Milot.
Minz occhi. Z77
iltllot (Madame). So heißt im Almanachlies Le-nix-^rrs von 180Z. ohne Weiteres, einedamals zu Paris lebende Bildhauerin.
M-Itsn (Joseph), s. P?ilt0»,.
— — (Thomas), ein neuerer englischer Ku-pferstecher. Von demselben, und unter dessen An-leitung , wurden die 48 . Blatter zu den in 1802. inLondon erschienenen Vues cn etc. nach
Ludw. Mayers Zeichnungen geätzt und ausgemalt.S. das Mehrere im Art. dieses letztem.
* -^ ->- ( ). Der Thiermaler des Lex.
hieß Johann. Derselbe war in Darstellung derHunde vorzüglich stark, .fiorrllo V. 841. Nachihm haben I. Cook und S. Smith! tde LnMskLetter sehr schön gestochen, und R. Laurin: 8 trou§6 sle eben so schön in Schwarzkunst geschabt.
neue Kapelle in der Kirche seines Ordens zu Bo-logna erbauet wurde. -Ilrc.
* Minqor oder M>ngo (Theodos.). NachPalomino hatte er bey Michelangelo studirr, wasaber gegen die Zeitrechnung streitet; wohl mochtees »ach dessen Werken seyn. Auch sein Coloritwird gerühmt. Seine bcßlen Arbeiten, die er ge-meinschaftlich mit G. da Cabrera, unter Aufsichtdes Becerra malte, befinden sich im Pallast delPardo zu Madrid. Frorillo IV. 109.
* Mini (Anton), heißt bey Heinecke M I.40Z. irrig Minis.
Minianr, s. Miniant.
* Miniaro (Bartholomö). Lanzi I. 122.zählt ihn zu den Gehülfen des Roßo.
Mimanr oder Miniane (P.). So hießein Maler zu Aix in Provence, nach welchem I.Cundier (1724.) die Bildnisse der dortigen erstenParlamentsprasidenten P. de Coriolis, I. A. deForesta, ». f. f. gestochen hat.
Minana, s. Minnana.
Minasi (P.). So heißt irgendwo ein italie-nischer Geistlicher, der die Aussichten des äusserstenTheils (?) von Italien gezeichnet habe, welcheuachwerts in Kupfer gestochen worden.
Minaya (Don Francisc Velasquez). Wirdvon FioriHo IV. 20Z. unrer diejenigen SpanischenGroßen des XVII. Jahrhunderts gezählt, die ihrenReichthum dem guten Geschmacke dienstbar machten.
Minck, vielleicht Münck (Johann). Nacheinem Maler dieses Namens zu Nürnberg, hat I.Pfann das Bildniß des Gottesgslehrten Joh. Sau-bertus gestochen. Dann sind er sowohl als
— — (I. M.), ein andrer Maler zu Nürn-berg, um 1H72. beyde durch ihre eignen Bildnissebekannt.
Mlild (Gottfried). So heißt in einer unsrerHandschriften ein, wahrscheinlich noch lebenderKünstler, anfangs Flachmaler in Diensten N. F.Königs zu Bern; zeichnete späterhin Thiere, be-sonders Hunde und Katzen, nach der Natur, undschnitzelte auch dergleichen aus wildem Kastanien-holz.
Ml'nde (vrn der), ein Blumenmaler undMitglied der Künstler-Akademie zu St. Petersburg,wo er vor 1776. gestorben war. Dieser Künstlerhat einige Aehnlichkcit mit Robert van der Mpn,Hermanns Sohn. Bernoulli IV. 129.
*Ml'nderhout( ). Derselbe hießHeinrich. Nach ihm hat N. le Mire eine Ansichtdes Bassins und der Stadt Brügges, und eineandre holländische Meeraussicht mit Schiffen aufder Rhede gestochen, /^«rk/er.
* Minei (Philipp), soll der Philipp Mincides Lexikons heißen.
