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Farinaio.
Favanne.
Phaetons, in Helldunkel, von N. leSueur, eineH. Familie in einer Landschaft von Callot, und eineDiana von Rousselet, das Bedeutendste seyn mag.
Farinaeo, (Paul). Was Wareler von einemneuern Künstler dieses Namens, ebenfalls ausVerona gebürtig, erzählt, der im XVIIl. Jahrh,gearbeitet, in einem großen Charakter, aber unrich-tig gezeichnet, sich auf schöne Köpfe verstanden,und solche mit vielem Geschmacke coeffirt, und end-lich schwarz und ohne Wirkung colorirt habe —Alle das scheint uns aus der puren Luft gegriffenzu seyn, oder wenigstens ein Wesen ganz andernNamens zu berühren.
«Faringron, (Joseph oder Josuah). Nachihm haben W. Byrne, T. Medland und B. T.Pouncy Aussiebten von den Seen in Cumberlaudund Westmoreland gestochen. SEcker.
Farnschan, ( ). So heißt ein sonst un-
bekannter Künstler, nach welchem A. Birkart dasBildniß des Arztes I. Franc. Loew gestochen hat.
Farringron, (Georg), ein geschickter eng-ländlicher Hlstorien-Malcr, erhielt ,730. den erstenPreis einer goldenen Schaumünze: Eine gleichebekam (damals) Johann Deare für das beßteBasrelief. Eduard Franz Burne)», Conrad MartinMetz und Christian Burkhardt erhielten silberneSchaumünzen wegen Zeichnungen akademischerFiguren; und noch zwey dergleichen HippisleyOreen für das Modell einer akademischen Figur,und Wilhelm Nervman für einen Riß der Kircheund des Thurms von St. Martin in the Field zuLondon. Mc.
Farserei, ( ) Ein Edler Venetianer,
der um die Mitte des XVIII. Jahrh, auf seinemLandgute zu Venedig lebte, und damals (einer derersten) auf eine allgemeine Sammlung von Pastenund Schwefelabgdssen von geschnittnen Steinenbedacht war. Lessing Rollekraneen 1. ,92.
Fasin oder Fasst n, (der Ritter), ein MalerLon Brüssel um 1780. nach welchem I. G. Huckein großes schönes Blatt: ?U8tornl - Osuvers-»-tion gestochen hat. Derselbe war Lehrmeister desberühmten Genfer - Landschaftmalers de la Rive.und Mrc.
* Fasolo, (Anton, auch Johann Anton).Nach Lanzr (II. 176.) befinden sich die im Lexikonvon ihm angeführten Gemälde nicht zu Verona,sondern zu Vicenza, seiner Geburtsstadt; und waser dort für den Verhörsaal des PoLesta arbeitete,waren die drey römischen Geschichten von Mut.Ecävola, Horat. Cocles und Curtius.
— — S. auch Faffolo.
Fasolr, ( ). So heißt ein sonst unbekann-
ter Künstler, nach welchem Sysang das Bildnißdes Arztes G. E. Hamberger gestochen hat.
-Faroure, (P.). Dieser im Lexikon alsfranzösischer Kupferstecher benannte Künstler sollnach Basan (Lä. ses.) perer geheißen haben, zuVenedig ,534- geb. ein Schüler von Josepin undCarravaggio gewesen, und 1629. in Malta gestor-ben seyn. Woher er all' dieß Neue wisse, ist unsganz unbekannt? Nach de Breuil hat er ein Rolline taubere gestochen.
