Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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^^4 Älasson«

weiter zu erhöhen, wie'seine Glücksumstande zuverbessern, als eine hitzige Krankheit im Dez. 1807.ihn dahin raffte. Regnaulr, Mitglied desAational-Jnftituts im Monckeur 1808. N°. Zi.Von seiner oben angeführten Gruppe im Pantheonheißt es bey Meyer I. 170. „Die weibliche Fi-gur des Vaterlandes hält einen verwundeten nack-ten Krieger, der neben ihr auf seinen Schild ster-bend niedersinkt, mit Mutterzärtlichkeit auf ihnherabblickend. Die Ausführung ist des schönenGedankens würdig, der Ausdruck redend, und dieWirkung groß." In andern öffentlichen Nachrich-ten werden die um i 8 o 5 . in feiner Werkstatte zuParis ausgestellten Büsten der ReichsmarschalleMassen«, Brune, Augereau und Lasne, fürcharakteristischen Ausdruck und antike Einfalt imVortrage sehr gerühmt. Noch eine solche desvor Gaeta gefallenen Generals Dalongue mochteseine letzte Arbeit seyn. In 1806. hatte er aucheine mit Lorbeer gekrönte Büste des Kaisers Na-poleon zum Kauf ausgeboten; und auf dem Sa-lon desselben Jahrs sah' man von ihm eine andre,Claude Lorrains, welche ihm die Regierung inMarmor auszuführen auftrug. Von dieser heißtes im pausam'as Frarrcois S. 485 . »Dieserwohl modellirte, und in großem Styl ausgeführteKopf scheint ganz belebt zu seyn; einzig sind dieMassen und Falten an der Drappcrie zu klein und zumager, und man merkt nicht recht, wie der Man-tel daran geworfen ist; im Ganzen aber eine Ar-beit, des Künstlers der Gruppe von Rousseau wür-dig. Eine Beschreibung und Abbildung dieser letz-ter« im Umrisse s. in Landons Am,. I. 28Z.und III, 42. und seiner Flora I. c. VI. 106. Oonk.)Vorw. stes I. 97.

Masson (Joh. Baptist). So hieß um 1808.ein junger französischer Künstler aus dem achtenArrondissement (damals erst ,Z. I alt), der von,Oonservstolre <lss Arts et Metiers zu Paris fürdie Aufgabe von Zeichnungen zu Maschinen,beschreibender Geometrie, und Figuren (welchedabey ebenfalls in Betrachtung kamen), zwar nichtden Preist, aber Ehrenmeldung seiner Arbeit erhielt.

* — — (Magdalena), nach Rost VII. Zvi.Amons Tochter, doch gewiß nicht, wie es dortheißt, geb. zu Paris um ilW. als ihr Vater —zehn Jahre zählte, dessen Schülerin sie war. An-dre halten -sie, vielleicht wahrscheinlicher, für des-sen Schwester. Dieselbe heyrathete N. Hadert,einen Maler, Kupferstecher und Kunsthändler, undlebte noch 17,1- Neben dem in dem Art. ihresBruders angeführten Bildnisse kennt man von ihrnoch einige ähnliche; wie z. D- des Herzogs Phi-lipps von Orleans, nach dem Gemälde ihresManns ; der Herzogin (der durch ihre kerndeut-sche Naivetät berühmten Elisabeth Charlotte derPfälzerin), nach Mignard, und mehrere andre.

— — ( ) ein wahrscheinlich französischer

Baumeister, besorgte im I. 1800. mit Ramee,die zweckmäßige und geschmackvolle Einrichtung dervon diesem letztem erbauten neuen Börsen-Hallein Hamburg.

— — ( ) ein Engländer, gab in ,797.

LtspellW oovso, ein Prachtwerk in zwey Folio-bänden.

— —. ( ), der im Lex. kürzlich unter dem

Art. N. Caeon erscheint. Hei necke h?. Aachr.S- i 3 o. nennt ihn einen Maler, der papeirne Ta-peten verfertigte.

— — ( ), ein Goldschmied und Stecher

in Metall, lebte im XVII. Jahrhundert. Vonihm kennt man 11. Bl. Ornamente und Gold-schmiedarbeit, welche selbst in neuern Zeiten, ihresAlters und des veränderten Geschmacks ungeach-tet, noch sehr gesucht wurden, ste FontMwe.

