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HH. Frauen, den auferweckten Wittwensohn, dieauferweckte Tochter des Jairus, und die KöniginElisabeth von Hungarn, welche Kranke heilt (sel-tene Blatter; letzteres beschreibt Füßli 111 . 119.bis 120.); I. Caraglio (ohne dessen Namen) eineVerkündigung; H. Lore: Petrus auf dem Meer,eine Doruenkrönung, und Christus der sein Kreuztragt; letztres ohne Namen des Stechers; dannEbenderselbe die sogenannten sieben Einsiedler:St. Magdalena, St. Johannes, St. Hiero-nymüs, (andre schreiben diesen I. Franco zu).St. Onuphrius, St. Franciscus (zweyfach), St.Hubert, alle in der Wüste - welche Füßli III.122—26. für die Meisterstücke von Cork halt, wel-che aber selten in guten Drücken gefunden wer-den ; L. Desplaces die erwähnte Fußwaschung,in der Kirche zu Rheims, für's Cabinet Crozat,(ein schönes Blatt, beschrieben bey Füßli 111 .117—19.); I. ssollm ebendasselbe, minder geist-reich; I. Francs St. Johann in der Wüste; I.Marelli wieder St. Hieronymus in der Wüste(ohne Namen des Malers); P. Thoinassm, wie-der die auferweckte Tochter des Jairus (hart; beyFüßli beschrieben II!. 116—17.); S- Öallee dieAuferweckung Lazarus, aus der Galerie Orleans,für's Kabinet Crozat (beschrieben bey Füßli III.121—26.); F. villamena eine Verkündigung -und das Original derselben H. Familie wie Alberti,(ein artiges Blatt); Christus, von, Teufel versucht(ciies ^M»-a»); Christus, der seiner Mutter, St,Johann und den drey Marien erscheint, ebenfallsohne andre Signatur, als: Oa/»-e,-r- u. s, f.
Endlich, ebenfalls von villamena, dieTrajanischeSäule, nach Jul. Romanus und seinen Zeichnun-gen. Dann nennt und beschreibt Füßli III. 126»bis 26. noch ein von einem Unbekannten, dochin Corrs Manier, 1668. in Rom sehr schön gesto-chenes Blatt, welches ebenfalls St. Francisc,der die Stygmale empfängt, nebst seinem Gefähr-ten darstellt. Andre datiren dieses Blatt von 1667.und schreiben es unstreitig Cort zu. Ein andres,vollkommen gleiches, soll, nachdemwinklerscheirKatalog, eine von I- k. und 1 ). zusammengesetzteChiffer kragen. Ueberhaupt eine genaue Litteraturüber mehrere dieser Blätter s in eben diesem Katalog;namentlich allerley Varianten, die sieben Einsied-ler betreffend, von deren vieren: St. Johann,St. Hieronymus, St.Onophrius, St. Magdalena(diese gedoppelt), nebst einem St. Johann demEinsiedler, man auch eine, wahrscheinlich nächden ältern copirte Folge von sechs Blättern be-kannt, und lediglich mit: A'oa« Kasteie»- exc.bezeichnet ist. Fuß!, l. 0. dann endlich urtheilt,daß, ausser den von Lorr und Desplaces nachunserm Künstler bekannten Blättern, die übrigenwenig taugen.
* Mp (P- van der), der lm Lex. unter demArt. Hieronpmus Mp erscheint. Nach ihm hakI. Houbraken das Kleeblatt der Bildnisse des-Nechtsgelehrten P. Burmanns, des Arztes H. D,Gaubius und des Gottsgelehrten I, van der tzoeertgestochen.
* Mpc 0 n. Derselbe trug den Beynamen desFürsten der Maler von Athen, und lebte umdie 45 - Olympiade (c. 440. I- 66 r.). SeineAmazonen-Schlacht stand im Tempel des Castors,ste Fo»rte«M.
* — — der Bildhauer, dessen Ms Lex. amSchluß des Art. des Obigen Erwähnung thut.Von ihm kannte man Statuen zu Fuß und zu Pferde,ste Forrie»ra/.
* — — der Edelsteinschneider. Murr bezeich-net seinen alten Mannskopf, dessen das Lex. ge-denkt, noch näher dahin, daß er auf römische Arkabgeschnittene Haare trage. Dann nennt auch L«p-perr (Dactyl. II. NR 629.) von ihm einen Cali-gula, auf Hyacinth.
