Band 
Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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2017
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Vassä.

* vasss (Anton, oder Anton Franz). Der-selbe trug den Titel: 8 culpteur 6 u Hc>v, er 6 ssau ^caüsmle sto^sls 6 s ?sinture st 6 s 8 culp-turs. Einige geben Toulouse als seinen Geburts-ort an. Dandrs-Bardon nennt die schon imLex. bemerkten Arbeiten desselben (wohl ins Ge-lage hinein) glückliche Früchte seines erfindungs-reichen Meißels''. Von ihm besaß noch id'ro.das Cabinct von Paignon-Dr'jonval zu Parisdrey Handzeichnungen in Bister: Engel, die dasneugeborne Kind anbeten; Büttel, die den ge-steinigten St. Stephan noch ausplündern, undeine stehende — Venus Anadyomene. Dann soller auch geetzt haben. So finden sich z. B. inder Dresdner-Kupfersti'chsammlung von ihm zweyleicht und gut radirte Blatter: Ein Weib, dasin der Linken ein Gefäß, in der Rechten zweyTauben tragt; und ein Bibliothek-Zeichen desKönigl. Baumeisters Johann Labbs *): Figur,neben einer Urne liegend; anderwerts: Dekora-tionen des Hotels von Toulouse.

* — (Ludwig Claudius), welcher im Lex.unter dem Art. seines vorstehnden Vaters, An-ton, erscheint, ebenfalls Bildhauer, warSchüler von Bouchardon, erbte einen Theil derTalente dieses seines geschickten Meisters, undfolgte ihm in dessen Stelle eines Zeichners derAkademie der schönen Wissenschaften. JnSans-soucy befindet sich von ihm eine Diana. Gesto-chen nach ihm kennt man, von P. Chenu, dasGrabmal des Grafen von Caylus in der KircheSt. Germain i'Auxerrois. Dann (wahrscheinlichnach Medaillon's von ihm): Ausdrücklich einsolcher auf die Geburt des Dauphins, 172g.Weiter die Bildnisse des Dauphins Ludwig Au-gust und der Dauphins Marie Antoinetre, inKreidemanier, von Demarteau, des Herrn H.P. G. Coignet de Lamoignon und seiner Gemah-lin, von Bourdeille; deß Baseler-BürgermeistersSam. Merian, von C. Mechel; und, wieder ineiner andern Gattung: Das Feuerwerk wegen Er-oberung von Minorca und Port-Mahon, diesohne andern uns bekannten Namen, als den sei-nigen. S. auch den gleich ff. Art.

— — ( ). So nennt der Catalog von

val'gnon-Dijonval einen um 1766. lebendenZeichner, der aber offenbar kein Anderer, alsobiger Ludrvr'I Claudius v. ist, da demselbenungefehr die nämlichen Urbilder der in dem vor-hergehenden Art. bemerkten Blätter zugeeignetwerden.

vasselot ( ). So heißt im , 4 Imanacli

6n Eowlnercs 6s ?arl8 1811. ohne Weiteres,ein damals dort lebender Stecher auf Stahl.

Vassent (Catharina). So heißt irgendwoeine französische Malerin, nach welcher Briceau:1 'lleroins 6 s I^o^on, ein Blatt in Farben ge-stochen habe.

vasserot (Johann). Und so im Llmanaclr6es 6saux-^rt8 von 180Z. ein damals zu Paris le-bender Künstler, unter der Rubrik der Land-schafts- Marinen- und Architektur-Maler; wahr-scheinlich derselbe, den Florillo Hl. 553 . nennt.Ohne Zweifel nach zwey Zeichnungen von ihmfinden sich bey Landon (?a^8a§. st Nabl. 6s6vnrs IV. 65 . u. 68.) zwey kleine, von demKünstler selbst dürftig gestochene Blattchen, dereneines eine Gegend bey Marly, wo einst Ma-dame du Bary, verruchten Andenkens, einen sowunderschönen Landsitz hakte, das andere aberdas Aeußere eines Milchkellers zu Malmaisondarstellt. Von vasserot's Verdiensten als Ma-ler und Zeichner wird von Landon nichts bey-gefügt.

«) Der in den gegenwärtigen Zusätzen sowohl unter

Vasseur. 201^

vasserot ( ). Und so heißt, Ebendaselbst,von Obigem verschieden, ein Anderer, unter derRubrik der Zeichner.

