Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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1991
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V a n d e r h o o v e r.

va >ldenhoovec (F. H.). Dieser Artikeldes Lex. befindet sich unter dem richtigeren Na,wen Friedrich Heinrich van den Hove schonvollständiger im Ler. selber und in diesen Supple-menten.

vander (P.). Bloß unter diesem Namenkennt man ein gestochenes Bildniß des Rechts,gelehrten Johann Charondas be Caron.

vanderaa (Hubert). So nennt der einzigeBasan (Lü. seo.) einen 1654. geb. Holländi-schen Stecher, der viel für die Buchhändlergearbeitet, und einen Verwandten hatte, der dienämliche Laufbahn betrat.

*vanderbank (Jacob). S. Bank imLex. "und in diese» Zusätzen. Von ihm findensich zu Christ-Church, und in der Galerie zuOxford Arbeiten, von denen es aber bey Dalla-way II. 23». heißt, daß solche kaum einer Er-wähnung verdienen.

*Vanderbraach, s. Brach im Lex. undoben Hier bemerken wir nur (als eine Seltenheit),daß das Bildniß dieses Früchte- und Thiermalers,mit einem Blumenkranz umwunden, von ihm selbstgefertigt, in der Galerie zu Florenz sich befinde.

vanderburg ( ). In dem Pracht-

werke: älemoires clu Lornts üs Orammont p.

Lclit. ornee clo I.XXII. Por-traits, a I^ornires ober: Lövvarlls. §r. 4".was 1793. oder 1794. erschien, giebt sich alsoein Kupferstecher, auf dem Bildniß des GrafenAnton Hamilton, an; wogegen er sich auf demdes Herzogs von Vuckingham, beyde ohne Na-men des MalerS- punktirt, vandenburghenennt. Fast verleitet uns auch die-Aehnlichkeitder Arbeit, ihn für eine Person mit dem I. I.van den Berghe zu halten, der zu diesemWerke -o. Bildnisse mittelmäßig punktirte, undein Schüler des Bartolozzi zu seyn scheint. Manweiß ja, wie wenig manche Künstler auf dieRechtschreibung ihrer Namen halten. Auch mitoben angeführten Anguftin vandenberghekönnte er, (mit irrigem Taufnamen an dem einenOrte) Einer und Derselbe seyn.

vanderburk( ). Landschaften von ei-nem solchen Künstler, offenbar Holländischen Ur-sprungs, sah man auf dem Pariser-Salon desI. 1801. oder iü'02. IVorw. äes II. 83 .

Vanderdc>nk( ). Ein in 1806. leben-der Maler der Holländischen Schule.

Vanderdorne ( ). Eben so.

vanderdort (Abraham). Ein solcher (obselbst ausübender Künstler, ist uns unbekannt?)war Kabinets-Aufseher Carls I. zu Whitehall,und fertigte einen Katalog der dortigen Statücnund Gemälde. Die Handschrift davon findetsich im Museum Ashmoleen zu Oxford, undeine Copie davon von vertue, publicirt von Da-thon 4°. 757 . Da/itMNA I> 289.

— — ( ), ein uns sonst ganz un-

bekannter Bildhauer, von welchem sich Arbei-ten im Cabinette Carls I. in England befanden.Nach Dallaway ll. i 53 . war derselbe Zeitge-nosse von Algardj; doch, wie es scheint, nichtaus gleicher Schule mit diesem. Ein Cicero vonihm (l. c. 225. wo er nun vollends van Dre-dort heißt) in gedachtem Cabinette, galt fürsein Meisterstück. *)

* — — — — s. dann übrigens doch auchDoorr im Lex., in unserm Suppl. und künftig.

Vandi. iZHr

* vand erguchr, s. Gucht im Lex. undhier.