Mplius (E. H-). Wahrscheinlich nach ihmhat I. I. Hayd das Bild des Arztes C. F. Hun-dertmark in Schwarzkunst geschabt.
Myn.
Mplius (I. F.). So heißt irgendwo, ohneWeiteres, ein Kupferstecher, von welchem mandie Bildnisse des Bischofs von Plokko, A. S- aDembowa Gora Dembowsky, nach Czechowitz,und des Malers I. S. Mock, nach ihm selbst,kenne.
* Mplne oder Mplner (Robert). Es istdie sogenannte Blackfrayars-Brücke, von welcherdas Lex. spricht. Das Parlament hatte zu diesemungeheuern Bau 160,000. Pf. Sterling bewilligt,und Mplne's Plan wurde allen andern vorge-zogen. Fiorillo V. 652 — 23 .
* Mpn (Agatha van der), «ine englische Blu-men - Früchte - und Geflügelmalerin, war, nachWalpole (S- 426.) eine Schwester des unten fol-genden Hermann'«; wahrscheinlicher aber dessenTochter, und mit Cornelia, welche im Lex. un-ter dem Art. ihres Vaters erscheint, Eine Person,Fiorillo V. 662.
* — — (Franz van der), der im Lex. unterdem Art. seines Vaters Hermann erscheint. Der-selbe kehrte späterhin wieder nach London zurück.Dort liebte er seine Tobackspfeife und seinen Porlbierso sehr, daß er selbst den König nicht anders ma-len wollte, als wenn man ihm erlaubte, dabey zutrinken und zu schmauchen. Seine aus der Phan-tasie gemalten Kopfe werden sehr bewundert. Erstarb 178Z. Der Catalog von Brandes schreibtdie im folgenden Art. erwähnte Beichte ihm zu;dann noch eine (schöne) Pamela von Houston, undder Catalog von Winkier: tüe jovial I'ellowvon Ebendemselben geschabt.
* — — (Gerard van der), dessen im Lexiconebenfalls unter dem Art. seines gleichfolgendeuVaters gedacht wird. Nach ihm haben I. M.Ardell die Bildnisse Friedrich 11 . von Preußen,des Kupferstechers I. Punt, und einer unbekann-ten Dame — R. Houston und C Spooner, beyd«die Beichte (erstres ein schönes Blatt) — I. Puntden englischen Kutscher — R. Purcell die Damemit dem Sommerhut, und R. Wilson den Wuche-rer gestochen.
— (Hermann van der). Sein Vater,ein Geistlicher, hatte ihn für den Gelehrrcnstandbestimmt, ließ ihn aber seiner entschiedenen Nei-gung zur Kunst folgen. In Blumen und Früch-ten wurde er ein glücklicher Nachahmer seinesMeisters Stuven. Einige meisterhaft ausgeführt«Bildnisse sowohl als historische Darstellungen ver-schaften ihm einen Ruf an dem Hof des Churfürstenvon der Pfalz; allein er kehrte bereits in 1717.nach Holland zurück, und ging von da näch Pa-ris , wo er dem Herzoge von Orleans einige Ge-mälde für so ungeheure Preise anbot- daß solch«nicht angenommen wurden. Erst späterhin, wiees scheint, ging «r nach London, wo (Walpole-S. 426.) Lord Cadogan sein Hauptgönner war,der ihm jedoch keine bedeutende Auftrage gab.Es war für die Restauration der Malereyen inBurleigh, daß er 5 oo. Pf. St, erhielt. Ein Bild-niß des Prinzen voll Wales verfertigte er so zuGefallen, daß letztrer seine Schwester (welche, so-wohl als die Prinzessin Caroline, den Pinsel sehrgeschickt führten) bat, ihm hinwieder den Künstlerzu malen. Fiorillo V. 661—62. „In seinen Ar-beiten" (heißt es dort weiter) „gab van der MMdas Beyspiel von einer wahrhaft unsinnigen Ge-duld: Den Sammet, die Spitzen, und sogar dieFäden in den Strümpfen, copirte er bis auf jedesHärchen. Dies erforderte einen ungeheuern Auf-wand von Zeit, der ihm nicht belohnt wurde, ober gleich, wie Andre behaupten, viel verdienteund verschwendete."
* — — (Robert van der), der im Lex. unterdem Art, seines abstehenden Vaters erscheint. Inden Londner-Kunstsammlungen findet man von ihmMehrers in Watteau's Geschmack. Fiorillo V.
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