* Fava, (Joh. Jakob), ist derselbe Künstler,welcher im Lex unter dem Namen Macrin's dellAlba, bey Lan;i (II. 2.352.) aber unter Macrinoerscheint, und von dem man zwischen den I.1496. und 1508- Kunde hat. Derselbe war eigent-lich von Alladio gebürtig, aber Bürger von Alba.In der Sakristey der Hauptkirche zu Turin findetsich eine Tafel von ihm, welche : Nscrinug ä'LIbs.unterzeichnet ist. Lanzr (II. 2. Z52—5Z-) nenntihn einen wackern Maler, seine Köpfe von großerWahrheit, so wie überhaupt seine Arbeit in allenTheilen überlegt und fleiffig, auch sein Colorit undseine Haltung verständig genug- ,, Sein Lehrmei-ster" (heißt es dann) »ist unbekannt. Nur er-blickt man in seinem schon erwähnten Gemälde zuTurin denDramante, und die Mailänder unter sei-nen Zeitgenossen. Aus der dabey angebrachtenLandschaft, worinn das Flavianische Amphitheatererscheint, sollte man vermuthen, daß er Rom ge-sehen, oder denn die gelehrte Schule von da Vincibesucht hätte. Seine schon im Lex. angeführteTafel in, der Karthause zu Pavia dann, welche dieHH. Hugo und Sirus vorstellt, ist zwar in Ab-sicht auf Zeichnung und Färbung geringer als dievbgenannte, aber ebenfalls mit Fleiß gemalt. Erscheint nicht allein in Asti und Alba, wo sich Meh-reren selbst Stafeleygemälde von ihm finden,sondern eben auch in Turin und zwar an demHofe selber bekannt gewesen zu seyn, da sich indem oft angezogenen Gemälde im Dom neben An-dern, das Bildniß eines Kardinals vom regierendenHaufe findet, der vor der H. Jungfrau knieet."Diese letztre Notiz; scheint Fiorillo (II. 927.) da-hin zu berichtigen: Daß in der zm Diverse vonCasale gehörigen Kirche St. Maria di Lucedio einevon unserm Künstler in ,499. vollendete schöneTafel aufbewahrt werde, welche den Hannib. Pa-leoiogus, Marchesen von Montferrat, im Gewandeines Protonotars vorstelle, wie er die H. Jung-frau anbetet- Noch kennt eben dieser Schriftstellervon ihm «in mit l5c>8- datirtes Altarblatt in derSt. Johanns - Kirche zu gedachtem Alba, undbemerkt endlich über ihn , daß um 1523. PaulLerraro in seinem Gedicht äs Vir^mitsto vonihm als einem Todten spreche, wenn er ihn alsorühmt:
— NorniWgue keiulltur ill ordern
super askra cllori, yuiz Issu'or retssVirZiueo, gußl, styue or» veuusis,
tzuoruw elism io reoer» iLuäsre« virßiue lorMSw,I^ulli oiuues, rutilihue comas, slis^ue corusci,leeki duuieros. Utes oltm lluxisse peieooemruemtui äexrram, äuw vils msuerer.
Fasse ti, (Johann Baptist), geb. juReggio1634. ein Schüler des elenden Dallamano, dessenFarbenreiber er noch im 28 Jahr seines Alters,alsdann sein Nachahmer, und denn doch zuletzt,durch Anleitung von F. Bibiena einer der HetztenTheatermaler in der Lombardie geworden war. Erlebte noch 1772. H. 231.
Fassn S. Guido del Lome.
Fassolo, (Bernardin). »Vor wenig Jahren"(sagt Lanzr I. 421) «erschien zu Rom eine Ma-donna, die mit dem in der Kunstgeschichte bisherganz unbekannten Namen Lernsräinus ksxolusäs?Lpia (Pavia) kesit 1513. unterzeichnet, ganzvortreflich im Geschmacke von da Vinci gemaltwar, und in die Galerie des H. FürstenBraschi kam.
Farilson, ( ). So heißt irgendwo ein
englischer Künstler, nach welchem P. Haare einBlakt: Lmäs uoeturns. Iswms, gestochen habe.
* — — (Peter Hercules, Graf von). Einigesetzen sein Geburtsjahr in 1677. an. Donat Cretiund Herkul Graziani waren die Gefährten undGehülfen der Studien dieses wackern, die Kunstselbst übenden Dilettanten; er unterhielt sie langein seinem Hause. Ihm selbst sah man den Schü-ler von Pastnelli und der Akademia Clementina an.Man kennt von ihm, nebst mehrern Zeichnungennach den Carracci, deren Manier ihm vor allenandern zu gefallen schien, zwey Altartafeln (eineEpiphania und eine Auferstehung Christi) im Domezu Ancona, und Verschiedenes zu Bologna, wasalles Lob verdient. /.Er II. 2. ,75.
* Favanne oder Favennes, (Jakob de),dessen km Lexikon unter dem Art. seines VatersHeinrich'« gedacht wird, hat z. B. nach Watteau:
pLisibls, und: lss-^remeus äs I'Lts,
und dann ein Paar Bildnisse gestochen, deren eines(des Abts von Pontbriant, R. F. du B.rueil's)sich von 1743. datirt. Wohl derselbe, den Basan