Veldten oder Veiten.
snstria; aöös et fi^uranä! et elki^isnöl, et siquiä in arte sscreci est» ^uoll tectius occulr-tnt etc. t. c. 467 , 5g, 63 . Ein viertes bey vel-dener (i 483 .), wieder mit Holzschnitten gedruck-tes Werk (Geschichte des H. Kreuzes) sah'Hei-„ecke bey einem Geistlichen (Gockinga) in demHolländischen Dorfe Willemes bey Oudhuysen.6onk. Nachrichten II- 49 - 23 o —Zi. Anderwärtsfinden wir noch, daß er um 1480. auch zu Utrechtgearbeitet habe.
* veldten oder Veiten, auch Felring(Jurii Matwieewitsch, s. 6. G), dessen schondas Lexik, unter der irrigen Benennung Beldren,und das gegenwärtige Supplement s. v. geltenebenfalls an der unrechten Stelle gedenkt, veld-ten ist wohl sein richtiger Name. Ein sehr ge-schickter Baumeister, Hofrath und Professor derAkademie zu.St. Petersburg, geb. daselbst. Von177h. an (a. K. noch früher) finden wir ihn dortbey bald allen wichtigen Bauunternehmungen an-gestellt. Von ihm sind nämlich die dasigen Bau-ten: Des zweyten von den zu der Kaiser!. Eremi-tagen gehörigen Gebäude (1776.), zwar nur dreyStockwerk hoch, aber in sehr einfachem Geschmacke;dann der Cacharinen-Kirche (1776.2.11. 72,), derAnnenkirche(i779.), derArmenischenKirche (178z),des Lombards, und mehr anderer Hauptgebäudedieser Residenz. Reimer's Gr. PetersburgI. 867. und Georgi's Beschreib, von Sr.Petersburg S. 87. 96. Hü. 2Z1. Eben so ent-warf er die Nisse zu dem Hauptgebäude des Kais.Lustschlosses Tschesme, welches von 1770. bis inalles Detail ganz im gothischen Style ausgeführtwurde ssamp enhau sen's geographischeMerkwürdigkeiten des Petersburger-Gou-vernements I. r 5 Z. In der Mechanick war erwohl bewandert. S. darüber und über einigenach ihm gestochene Blätter oben den Art. I.van Schley (der nicht Schleys hieß). Ooöf.Bernouilli IV. rZi. Noch lesen wir von ihmbey Fiorillo (Kl. Schr. II. 66. u. 68.).- »Beyder Concurrenz mehrerer seiner Kunstgenossen er-hielt er den Preis für den Plan des Gebäudes,welches dem Kaisers Pallaste gegenüber erbautwerden sollte. Von seinen vielen andern Model-len verdienen besonders diejenigen für die großeCascade zu Sarskonselo, und für einen Chinesi-schen Thurm daselbst, dann für die Kirchen Pau-lowsky und Marienhof, ein anderes für einenBacchustempel, und endlich die Maschine genanntju werden, womit der Granitfels zum Fußgestcllder Statue Peters des Großen fortgeschafftworden."
velesini( ). So hieß ein geschickterDekorationsmaler zu Moskau, wo er um 1800.für das dortige Theater arbeitete. NordischesArchiv auf 180Z. 8°. 1.128.
veli od. velli (Benedikt). Als Veit nenntLagzi (ter2.) I. 240 einen uns bisher un-bekannten Maler der Florenkinischen Schule desX VII. Jahrh, von welchem, im Dome zu Pistoja,am Eingang ins Prcsbyterium, eine Auferste-hung von angemessener Größe, als Nebenstückeines Pfingstfestes des wackeren Pagani befindlichsey, und, eben dieser Nachbarschaft wegen, wohlkeine schlechte Arbeit seyn dürste- Von, odernach ihm kennt man ein Blatt, welches die Ver-mählungsfeyex der Prinzessin Christian von Loth-ringen zu Florenz 1689. darstellt.
Veline ( ). So heißt im Almanach 6.
Lsaux-^rts 180Z. ganz ohne Weiteres ein damalszu Paris lebender Baumeister, der hingegen imdortigen Almanach cis Lommerce 1811. nichtmehr erscheint.