* vairderhagen, s. Harzen im Lex'. undhier.

vanderhamen (Johann ds y Leon), geb.zu Madrid 1596. von Flämmischen Eltern, ge-noß im Fache der Bambocciaden die größte Ach-tung. Er malte auch Blumen, Früchte, Zucker,werk u. d. gl. aufs Täuschendste, und gab sichnebendem mit Wissenschaften und Poesie ab.Fiorillo IV. 222—23.

* Vanderlaan, s. Laa» im Lex. und ingegenwärtigen Zusätzen.

vanderlyn ( ). So heißt im -vma-

nack clos Lsaux-Hrts i 8 o 3 . ein damals zu Pa-ris lebender Bildnißmaler.

vanderinark ( ). So nennt der ein-

zige Basan ( Dcl. soe.) einen in 1697. zu Ut-recht gcb.^ Künstler, welcher Blatter zu den Bü-chern Mosis, und das Titelkupfer zu einer Bibelnach A. Hoet gestochen habe.

* vandermeer, s. Meer (Iac. von der).

vanderpellen (Niclaus), ein Ingenieuroder Baumeister aus den Niederlanden, mit demman iliög. zu Rom wegen der Austrocknung derPontinischen Sümpfe unterhandelte. Diese Un-terhandlungen zerschlugen sich jedoch der allzu-schweren Bedingungen wegen, die man demKünstler aufbürden wollte. S. LobenfteinischesIntelligenzblatt Jahrg. 1786. S. i 35 > Ebenso ging es 1679. mit dem Niederländer Corne-lius Meyer.

* vanderstock, s. Stock im Lex. und hier.

vanderwaal (Philipp), ein uns sonst ganzunbekannter Künstler zu Paris, und wahrschein-lich holländischen Ursprungs. Von ihm heißt esin der AUg. Runftzeit IV. 2)7. »Derselbefährt (1807.) noch immer fort, seine geistreichenBlätter in farbigter Craionmanier (ist's möglich?)nach Hauptwerken der Gallerie im Louvre, mitneuen zu vermehren". Damals waren nämlichneu von ihm erschienen: St. Michael und dieMadonna della Sedia, nach Raphael, und einChristuskopf nach G. Renk. Mehr andere solltenfolgen. S- auch den gleich ff. Act.

vanderwal ( ). So heißt im 7 )lmu-

nsoli <lss lleaux-ärts i 8 c> 3 . ohne Weiteres,ein damals zu Paris lebender Zeichner; wahr-scheinlich mit dem gleich vorstehnden Ph. vander-rvaal Eine Person.

Vanderrvertoder Man der wert (Hein-rich), ein wenig bekannter Flamändischer Künst-ler, Schüler von Claud. Gelee.

* vandi (Santa). Lanzi (L<l. terr.)V. 208. nennt ihn valdi Same, und bemerkt,daß er, seiner vortreflichen Bildnisse wegen, auchden Beynamen Santini de'Rirratti erhielt. We-nige seiner Kunstgattung zu seiner Zeit konntenmit ihm in Grazie und genauer charakterischerKenntlichkeit seiner Gegenstände wetteifern, welcheer in den kleinsten Raum, sogar von Fingerrin-gen zu bringen wußte. Bestellungen erhielt erselbst im Auslande von Privat- sowohl als vonfürstlichen Personen. Bey dem Großherzog Fer-dinand von Toscana, und bey Herzog Ferdi-nand von Mantua stand er in hoher Achtung,und bey letzterm eine Weile in wirklichen Dien-sten, so daß er erst nach dessen Tode wieder nachBologna zurückkehrte. Aber auch spätherhln er-hielt er die Menge Einladungen in mehrere Städte,

«) Diese beyden vmiderdort finden sich weder unter diesem, noch unter dem Namen von Dort ^erDoort, weder im Ler. -noch oben in diesen Zusätzen. Welche Pfuscherep von Dakarvciy bey diesen No-titzen etwa unterlaufen seyn möcyte, ist uns unbewußt.

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