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Zweyter Theil, welcher die Fortsetzung und Ergänzung des ersten enthält.
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2020
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Vauchelet.

gebetet, war er hinwieder ein Muster kindlicherZärtlichkeit. Von zwey Brudern sorgte er bereitsfür die Erziehung des jüngern. Von angenehmerGestalt und kräftiger Gesundheit, war er reinsittlich, und strenge in der Wahl seiner Bekann-ten. Sein! Lehrer, Pcrcier, behandelte ihn wieseinen eigenen Sohn. Von seinen Mitschülernwurde er allgemein geliebt und hochgeschätzt.Während seinem Krankenlager verließen sie ihnkeinen Augenblick, und bey seinem Tod ordnetensie auf" ihre Kosten sein Leichenbegängniß an.Ueber 200. Personen, unter welchen man denPräsident des Instituts bemerkte, die Preisrichter,sein verehrenswürdiger und untröstlicher Lehrer,begleiteten ihn zu seiner letzten Behausung, v ...Nekrolog im Lsssonireur vom n. Nov. 1810.Irgendwo wird noch bemerkt: Daß der Entwurfeines Audienzsaals für den Kriegsminister, undein zweyter für einen Tempel des Hymen esWare», für welche er in 1809. zwey zweyte Me-daillen als Preise erhielt.

vauchelers ). So heißt irgendwo, ganzohne Weiteres, ein Französischer Baumeister um1770.

— — ( ). Und so wieder ein jun-

ger Französischer Baumeister, der von dem ob-stehnden August v. verschieden seyn muß, dasolcher 1814. (also vier Jahre nach des letzter»Tode) von der Architekturschule zu Paris, fürden Entwurf eines Bücher - Museums die Auf-munterungs-Medaille erhielt.

— — und Comp. So heißt im Almanachäu Oommerce äe kari8 von 1811. eine dortbestehnde Ragion von Malern auf Sammt, fürKleider und Mobilicn. In demselben Jahr warvon ihnen ein großes Amcublement für einenSaal des Französischen Senats bestimmt ^ wel-ches eben auch in Tapeten von Sammt bestuhnd,worauf sie den Farben ein wunderschönes Reliefzu geben wußten. Tübing. Morgenbl. 1811.II. 1248. Noch der Catalog des Salons 1817.nennt aus dieser Fabrike einen Korb mit Blu-men und Früchten.

vaucher ( ), ein geschickter Zeichner und

Gattungsmaler, gebürtig von Genf, Schülervon St. -Ours, lebte dort i8vZ. Derselbe hattesich mehrere Jahre in Italien aufgehalten. Mrc.

vaudechamp ( ), ein Französischer

Dildnißmahler neuester Zeit, erscheint, unsersWissens, zum erstenmal auf dem Pariser-Salon1817. mit einem Frauenzimmer-Bildnisse.

vaudoyers ^ ). So heißt im AIms-nacb lies 6eaux-Arts 180Z. und im Almanachclu Oommerce äs Paris i8n. ein, in diesenbeyden Jahren zu Paris lebender Baumeister, derin 180h. den Titel eines Architekts du Palaisdes Arts, und späterhin eines solchen des Ba-timents rivils trug; derselbe, der früher als da-maliger Pensionnair zu Rom den Plan einer voll-ständigen Restauration vom Theater des Augustsgefertigt hatte; und wohl ebenfalls der nämlichewelcher in 1810. als Kaiser!. Architekt zu Mai-land erscheint, und in gedachtem Jahre von derKaiser!. Akademie der Litteratur und Künste zuTurin zu ihrem Mitglied ernannt wurde. Wäh-rend seines Aufenthalts zu Rom zeichnete er indas Album eines H. Dcbracq den Entwurf einerBaute, unter der Rubrik eines CosmopolitensHauses (in Form einer Rotunde) dessen Zimmerzum Theil durch die in der Cupole angebrachtenSternbilder beleuchtet werden. Lands» (An.II. 127—82.) giebt davon die Beschreibung undAbbildung im Grundrisse, Durchschnitt und Auf-

Vaugham.