* vella, s. vela, oben und im Lex.
vellani (Franz), ein Maler der Modenesi-schen Schule, Schüler von Stringa (st. 1709.)
Veltrsni. 206g
und später von Creti (st. 1749.), arbeitete imBolognesischen Geschmacke seiner Zeit. SeineZeichnung war eben nicht die richtigste, und seinColorit hatte, so wie Creti's, etwas Rohes, dasdenn doch die Augen zu blenden vermochte. IntStaate von Modena findet man Mehrercs vonihm; zu Modena selbst das tzauptaltarblatt in derKirche il Voto« und das Gewölb in St. Domi-nicus. Derselbe starb 80. I. alt 1768.
Lcl. ters. IV. 64-
* vellano (Jacob). Derselbe blühete um1460. Von ihm, als Medailleur, führt vasarkdrey Schaumünzen, die schon im Lex. benannteauf Paul II. eine andere auf Ant. Roselli, undeine dritte auf Baptist Platina an. Dann glaubtder Verf, von Beyrr. zur Gesch. d. Schau-»Mnzen a. neuerer Zeit, an der Spitze derJen. A. L. Z- 1810. Et. Vl. neun verschiedeneSchaumünzen, alle auf ermeldten Pabst zu ken-nen, die er für unsers Künstlers Arbeit hält. Siesind theils rund, theils oval; das Profil des Pap-stes auf den Aversen hat einen edeln, ins Großestrebenden Charakter, ist richtig gezeichnet, starkerhoben, weich und fließend behandelt. Das Ang'ergötzt sich am harmonischen Ganzen, so wie über-haupt an der geistreichen Wahrheit der Darstel-lung. Eine davon stellt Paul schon vor seinerErhebung auf den Päpstlichen Stuhl, zum Gedach-niß des von ihm als Kardinal in Rom erbautengroßen Pallastcs di St- Marco vor.
vellerer (Andreas da), ein alter Künstlerdieses Namens, blühete um i 3 Z 4 - Eine Ma-donna von ihm, nebst einigen Heiligen, ungefährim damaligen Geschmacke der Sienenscr-Echule,mit erwähntem Datum bezeichnet, befindet sichnoch in dem berühmten Museum Borgia, zu ge-dachtem Velletri. L6. tsr?. II. iZ.
— — (Lello da). Ein solcher malte zu Pe-rugia um 1487. Ein Bild von ihm scheint nochdort vorhanden zu seyn, welches mit: LeÜr-5 cks^e//et»-o pinslt, ausdrücklich bezeichnet ist, Laus»Lö. ters. II. 2ä.
vello (Dominic). Das eigenhändig gemalteBildniß eines solchen rubrizirt der Catalog derSammlung von Mälerbildnissen des Grafen Fir-miän, welche um >780. auf dem Schlosse Leo-poldskron bey Salzburg zu sehen war.
. * vellx (de), s. vallly im Lex. und oben.
* velren (Jurry), s schon im Lex. etwasvon ihm, unter dem irrigen Namen Beldren,dann oben in gegenwärtigen Supplementen einMehreres ». v. Felren, das Meiste aber gleichoben, unter seinem acht geschriebenen Namenveldten.
velrheim (Carl von). Unter diesem Namenfindet man schöne, um 1760. nach der Natur ge-malte Blumenstücke. Mrc.
velrhem (D- von). Ein solcher etzte eingroßes Blatt: Ansicht der Stadt Lyon, nach St.Maupin.
— — (D. v.) So soll (wahrscheinlich derVorgenannte) ein Schlosser heißen, der eine Folgevon Arbeilen seines Faches in Kupfer gebrachthabe.
velrmann (W.), zeichnete 177h- !» Gro-ningen anatomische Figuren, die Vinkeles zu ei-ner Dissertation stach, welche man auch in desN). L- Jansen vissertt. sslect. 8 el§. (Tb. I»Abschnitt 2. Düsseldorf 1792. 4 °-) aufbewahrtfindet.
*'velrroni (Stephan) von Monte Sanso-vino, ein langsamer aber fleißiger Künstler, Vet-ter des vasari, den er auch nach Rom, Neapel,und wieder nach Florenz begleitete. Zu Rom