W.
w. So abgekürzt heißt ein Maler, nach webchem M. Aubert ein Bildniß des Geschichtschrei-bers Ph. von Commines, und Fiquet dasjenigedes Chirurgus Ambrosius Pere gestochen hat.
w (A.) Nach einem solchen hat Basan dasBildniß Oliviers de la Marche gestochen. M-c.
w. (D.) Von einem solchen Stecher kennt mandas Bildniß Gustav Horns zu Pferde, ohne Na-men des Malers, ^c.
w. (C. D.) Von oder nach einem solchen fin-den wir irgendwo die Geschichten der Apostel inso Blattern angeführt.
W (D ) Nach einem solchen kennt man, voneinem Ungenannten gestochen: Loth mit seinen Töch-tern ; und von einem andern, mit gleichem Mono-gramm ( 156 ?) nennt man — ohne Namen desMalers, etwas uns Unbekanntes. Asrc.
w. (F.) Nach einem solchen hat R. Gaillard,ohne Namen des Malers, das Bildniß des Jo-hanns von Orleans, Grafen von.Dünois gesto-chen. Mrc.
w. (Georg P. R. E.) So bezeichnet fand sichin der Gallerie zu Schleisheim (nach dem älternKatalog derselben) ein 4^ n" hohes, 3 ^ 8" brei-tes Bild, auf Holz, welches Scipiv's des Afri-kaners Sieg über Hannibal vor Radegra bey Kar-thago darstellte.
W. (H.) Ein solcher stach, ohne Namen desMalers, einen von zwey Engeln gehaltenenSchild. Mn.
w. (H. von). So bezeichnet besaß (i8«g) dasKabinet des Hof- und Landgerichts - AdvokatenSchmidt zu Riel ein in dem diesfälligen Kata-log „herrlich gemalt und beleuchtet" genanntesBild: An einem Tische sitzen eine Frau und eiuOffizier; ein bey ihnen stehender Mann spricht mitihnen.
w. (I H. W.) Im Verlag eines solchen fandman, ohne andere Namen als den seinigen, dieBildnisse der Maler P. Breughel, H. Cock, I.Cornel. von Meyen, und Q- Meffis.
W. (M. de). Nach oder von einem solchenkennt man eine Kreutzigung.
W. (R.) Von einem solchen Formschneiderkennt man einen dem Herkules geweihten Triumph-bogen, und ein anderes großes Gebäude.
Waag, s. sofort Waage.
Waage (Gottl. Wilhelm), ein Dekorations-und Stubenmaler zuDresden i8w. Dresdner
Adrefikalend. aiss izro. Er erscheint auch schondaselbst 1799 als Staffiermaler.
Waage (Hans), ein Drechslergeselle von Ka-men; in der Laufitz, der i 6 b 5 zu Dresden arbei-tete.
— — oder Wage (JohannHeinrich), einerder Aeltesten der Malerzunft zu Bremen 178).Sechsfacher B r emischer Sraarskalend. aufi/ 85 .
— — oder waag (Vinzenz), ein Maler zuHamburg 1806. Hamburgifches Adreß-buch auf 1806.
— — ( ), aus Göttingen, Maler und
Mitglied der Akademie zu Kassel, studierte um1780. zu Rom. Auf der Kasseler-Ausstellung 1781.sah man von ihm: Noah, nach der Sündfluthopfernd, Copie nach Poussin. und: Agrippinamitihren Kindern, die beym Aschenkrug ihres Ge-mahles weint, eine Zeichnung. — Wohl offenb rder Nämliche mit den gleich ff. Friedrich Lud-wig Heinrich Waagen.
— — s. auch sofort Waagen, und untenWach und wag.
Waagen (Friedrich Ludwig Heinrich), eingeschickter Bildniß,, Geschichts- und Landschafts-maler zu Hamburg, gebürtig von Göttingen (wohloffenbar mit obigem Waage aus Göttinge» der-selbe), bildete sich unter Anleitung Ferdinand Ko-bel's und durch eine Reise nach Italien. Der-selbe lebte zu Hamburg 179^. und noch 1804. undhatte von den Gemälden, welche in den kurz ver-gangenen Jahren aus vielen Theilen Europa's da-hin gerettet worden, eine sehr ausgezeichneteSammlung zusammengekauft (worunter sich na-mentlich auch eine Veronica von Raphaei und einChrist am Kreuze von Mich. Angelo befunden ha,den soll), welche er.an bestimmten Tagen für ei-nen gewissen Preis ausstellte. Meusel M. Indem Hamburger-Adreßbuch von 1806. be-merkt man noch, daß er eine Zeichen, und Ma-lerakademie gehalten, und in den:Xünstlornackr. 8 . 75 werden seine Landschaften/im Geschmacke seines Lehrmeisters, meisterhaft ge-nannt.
— — oder Wagen ( )., wird in
dem Dresdner- Anzeiger auf 1809. S. 1076unter den damals dort einpajMen Fremden, alsein Maler von Waldenburg benannt.
Waarenberger (Simon), geb. zuPullach,Landgerichts Wofratshausen im Jsarkreise, 176g,ist ein Schüler des verstorbenen churfürstl. Hof-kupferstechers Winter in München. Er wählte sich
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