— . — ( ). Und so Ebendaselbst, und

noch im ^Imauacü 6s Lommercs 1811. ein da-mals dort lebender Baumeister.

— — ( )- Und so, in dem letztem die-ser Almanachs, wieder ein Anderer, von Obi-gem verschiedener Architekt.

— — ( ). Sohn. Und so, ebenfalls inletztgenanntem Almanach, ein zu Paris lebenderGeschichtsmaler.

vasseur (Carl Alexander), aus dem sieben-ten Französischen Reichs-Arrondissement gebürtig,erhielt 1808. (damals 17. I. alt) von dem Con-servatorium des Arts et Metiers zu Paris Eh-renmeldung für eine Zeichnung; ob von Maschi-nen oder Figuren? wird nicht deutlich bemerkt.FerM. xnM.

— —. (Johann Carl le), Kupferstecher, geb.zu Abbeville 1754. Schüler von Beauvarlet undDaulls, und in die Akademie aufgenommen 1777.lebte wenigstens noch in 178g. vielleicht vollendsnoch r 8 o 5 . da im ^lmsnack 6e8 keaux-^rt»dieses Jahrs wirklich ein le vasseur unter derRubrik der damals zu Paris wohnenden Kupfer-stecher erscheint. In frühern Tagen trug er denTitel eines Kupferstechers des Königs von Frank-reich. Seine meisten Stiche sind nach neuernFranzösischen Meistern; die Gegenstände aberfast immer interessant. Ein Verzeichniß meinesscl. Vaters führt an die 70. derselben an, nachAubry, Barbier dem jungen, N. Berlin, Boizot,Borel, F. Boucher, S. Bourdon, Brouwer,A. Carracci, Casanova, I. Christophe, Dietrici,Fialius, Franzinger, L. Giordano, H. Gravelot,§. la Grenee, I. B. Grenze, Hackert, Halle,

E. Jeurak, Kraus, Ph. Lauri, I. Lingelbach,I. van der Meer jünger, Menageot, Mettay,

F. le Moine, C. Monnet, Nattier, A. de Pe-ters, C. Poelembourg, Rameau, Restout, I.Ribera, Romanelli, Rubens, D.Teniers, I. F. deLroy, Valentin, I. B. Vanloo, Verdier, Colin deVermont, u. s. f. Wir nennen hier nur, nachältern Meistern: ie ?a88stsm8 6e8 8c>I6at8,nach S> Bourdon; die Marter von St. Bar-thelemy, nach Carracci, a. d. Galerie d'Orlcans;Apoll und Daphns, nach L. Giordano; der ge-fesselte Faun, nach Lauri; Christus unter denLehrern, nach Ribera, aus der Galerie Orleans;die fünf Sinnen, aus eben derselben, nach Va-lentin; Geschichte von St. Georg (Pastiche vonTeniers) nach Rubens. Von Gaktungsblältern(weit die meisten) vornehmlich nach Grenze;wie z. B. la Haitlers, Ndal8 c>n Iz belle keni-tents , Is Ns8tamerit secklrs, la ksllsmere»la Vsuvs et 8on Lurs (6e6ls a tou8 lea bonsLure8 l) nach Tettiers : lsb'rlllsux, Is VlZuersn,1 s ksuclisur, le ssrüiuler lleurl8ts. Endlich,aus älterer und neuerer Zeit (um die Mannig-faltigkeit seiner Arbeiten zu bezeichnen) z. B.nach Französischen Geschichtsmaler»: Das schöneBlatt: Heonarü 6 s Vince, rnourant sutrs lesdra8 6s kran^c>i8 I. nach Menageot; la Lon-tinsnce 6s 8cipion , nach le Moine; Lonilancsä'^lsxansrs en 8on Nesseln ?bilippe, nachRestout, und: 1 s Nesseln Lrl5trats secouvrant1'^inour 6u ?rlnes ^ntiockus, nach Collin deVermont. Dann wieder Landschaften nach Diet-rich: l'^pproebe 6u camp, und le8 8ol6at8 snrepo8; nach Hackert: Fischerhütten von Abbevilleund St. Valcry; auch Bildnisse, wie die Dau-phins, nach Franzinger, und den Dauphin,nach Monnet; endlich allerley Zeitgeschichtliches:Auf die Heirath des Grafen von Artois, nach

Abbe als Labbs erscheint.

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