Weygand.
Wheatly.
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nikus G. F. Drander geschabt, und D. Bergerden geh. Kriegsrath und Stadtpräsidenten F. P.Eisenberg zu Berlin (pinx. 1795.) in 8 N geetzt.Das artig geetzte Bildniß eines unserer Kunst-freunde (des Freyherr» von Berlepsch), der unsso vielfältig mit seinen Beyträgen beehret, liegtvor uns *).
weygand oder Weygandt ( ). So
heißt irgendwo, ohne Weiteres, ein Kupferstecher,der um 17I0 schlechte Titelblätter, u. a. gelieferthabe, und aber vielleicht kein Anderer, als deroben angeführte Georg Friedrich W. ist.
weygandt ( ), ein Baudirektor, von
dem wir einzig wissen, daß er sich, gelegentlichder Kaiserkrönnng zu Frankfurt a. M. 1790, dortanwesend fand. Mrc.
*weygel, f. im Lex. und obenweigel.
Weyhe (Joseph), des Churfürsten von CöllnHoflustgärtner zu Augustusburg 1788. Mrc.
*Weyhenmeyer (Georg Gottfried), derSohn eines Pfarrherrn zu Ulm; kam 1690 nachBerlin, wurde dort 1708 Hofbildhauer und spaterzugleich Direktor der Königl. Akademie der mecha-nischen Künste. Man hat eine auf ihn gedruckteStandrede, die nach seinem Absterben 1710 gehal-ten wurde. Marperger S.-jor. schreibt die-
sen Künstler Weyhmeyer, und Heinecke (Nachr. I.22.) Weimeyer.
— — (Hans), ein Goldschmied zu Augs-burg 1616. Dom. Lpitspliia Au§ustsna,
II. 62.
— — (Johann Heinrich), geb. zu Ulm1702, studirte hier von 1719 bis 1722, kamsodann nach Berlin und arbeitete dort als Bild-hauer viele Jahre lang. Weyermann's Aachr.v. Gelehrten u. Künstlern aus Ulm. S. 541.Wir bemerken noch, daß ihn unsere Quelle alseinen Bruder des Georg Gottfr. (w.) benennt;was aber nicht seyn kann, da ihre Blüthezeit zuentfernt von einander liegt.
*weyher, s. oben und im Lex. weyer.
weyhi'ng (Johann Friedrich), Dauinspek-tor zu Stnttgard ,762. J.F. Scholl Adress-kal. des Schrvablschen Rreises 1752. 8°.
weyser (AntonD-, gewöhnlich Anton), geb.zu Dresden, der Sohn eines Kammerdieners beyeinem Sächsischen Prinzen. Er lernte als Graveurbey Carl Aug. Behr, und etablirte sich sodann inseiner Geburtsstadt. Auf der dortigen Ausstellung1810 zeigte er das Bildniß eines Mannes nachder Natur in Wachs poussirt. Damals hieß esvon diesem jungen Manne, er wolle dasGravi«ren fahren lassen und sich auf die Bildhauerey le-gen. In dem Dredsner- Adreßkalender auf1810, erscheint er noch unter den Graveurs, fehltdagegen ganz in dem auf 1812. Das schlechteTitelkupfer, was zu mehrern Jahrgängen desDresdner-Residenzkalenders 12°., z. B. 1807.1808 ff. gebraucht wurde, ist von ihm gestochen.
— — (CarlGottlob),'Bildhauer zu Weimar,s. oben Weisser.
— — (Franz), war um der Mitte des vori-gen Jahrhunderts Hofgoldschmied zu Dresden; sowie ferner: Carl Friedrich Ficker, warausBockauim sächsischen Erzgebirge gebürtig (Rörner'sLockauische Lhronick. Gchneeberg 176Z. 8°.S. 377.), trat 1731 in die Dresdner-Goldschmieds-innung und war eigentlich Hofjubelier; JgnazHibel; Christian Heinrich Jngermann; EmanuelLaurenzLoch; Andreas Roberrvem (kommt 1756abhanden); Franz Anton weyser (Hosgoldschmiedder Königin - Churfürstin); und Simon CarlWitzenhaufer.
— — (Franz Anton), Hofgoldschmied zuDresden, s. vorstehnden Artickel.
* weyß, s. im Lex. und oben Weiss.
Weyssenrieder, s. oben wei'ssenneder.
Weysung ( ). Von einem uns sonst
ganz unbekannten Stecher dieses Namens wirdirgendwo, ohne andere Namen als den seini-gen, ein Bildniß des Präsidenten I. A. de Lhouangeführt.
*wharely( ). Dieser Kunstgartner hießThomas.
wheaterost ( ). Nach einem solchen
Schönschreiber zu London hat Avignon zu Paris(1809.) Englische Schriften gestochen. TlLc.
W e y I a n d, f. oben weiland.
Weyler, s. oben Weiler.
'^Weyner oder weyners (Hans oder Jo-hann), s. oben und im Lexikon I. Werner.
weyngand. So triffl man auch den obigenSebast. Weygand in falscher Schreibart.
Weyrauch, s. oben weirauch.
*weyrer, s. oben und im Lex. weyer.
*weyrotter, s. im Lex. u. oben weirotter.
°^Weyse, s. oben und im Lex. Weiss undWeiße.
* wheatly (Franz). Maler und Zeichner,Mitglied der Königl. Akademie zu London, blühetedort um 1770 und lebte und arbeitete noch daselbst1791. „Nach den vor uns liegenden Blättern zuurtheilen" (heißt es bey Fiorillo V. 797.) „be-fleißigt er sich einer edeln Einfalt; doch sind seineFiguren etwas mager und theatralisch **). SeineThais mit der Fackel, und Las Nebenstück:Sigismunda, die das Herz ihres Liebhabers ineiner Schaale trägt, beyde nach ihm von Th.Watson schön geschabt, und eben so seine baden-den Nymphen, von R. Pol. Pollard, gleichfallsschön in Aquatinta - Manier punktirt, erinnernalle drey an Angelika Kaufmann.", Nach seinenneuesten Werken kennen wir eine ländliche Ruhevon Schiavonetti (1804.). Für die Shakespeare-Gallsrie malte er: Aus Dempest (Lot. V. 8c. 1.);aus DdaniinZ os tks slirsen (^.ct. II. 8c. 2.);
'») In obigem Art. abermals ein Beyspiel, mit wie viel saurer Arbeit die Knust in dem vielköpfigten ReicheDeutscher Nation nach Brodt gehen muß!
Was freylich einer edeln Einfalt widerspricht.