* Minga (Andreas del). Grlandi undBorrari nennen ihn einen Mitschüler von MichaelAngelo bey ihrem Lehrer Michel Ridolfo Ghirlan-dajo, freylich von diesem zu Geringerm gebraucht,als der erstre. Wo er dann allein arbeitete, hatteer vollends wenig zu bedeuten. Zu seinem Beßrengehört: Christus Gebet im Garten, zu St. Crocein Florenz, wobey ihm aber seine Freunde Ridolfo,Buonaroti und Macchietti mochten geholfen haben.Er lebte noch 1888. ^MLi I. 194—98.
Mingardi (Johann Baptist), s. Mengardi.
Mingeor ( ), ein von Franzosen (Lan-
ds,,!) selbst unrichtig geschriebener Name desMalers Menjaud.
Minghini (Frater Alexius), ein Servile,unrer dessen Leitung und nach dessen Zeichnung eine
M» niera (Diagius). So nennt Lanzi I.542. ohne Weiteres, einen Maler von Ascola,Schüler von Soubleyras, st. 1788. 88. I. alt.
Minnana (Franz Joseph), aus dem Ordender Trinitarier, geb. zu Valenzia 1671. und gest.1820. verdient als Maler und Gelehrter die größteAchtung. Er lernte die Zeichenkunst zu Neapelmit dem glücklichsten Erfolg, wie man aus demBlatt des Hauptalters seines Ordens in Morviedosehen kann. Mariana's Geschichte von Spaniensetzte er lateinisch fort, schrieb über die Alterthümervon Valenzia und Sagmtt, und ein geschätztes Ge-dicht: Lello rustico Laguntino, Fiorillo
IV. 373-74.
Minsja (Carl). So heißt bey Bosscha IV.112. ohne Weiteres, ein Maler, der um 1820. zuMailand gearbeitet habe.
* Mine»kell0 (Franz), Nach Lanzi II. 178.gebürtig von Este (nicht von Padua, wie das Lex.sagt), st. 1887. ZZ. I, alt. Er war ein Schülervon Lucas Ferrari, und man würde bisweilen seineArbeit für diejenige seines Lehrers nehmen. InPadua war es dann freylich, wo er noch einwenig den Geschmack der Bolognesischen Schuleaufrecht erhielt.
Minoufler (Carl), ein französischer Glas-maler; arbeitete im X VII. Jahrhundert für dieAbrey St. Nicaift zu Rheims. /e D. I.O. 17.
*Minozzi (Bernard). Derselbe, zwar einSchüler von zwey Lehrern, bildete sich eine eigeneManier, und war, neben seiner Kunst, in Aqua-rell zu malen, ein guter Frescante. II.
2. 201.
Minziola ( ). SoheißtinderOescrlx-
tion <le Versailles von 17 . ohne Weiteres,ein Geschichtsmaler, der zu Paris gearbeitet habe.
* Mi'nzocchi (Franz), der Alte von St.Bernards genannt, studirte anfangs in seinemVaterland nach Palmeggiani. Von seiner erstenZeit zeigt man noch Arbeiten, von ziemlich magererZeichnung, wie z. B. das Kruzifix bey den PP.Observantinern zu Forli. Unter Genga, und (wieEinige sagen) auch Pvrdenvne, änderte er dannseine Manier, und nahm einen correcten, graziö-sem und lebhaftem Styl, von solchem Ausdruckean, daß die Natur selbst daraus zu sprechen scheint.Zu seinen beßten Arbeiten gehören zwey Seiten-gemälde in der Kapelle Franz de Paula der Ka-thedrale zu Loretto, (ein Opfer des Melchisedeck,und das Wunder mit dem Manna), wo die Pro-pheten und andre Hauptpersonen alle Majestätund Adel in der Kleidung haben, wie es sich einemSchüler von Pordtnone geziemte, der gemeineMann hingegen dann freylich so pöbelhaft aussieht,daß ein Teniers ihn dafür beneidet hätte. Inbeyden diesen Bildern gefällt überdieß die Mengeund Mannigfaltigkeit der Thiere, die wie lebendigerscheinen, und eben so die Wahrheit der ganzenübrigen Staffirnng. Sein großes al Fresko, von