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ihn aufsein Unvermögen, noch etwas recht Tüch- bin in der Größe des Urbilds sich befand, welchetiges zu leisten, aufmerksam machte, beschloß er Zeichnung er dann, als das Gelungenste diesersogleich, seinen Aufenthalt in Paris zu benutzen, Art von ihm, der Frau von Humboldt schenkte,um Zeichnen zu lernen. Auf der Reise berührte Noch ehe solche ganz vollendet war, trat er jetzter damals zum erstenmal Zürich, wo er Lavaker (1800 ) von neuem die Koncurrenz um den gro-und den Architekten Escher kennen lernte, auch ßen Preiß*), wo er, eben so wie Norblin,den Maler Ludwig Heß und dessen Arbeiten nicht ein Preuße, den zweyten dieser Preise gewann,genug schätzen konnte. In Paris nun gab ihm Den ersten Preis, welcher in einer Pension be-der Bildhauer Pajou sofort die Erlaubniß, in steht, wozu kein Fremder gelangen kann, erhieltallen Sälen der Akademie zu studiren; und dort somit keiner von beyden **). Die letzte Zeit seineswar seine erste Arbeit die Portrait-Büste der Aufenthalts in Paris brachte Tieck fast ganz da-Frau von Humboldt, welche er sehr sorgfältig mithin, Zeichnungen und Scizzen von eigenerund ähnlich ausführte, nur daß die Arbeit noch Erfindung, einige von ziemlichem Umfange, zuein wenig kleinlich , und das Gewand und Kopf- fertigen; doch waren es mehr bloße Entwürfe, desputz schlecht genug waren. Das Bildniß einer neu es an einer saubern Ausführung fehlte, dieandern Dame, der berühmten Tänzerin Clothilde, er bey einer Zeichnung in Sepia, und mit derwar noch weniger werth, und mit mindern» Fleiß Feder umrissen, noch nicht in seiner Gewalt hatte,vollendet. Wenige Monathe nach seiner Ankunft Noch machte er einen Versuch, mit um den gro-wollte er es wagen, mit um den großen Preiß ßen Preis der Malerei zu concurriren; er wurdezu concurriren; aber beym ersten Versuch sah' er aber nicht angenommen, da man seine Ungelenk-ein , wie wenig er noch im Stande sey , ein heit im Mahlen gewahr wurde. Endlich sah manBasrelief zusammenzusetzen , und mußte daher von ihm um diese Zeit noch eine Menge Portraitsdas Beginnen aufgeben. Um nun mehrere Ge- als Medaillons; wie z. B. Alexanders vonlegcnheit zu haben, die Natur im Nackten zu stur Humboldt, Daggesen's, Sprecher's und einesViren, trat er in Davids Schule, und nachdem Grafen Schlaberndorf, wovon, wie unser Künstl-er dort einige Monathe modellirt, ficng er an ler seilst glaubte, letztrcs unstreitig das Bcßtezu zeichnen, und machte auch einige Versuche in war. Im Sommer 1801. verließ er Paris*"),der Malerey. Noch früher, ehe er in jene Schule und verweilte unterwegs in Weimar, wo er Goe«kam, hatte er ein Paar Gewandfiguren zu mo- the's Büste modellirte. Die Maske ist sehr ansrdelliren angefangen; da er aber durchaus das geführt, Haar und Gewand aber mißgerathen,Prinzip eines guten Gewandes nicht einsah, auch weshalb er auch nachher das letztere änderte,keiner seiner Freunde und junger Künstler ihm und später in Rom an dem Marmor auch demsolches zu erklären wußte, so mißgeriethen sie ihm Haar einen ganz andern Wurf gab. Im Dezem-trotz aller Anstrengung, und er zerschlug sie unr ber desselben Jahres dann gieng er nach Berlin,vollendet. Im zweyten Jahre seines Aufenthalts wo er kurz nach seiner Ankunft das Bildniß derin Paris wurde er nun wirklich unter die Preis- Schauspielerin Ungelmann lieferte, welches soconcurrenten aufgenommen. Hier lernte er erst vielen Beyfall fand, daß man mehrere ähnlicherecht seine Schwäche in der Composition kennen, von ihm foderte, worunter das der Frau vonseine Unwissenheit in Behandlung der Gewänder, Berg, der jungen Gräfin von Voß, ihrer Loch-und das Thörigte, Beydes so lange vernachläßigk ter, der Tochter des Ministers Haugwitz, undzu haben. Jedoch gab man seinem Preisstücke der Gräfin Kalkrcuth