Massone (Johann) von Alexandrien, ver-fertigte , 49 ». ein Gemäld von mehreren Abthei-lungen für die Entmische Kapelle auf dem Doin-

Masucci.

platze zu Savona, welches Pabst ^ixt I V. und des-sen Enkel (nachher Julius II.) zu den Füßen der H.Jungfrau vorstellt, und dem Künstler mit ,92. Kam-mer -Ducaten bezahlt wurde. II. 3. 278.

Masson, (Friedrich Christian). So heißt mdem Magaz- f. d. Sachs. Gesch. lll. /jZ2. ohneWeiteres, ein Maler, der in ,768. zu Dresden,

60. I. alt verstorben war.

Massot (Fernst«), Bildnißmaler in Oel undMiniatur, wahrscheinlich ein Franzose von Ur-sprung , geb. um 1768. erhielt den ersten Unter-richt im Zeichnen von einer ältern Schwester, undbildete sich nachwerts, unter Begünstigung desRathsherrn Jalabert von Genf, in Italien aus.Nachwerts kehrte er in erwähnte Stadt zurück,wo er gegenwärtig (,808.) mit Weib und Kindernlebt. (Ob er nicht ein Nachkömmling des nach-folgenden Massot, genannt Champagne seyndürfte?). Meist pflegte dieser geschickt? Künstlerganze Figuren von 1—i fr Fuß hoch, und zwarim Freyen befindlich, mit sprechender Aehnlicdkeitund einem ungemein lieblichen Colorite darzustel-len, und sein Freund Töpfer malte ihm die Land-schaften darzu. Neben andern rühmt man von ihm,in allen Rücksichten, dasjenige der Frau von Staei,mit ihren beyden Kindern. Auch die größere Minia-tur gelingt ihm vortreflich. Bescheiden und schüch-tern soll er übrigens sehr langsam arbeiten. Mc.

— — ( ) Kupferstecher zu Paris um 1805.

Von ihm sah man damals ein sehr fleißig und geist-voll gearbeitetes Blatt: s la kiclelitö, nachMallet.

— — ( ), genannt Champagne. S.

den Art. Dassier in den gegenwärtigen Zusätzen.

Hist. Iltter. cle 6sneve III. Zo.

* Massou (Benedict). Etliche Statüen, wirwissen aber nicht, ob des Vaters oder des Sohnsdieses Namens: Der Sommer, die Erde, und dreyKindergruppen finden sichbeyThomassmabgcbiidet.

Massus (Johann). So heißt bey L. vonWmkelmann, ohne Weiteres, ein Künstler, wel-cher Heiligenbilder gemalt habe.

* Massy (A.). Unter diesem Namen hatCoelemans das in 1704. bey Malaga gelieferteSeetreffen gestochen.

* Mast, s. Maest.

Mastbaum (Adamx In dem berühmtenPraunischen Kabinet zu Nürnberg N°. 209. fin-det man von einem Maler dieses Namens einBild, welches einen Hirnschädel und Knochen dar-stellt. ste

* Mastelleeea (Joh. Andr.). l. im Lex.die dortige Citation: S. Donducci.

, Masthuebev ( ) , ein Franziscaner-

Mönch aus Bayern, malte gute Altarblatter undBildnisse für verschiedene Klöster seines Ordens.

Fr. Aug. issätz von Ravenspurg hat in eine Bild-nissen-Sammlung für Herrn F. F. A. von Bayer inRoschach auch dasjenige dieses Masthuebers ge-malt. ch/sc.

Mastlni ( ). So heißt bey Gandellini,

ohne Weiteres, ein Kupferstecher, von welchemman die Vignette zu einer 1767. auf die KöniginElisabeth in Spanien, zu Parma gehaltenen Lei-chenrede kennt.

* Mastreolo (Joseph), blühete um 1780.nicht 5 o. wie es im Lex. heißt.

* Masturzo (Martius). Auch Lanzi 1 . 632 .nennt ihn einen guten Nachfolger von SalvatorRosa, nur daß er in seinen Figürchen, so wie inFelsen und Baumstämmen etwas hart erscheint,dafür aber nicht die blaffe Carnation seines Meistershatte, welche dieser dem Ribera nachgeahmt. >

* Masucci (Augustin), geb. 1691. Mitglied lder Akademie von St. Lucas seit 1724. und gest.