (und noch 1769.) arbeitete derselbe zu Dan-zig, wo er eine Menge Bildnisse, sowohl nachfeiner eigenen Zeichnung, als nach andern, wiez. B. nach Grooth, Wessel u. s. f. in Schwarzkunstgeschabt. Äjuch kennt man von ihm Sammlungenvon geätzten Prospekten und Ausrufern von er-meldtem Danzig. Bernouilli I. 266. und L woMehreres von ihm speziell verzeichnet ist. Nochnennt Mensel II. von ihm: Die Rufe von Danzigauf 40. Blättern, und ein Paar große Stücke nachCartons, welche Andr. Stech zu Tapeten, welchein den Niederlanden verfertigt worden, gemalthatte. Er lebte noch um 1739.

Dek, ( ). So nennt die Handschrift meines

sel. Vaters einen Kupferstecher, der nach Vernetgearbeitet habe.

* Dekker oder D e ck e r, (Franz). L nenntihn einen Bildniß- und Landschaftsmaler. Ob erihn aber, in dieser letztem Eigenschaft, nicht miteinem Johann Dekker verwechsle, den das Lex.unter dem Artikel Jakobs de Dekker nennt, istnoch die Frage. Wie dem immer seyn mag, führter dann nach ihm ein Bildniß des Theologen Joh.Alberti von Houbracken und drey Landschaften vonDeqüevauvillier, T- Major und P. Mazel an.

* Delabarre, (Paul). S. Barre.

Delabarre, ( ). So nennt Gott weiß

welchen Ehrenmann, der nach D. Teniers gestochenhaben soll.

Delaborde. S. Borde, (Johann de), —wenn man nämlich alle Flüchtigkeiten von nach-weisen muß, der unter ersterm Namen zwey vonGantrel und P. Simon nach diesem Maler gesto-chene Bildnisse anführt.

Delachaussee, ( ). So wird im ^1-

rnanacb äe3 6sLux-H.rt8 Von iZoz. ein damals inParis lebender Baumeister genannt.

Delafontar'ne, ( ). Und so ebendaselbst

ein Bildnißmaler.

* — — S. auch Fontaine.

Delagardeeee, (C. M-), wird im ^Ima-nacü äe8 steaux-^rt8 von 1303. unter den damalszu Montpellier lebenden Baumeistern, und die Arz-neyschule daselbst als eine seiner Bauten angeführt.In dem VIl. Hefte des kecusil ri'^rckitectursvon Derournelles sieht man von ihm den Planund Aufrisszu einem schon 1791. von der Akademie

Delarive.

der Baukunst ausgeschriebenen Monumente, Mr<nbeau's Andenken geweiht, womit er damals densogenannten Nacheiferung-Preis erhielt; und inLand 0 ns Unnal. (II. 74-75-) die Beschreibungund Abbildung im Umrisse eines für die StadtBlois bestirnten Denkmals f. d. Tapfern, welche ausdem Loir- und Eher - Departement den Tod fürsVaterland gestorben waren; von welchem es dort(mit Recht) heißt: „ Das Ganze ist überaus ein-fach ; die einzelne Theile und ihre Verhältnisse find !angenehm, und der Endzweck ist sehr deutlich undbestimmt ausgedrückt." Während der Republik !trug er den Namen eines peusionnirten Baumei- !sters derselben. Dann ist er auch als Schriftstellerbekannt, und führt nämlich oben erwähnter Alma-nach von ihm: le nouvsan ViZnols, und Erfch,im Supplemente seiner Irancs littsraire 8. V.Annette: D 38 ai 8ur 1a restauration 6e8 pilierzüu Dorns <ln kantbson kran^si3. 8. 7Y8- Haupt-sächlich aber die: 1Iuine8 äs ?as8tnm ou kosi-ssonia» 1svse3, me8nrse8 st clscritea 8ur Is8 lieuxsn 1'an 2. §r. kol. 799. an ; die er selbst um 179a.mit größter Genauigkeit aufgenommen hat, unddas vollständigste Werk über diese bewundernsivür- !digen Ueberreste der griechischen Baukunst find.

In noch neuern Tagen endlich gab er: XouveiiezreAle8 pour 1a pratiqns du liebeln st äu Isvizde l'^rckirecturs civile st niilitaire. 8. ?sri8 Zoz.

Delaiftre, ( ). So wird im/Umanacli

äe8 steaux- Hrt3 von 1803. ein damals in Parislebender Bildhauer genannt, von dem sich eine >Psyche und Amor in der Galerie des Erhaltungs-Senates befand.

Delalande, ( ). So nennt einen

Kupferstecher zu Paris, der nach Baudoin, Rubensu. a. gestochen habe.

Delamarre, ( ) ein Künstler dieses Na-

mens Wird im gstmanacli ds8 Keaux-^rt8 vonI80Z. unter den damals zu Paris lebenden Malernvon häuslichen Scenen genannt.

Dekane, (Salomon), geb. zu Edimburg1727- einer der größten Landschaftsmaler, der esganz durch sich selbst, ohne alle Anleitung gewor-den ist. Er machte verschiedne Reisen durch Frank-reich und Italien, wo er die reizendeste Aussichtenaufnahm, und mit schöpferischer Kraft auf Lein-wand darstellte. Um 1730- hielt er sich mit LordBeauclerc zu Wöllenburg, nahe bey Augsburg,auf, wo seine Gemälde-von Kennern bewundertwurden. Sein Pinsel ist voll Kraft und Feuer,sein Perspektiv vortreflich, und die Luft sehr ange-nehm. Er verstand vollkommen die Kunst, dieNatur in ihrem Glänze und Schönheit darzustellen.

L. von Wlnkelmann.

Delanoix, ( ). So wird im ^.Imrmscli

<le8 6saux-Lrt8 von i8c>3. ein damals in Parislebender Baumeister genannt, welcher die Stelleeines Architekten der bürgerlichen Gebäude be-kleidete.

Delaporre, (Eugenie), kömmt im Mmsnacl,äs8 6esux-Hrt8 von 1303. unter den damals zuParis lebenden Bildnißmalern zum Vorschein. Ar-beiten von ihr sah man auf der Kunstausstellungdes I. XII. Sie scheint eine Schülerin von Reg-nault zu seyn. Lenk. Fiorillo III. LoSi u. 526.

* — — S. auch Porre.

* Delaram, (Franz), den auch das Supple-ment des Lexikons, unter diesem Namen, alseinen Kupferstecher anführt, der um 1610. in Eng-land gearbeitet habe, ist der nämliche, der früherim Hauptwerke, unter Raine ebenfalls erscheint,und dessen Artikel wir seiner Zeit unter diesem Titelergänzen wollen.

Delarive, (N.), Maler von Lille. Nachdiesem uns sonst unbekannten Künstler hat Guyot(l?87.) Olsmence <ls klenri IV. ein schönes Blattin Farben gestochen. Rost vm. 348.