risse, mit der kurzen Bemerkung: „Wir zweifelnnicht, daß dieser etwa in einem Garten ausge-führte Entwurf von malerscher Wirkung seynmüßte. Zur großen Architektur gehört er ebennicht, und möchte etwa in dieser Kunst das seyn,was in der Poesie das — Madrigal ist; weiß mandoch, daß ausgezeichnete Talente sich bisweilendergleichen Spaß zu machen pflegen". In weitspärhern Tagen (1804.) gab er den (niemals aus-geführten) Plan einer Restauration der St. Mag-dalena-Kirche zu Paris, deren Schiff sich an einPantheon schließen sollte, wovon wir ebenfallsbey Lands» 0 - c. VII. 45— 5 o.) Grund- undAufrisse, und von einem Herrn L. G- statteiner beygefügten deutlichen Beschreibung diesesEntwurfes, die pompöse Versicherung finden,daß diese Baute, wenn sie zu Stande käme, anSchönheit das Pantheon zu Rom, an Dauer dieEgyptischen Pyramiden erreichen, und der er-staunten Jetztwelt und Nachwelt die vereintenNamen und Größen der Sesostris, Perikles,Augustus, Agrippa und — Napoleon zur Schautragen würde. Noch später,.(1807.) als die Re-gierung beschloß, auf dem Platz und an dieStelle der alten Magdalenen-Kirche ein Denkmalzu Ehren der Großen Armee zu errichten und 93.Künstler des Jun- und.Auslandes Mit ihren Ent-würfen concurrirten, erhielten auch A. vaudopermit dem seinigen den dritten Enkschädigungspreisvon 2000. Fr. Die Idee im Grundrisse, Durch-schnitt und Aufrisse findet sich abermals bey Lan-ds» (I, c. XV. 75 — 78.) mit, einer etwelchenEntwicklung derselben; und erhält dort das Lobvereinter Einfalt und Pracht. Neben Andermsollte er vier Eääle enthalten, worinn bey F^yer-Gelegenheiten großer Conzerte, Leichenreden be-rühmter Männer u. dgl. sich — 8000. Menschenversammeln, und die angesehenen Personen imMittelpunkte, die Redner u. s. f. sehen, hörenund verstehen könnten.... Doch, es ist unmög-lich, so viel Ungeheures in einem Athemzuge zuerzählen! Um 1804. nahm vaudoper (gemein-schaftlich mit Derournelle und AUar's) auchAntheil an der Herausgabe des bekannten Wer-kes Oranäs prix äs 1 'Architscture. iVorw. st.

I V. 44 .

vauflard (H. Carl). So soll ein Maleeheißen, nach dem N.Dorigni das BildnißeinesAndrsScion, Priors von Realmonk 1698. gestochen habe.

Vaugelard odervauzelard (de) soll i68i.herausgegeben haben: Abrege ou racourei äs1a persyective xar 1'imitation.

* vaughan ( ). An die Stelle dieses

Art. im Lex. l. die beyden ff.

*vaugham (Robert), Zeichner u. Kupfer-stecher, geb. in England um 1620. und blühendum i 65 o. dessen Talente, nach Weile der dama-ligen Zeit, sich auf Bildnisse und Bücherverzie-rungen beschränkten. Sein Grabstichel zeigt vielNettigkeit, aber wenig Geschmack in der Aus-führung. Von seinen Bildnissen führt Rost IX.5 1—52. ein Dutzend an, alle ohne wettern Na-men als den seinigen. Aus denselben nennen wirhier nur: Carl Ii. während des Jnterregnum'sgestochen, mit einer ehrenrührigen Jnnschrift.Dann Jakob 1 ., Francis Drake's, und WalkerRaleigh's, berühmten Seemanns unter Elisabeth.Sein letztes, und eines der bcßten (i 855 .) istEdward Terry's, Rectors zu Greenford in Mid-delsex. Dann nennt, ein Verzeichniß meines sel.Vaters von ihm Blätter zu Dugdale's Nonas-lieor, Anglicanum. Ob hingegen diejenigen zuMorrison's Pflanzengeschichte, deren das Lex.gedenkt, ihm oder dem nachfolgenden Wilhelm,oder gar einem dritten, noch jünger» Künstlerdieses Geschlechts gehören, ist noch die Frage,