sich befanden. Hier begeg-Das Lob, daß alle nackten Theile sehr gut aus- nete ihm das Unangenehme, daß sein ehemaligergeführt seyen; Hände und Füße nannte man mei- Lehrer, Schadow, durch den Ruf der Arbeitensierhaft, doch, natürlich erhielt er noch keinen seines Schülers (der es nicht verhindern konnte,Preiß. David wollte seine Schüler in der Comr daß sie mit den seinigen verglichen, und fleißigerpositiv» üben, und machte ihnen an den Feyer- gearbeitet befunden wurden) zu fürchten schien,lagen Aufgaben, was aber, durch der Schüler daß Treck sich ihm entgegenstellen und schadenSchuld, welche diese Mußestunden nicht hingeben wollte, und daher in seiner Freundschaft gegenwollten, bald ins Stocken gerieth. Treck indes- ihn zu erkalten schien. Auf diesen Gedankensen sah den Nutzen für sich ein, und setzte jene. wurde ersterer durch den Umstand geleitet, weilUebungen in Gesellschaft seines Freundes, des ein Paar unwürdige Künstler den Unsrigen wirklichMalers Schink aus Stuttgard, fort, so daß sie, gebrauchen wollten, um seinen Lehrer herabzuse-entwedcr denselben Gegenstand oder jeder einen tzen, um ihrem persönlichen Grolle Genüge zueigenen komponirten, wodurch es ihm am Ende thun. Diese wurden darüber böse, daß er sichgelang, einige Leichtigkeit in diesem Kunsttheile gegen seinen Lehrer nicht als undankbar erzeigenzu erhalten, und eben so auch die Gewänder an- wollte; er selbst hingegen gieng hierin so weit,zuordnen. Sehr vielen Einfluß hatte etwas spä- daß er es vermied, die Büste der Hochsel. Kö-ter Lombach von Bern auf ihn und Schink, da nigin von Preußen zu übernehmen, weil bey derjener als Schüler Carstcns von Rom gekommen. Stimmung eines großen Theils des PublikumsWahrend dieser Zeit fertigte der Unsrige die Por- die seinige viel mehr gefallen haben würde, alslrait-Büste der Madame Reinhardt, kurz vorher, die schon weit früher gemachte seines Meisters,ehe ihr Gatte zum Gesandten in der Schweiz was denn für diesen letztem sehr kränkend gewe-ernaniit wurde. Dies war vielleicht die erste wohl sen seyn würde. Dennoch wußte Schadow ihmgelungene, und mit Geschmack drappierte Büste dieses nicht zu Dank, und allerlei dumme Klak-von seiner Hand; wenigstens fand solche bey schereien hierüber wurden selbst bis zu der Kundeallen französischen Künstlern großen Beyfall, der Königin gebracht. Im Frühling 1802. giengDann hatte er auch angefangen viel nach Gemäl- Treck nach Weimar zurück, um die dort über-den zu zeichnen, worunter im dritten Jahre sei- nommenen Arbeiten anzufangen. Hier führte e»nes Aufenthalts in Paris die Madonna della Se- zuerst drey große Basreliefs in Gyps aus, wel-
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^) Die Aufgabe war: Priam, der r» Achill's Füßen »m Hektor's Leichnam fleht.
Und auch kein anderer (Französischer) Toncurrente, da ihre Arbeit unter der von jenen stand. llnndoftAnnnl. I. irrt sich übrigens, wenn er (I. c. x. 8.) sagt, daß Norblin den ersten, Treck den zweyten derbeyden erhältlichen Preise errungen habe. Dann giebt er (k>. a. und 9.) von beyden Arbeiten den Um-riß, und setzt ihren Werth überhaupt ausgleiche Stufe; glaubt aber, wenn es derjenigen des Unsrigen,von welcher hier die Rede ist, in Absicht auf Zeichnung, nicht au Charakter fehle, so dürfte man hingegenfinde», daß sie weniger leicht, geschlank in den Formen, und zumal in Priam's Figur minder Dahingebung,als in dem Basrelief von Norblin zu finden sey. Von letzterm sagt er namentlich: »Man finde darin histo-rischen Charakter, Styl, Ausdruck, nebst guter Wahl der Formen und Drapperieu". Uns scheint hingegen(freylich bloß aus den kleinen Nachbildungen zu urtheilen), die Arbeit von Deck mehr den Charakter ed-ler, zwangloser Einfalt zu tragen.
Über wyhl nicht, wie es irgendwo heißt, »gns Unwillen", jener Prefgefchichten wegen.