5924 Tosciano.
steif geetzter Prospekt findet sich in dem: Nbeakrs6es Ltats 6u Duo 60 8sco^s (Hieskrumpeäemontise).
Tosciano (Gualterio d. i. Walthe'r da). Sohieß einer der Bildhauer, der 129Z. bey demDome zu Orvieto bediensict war. 8torla 6 e 1Vuomo 6l Orvieto. kam. 1791. p. 264. 38 l.
Toselli (Angela), ein junger Baumeister vonVenedig, der in 1806. nebst fünf andern seinerKunstgenossen, nach dem Urtheil der beyden Aka-demien des Königrnichs Italien, bey einem Con,curse, würdig erfunden ward, als Pensionnair,seine Studien in Rom fortzusetzen.
* — — (Octav) von Bologna, ein Kunst,
ler, der um die Mitte des XVIII. Jahrhundertsblühte, wohl vorzüglich Bildhauer (s. den gleichff. Arr.). Nach ihm hat Andr. Dolzoni 17/, 5 .das Titelkupfer zu Joh. Fabri 24 Vignetten, wel-ehe — Wunderwerke darstellen, zu:
Llbllorb. serixtor. Ospucivorum, gestochen.
*— — ( ), die Gebrüder, Bildhauer.
Der eine hieß Vkiclaus, der andere Ocravius,und ist wohl mit obigem Ocrav Einer und der-selbe.
Tosortbus der Egypttr, ein Nachfolger desMenes, soll, nach Einigen, die Kunst Steine zuQuadratstücken zu hauen, und Häuser damit zuerbauen, erfunden haben. Andere schreiben diesdem Aesculap zu, der die Egyvtische Residenz zuMemphis baute, und der zweite König daselbstwar, und halten überhaupt beyde nur für EinePerson. Busch Handb. der ErfindungenII. 224. 064.
* To ssic <rni (Johann). Sein St. Johatinund Philippus, deren schon das Lex. gedenkt,soll sich noch im Battisterio zu Arezzo befinden,vasari, noch als Jüngling, fand es bereits ver-dorben, besserte solches wieder aus, und bekann-te, daß er von diesen alten Bildern viel gelernthabe. Lanzi (Liters.)!. 46. nennt unsern Künst-ler den letzten Zweig der Giottesschen, und derAlmanach a. Rom 1811. (17. Nov.) Arbeitenzu Assist, Florenz, Siena u. i. Dome zu Pisa,dann aber, als sein Schönstes, eine Verkündi-gung in dem Bischöflichen Pallaste zu Arezzo.Auch wird dort feine Blüthezeit in 1280. gesetzt.
Tori oder Tsto (Fabian), ein geschickterBildhauer, der für den Dom zu Orvieto, seitungefähr der Mitte des XVI. Jahrhunderts odernoch früher, arbeitete. Von ihm sieht man dorteine der Apvstelstatuen, und zwar die des H. An-dreas; an der jedoch, und zu ihrem merklichenVortheil, Ippolir Scalza (von welchem vortreff-lichen Künstler wir künftig mehr sagen werden)die letzte Hand angelegt hatte. Er st. zu Orvieto1607. und war ein Sohn des folgenden Seba-stian. 8torlu äel vuomo 6i Orvieto. Lom.1791. p. t- 46 . 169. 171. 2Zo> 55z. 58 Z.
— — — (Sebast/an), einer unter der
Menge der vielen Bildhauer, die um i 5 Z 8 . derDom zu Orvieto beschäftigte. Er fing denschönen hölzernen Tabernakel an, der zur Aufbe,Wahrung des Bildes der Himmelfart dient, undden sein gleich vorstehnder Sohn Fabian nach-gehends vollendete. 8toria äst Ouomo 6l Or-visto p. 146- 02Z. Noch wird l. c. p. 38 o.ein Bastian Tori als Architekt an diesem Dom- 55 o. genannt. Vielleicht war letzterer ein andrerSohn von ihm.
* — — s. Todt oben und im Lex.
Tors s. oben Tori.
- Toto de! jJunzi'ara s. unten und imLex. sskunziara. Hier hole» wir nach: Dieser
Toulouse.
Maler war bereits Heinrich VIII. durch einigeWerke bekannt geworden, als er sich mit Floren-tinischen Kaufleuten nach England begab, unddaselbst gut aufgenommen wuede. Sein Fach wareigentlich Architektur; daher er auch den Haupt-pallast verschönern half, und in der Folge (ergieng nämlich wieder nach Italien zurück) alsLeo X.*) einen feyerlichen Einzug zu Flore»; hielt,wetteifernd mit Pierin del Vaga, die Triumph-bogen errichtete. Von seinen gemalten Arbeitenmacht vasari eben nicht viel Rühmens, undnennt ihn einen Pupvenmaler; dagegen zeugt ervon ihm (was auch etwas werth ist!) daß er einlustiger Kautz, und dann ein geschickter Feuerwer-ker war. Fiorills V. 196 — 97.
Totram (Joseph). So heißt bey Fiorills(K. S. H. 176 ) ein Römischer Künstler, der inder letzten Hälfte des XVI ll. Jahrh., nebst An-dern, in der neuern Enkaustick sich besonders her-vorgethan habe.
Torr (Gräfin von), eine Englische Dilettan-tin, deren gemaltes Bildniß des bekannten Elfi-Bey auf dem Salon der Akademie 1804. Aus-sehen erregte. Fiorills V. 822.
Tovard (Moses I. B.)> So ist oben, un-ter Beecq, der Kupferstecher Fouard fälschlichgeschrieben.
Touchar (V.), inv. ls 80, , a Paris
IV. Also sind drey Blätter in kl-
Fol. mit radirten Grundrissen von Gärten, imveralteten Französischem Geschmacke, bezeichnet.
* Touche (Coupart de la) Architekt zu Pa-ris, der 1756. als einer der sogenannten ExpertsEntrepreneurs in Königliche Dienste gezogen wur-de, und so noch 1770. vorkommt. Wohl ist erder nämliche de la Touche, dessen auch dasLex. gedenkt.
— — (de la) Königlicher Weg- und Drü-cken-Jngenienr zu Amiens seit 1774.
— — (Chevalier de la), «in Kunstliebhaberzu Chalons in Champagne, wo er auch gestorbenist. Von dem, was er zu seinem Vergnügen ge-zeichnet hat, ist folgendes geetzt worden: Zweynummerirte Folgen kleiner Blätter, die eine von12 Bl. mit allerhand geetzten Köpfen, die andrevon 6 Bl. mit Bettlern u. dgl. (diese in Röthel-manier) beyde von I. Darin, für den Verlag derWittwe F. Chereau zu Paris, gefertigt; Danneine Folge 6 schmaler Bl. mit Trophäen, vonPaly geetzt und von Fran^ois zu Paris verlegt.
Toulouse oder Toulouze (Wilhelmvon).So hieß ein Baumeister zu Paris um 1600. Wahr-scheinlich verschieden von
— — — einem andern Künstler glei-
chen Namens, den Heineke irgendwo in seinerlöse xensrgls unter den Französischen Früchte-und Blumenmalern anführt, und welcher hinge-gen wohl derselbe ist, der anderswo ein Brodi-rer von Montpellier heißt, der durch sein selbst-gectztes Bildniß bekannt sey, von dem auch vol-lends einer unserer Freunde ein Buch kennt, daszum Titel führt: l.ivrs 6e lleurs, keuilles eto^sesas, invsnte st llsssin« spres le nsturs!pur 6rtiüa»Me Vori/orrr:s IVlsistre 6ro6sur 6sMovt-Peller -656. 4 °- mit Jnnbegriff des Ti-tels 29 Blatter. Touiouze hatte dieses Werk,was an den Maler Sebast. Bourdon dedicirt ist,in eigenem Verlage.
— — ( ). So heißt, dem Hlmanacb
6 es Keaux-Krts i8o3. und dem Dlmanscii 6 sOommercs 1811 . zufolge, ein in diesen beydenJahren zu Paris lebender Kupferstichhandler.
Im dritten Jahre seines Peiikisicats.