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Wilcke,
Wiggins.
wiggitts ( ), zu London, zeigte auf der
dortigen Ausstellung der Königl. privilegirten Ge-sellschaft der Künste 1791, «in männliches Bild-riiß in Miniatur.
wighstead, f. unten Wigstead.
*wigmana oder wigmanna (Gerard).Sein selbst gemaltes Bildniß hat B.Picard gesto-chen. Hkc. Sein Bild in Potsdam (sagt Oester-reich) sey in van der Werff's Manier gemalt.
— — (J.)> Nach der Zeichnung eines sol-
chen fertigte M. Pool den Kupfertitel zu dem Buche:Üistolrs 611 ?rince ä'Oran^e er <le Xassnu.^ 1715. 8 °. In wie fern er mit dem
G. wigmana des Lex. etwa in Verwandschaftstuhnd, ist uns unbekannt.
Wigstead (A.). Ein solcher soll nach eignerZeichnung eine Carrikatur 4°. in Kupfer gebrachthaben.
— — (H-). So soll ein englischer Malerheißen, der ein geistreiches Blakt in gr. qu.Fol.geetzt habe, was ein Frauenzimmer an einemSeeufer, an dem ein todter Körper anschwimmt,in Verzweiflung darstellt. Dann noch zwey andreBlatter qu.Fol. Aquatint, nämlich eine baum-reiche Landschaft, in der Zigeuner kochen, undeine Landschaft mit Bauernhütten und einer Bäue-rin mit zwey Waffereimern. Anderwerts wird vonihm ein ebenfalls geistreich geetztes Blatt ange-führt: Junges Mädchen, das von einem altenMann angehalten wird; und bey wmkler nachihm, ein Conversations-Bild: 1 kl>e Lountrzr Vi-cars ürs 8l6s, schön in punktirter Manier vonE. Williams (1788.) gefertigt.
— — (Jacob), s. obenWickstead.
wihrsk» auch Withmska (JohannGeorg), ein falscher Name,' den man etwa demunten folgenden I. G Wisger giebt. ^r.
wlle (Johann van), ein Maler. S. untenJoh. Wickersloor.
wikmann, s. oben wickmann.
Wl'Iand (Magister). Im 1 .1826 schloß derMagistrat der Stadt Lignitz mit einem geschicktenBaumeister dieses Namens einen Vertrag, durchwelchen derselbe sich anheischig machte, die dor-tige schöne Kirche von St. Peter und Paul zu er-richten. Dieser Kontrakt hat sich (s. TbebesiiLiegnitzer Thron. II. S. r8.) noch erhalten, undist kein unwichtiger Beytrag zur Geschichte derdeutschen Baukunst. Die Rose zwischen den bey-den Thürmen ist meisterhaft mit Strahlen undGitterwerk verziert. An diesem Gebäude habenspäterhin (1Z48.) Mr. Lonrad und (i 386 .)Mr. Claus l)arlierer, Heinrich Berpnger undNiclas Becker, Beweise ihrerLalence hinterlassen.Fiorillo Deutsch!. I. 160.
- — st auch gleich nachstchndwilant, undoben Wreland.
* Wl'laut (J.J.), hieß I. Jacob v-elant.Wir kennen von ihm das schöne Bildniß desEottesgelehrten zu Duisburg Joh. Clauberg's 4°,nach I. C. Pfeffer (vermuthlich eine Kopie des
Blattes von Suyderhoef). Anderwerts heißt erein Stecher zu Amsterdam, von dem man auchdie Bildnisse des Heinr.Voß und des Joh.Colerus,beyde nach I. Bodecker kenne.
wilant, s.oben auch wieland u-Wiland.
wilbant a.b. willbaut ( ). So soll
ein Maler heißen, der um 1760 zu Rheims gear-beitet habe, und nach welchem ein Bildniß desAlex. Angel, de Talleyrand Perigord, Erzbischofszu Trajanopel und Coadjutors von Rheims, imVerlage von Darin (s. d. auch von demselbengestochen) erschienen sey.
*wilborn (Nicolaus), ein Kupferstecher,f. weiibronner im Lex.
* wilboertus (Thomas). So findet sichzuweilen der Maler Wrllebore des Lex., aufKupfern nach ihm, geschrieben.
Wilcke (Carl Christian), vielleicht der Sohndes unten ff. Johann Gorrlob's. wurde 1746Herzogl. Gothaischer Hofmaler zu Altenburg;um 1761 scheint er gestorben zu seyn. Gorhai-scher Hoflal.
— — (Caroline), s. oben Caroline Tischsbein.
— — (C.B.), ein Maler zu Hamburg -806.Hamburger-Adreß-Buch.
— — (Hans), ein Maler zu Dresden, vondem wir einzig wissen, daß seine nachgelasseneTochter 1681 zu Wittenberg starb. ^c.
— — (Hermann), ein Roth- und Glocken-gießer zu Wolfenbüuel, wo er 1626 Larb.Wolrereck's Thronick von wolfendüt-rel, herausgegeben von hlolre. Helmstadt 1747 .S- 352 .
— oder Willig (Hermann), ein Tisch-ler, s. unten Aiclaus Wilcke.
— — (Joachim), ein Goldschmied des XVI.Jahrh, an dem Hofe Kurfürst Joachim II. der i.J.i 5 Z 5 zur Regierung kam. ikÄc.
— — oder Wilken(Johann), erscheint in demMecklenburg- Srrelitzifchen Staats?kniender auf 1806 als Hoftischler zu Neu-Bran-denburg.
— — eigentlich wiIck (Johann C., gewöhn-lich Johann), Maler aus Schwerin im Mecklen-burgischen, der sich 1793 nach Dresden wandte,um unter Casanova sich auszubilden. Dieser seinLehrer starb ihm zwey Jahre später ab; dennochhielt sich Johann noch 179g als Geschichts- undBildnißmaler zu Dresden auf*). In 1810 befander sich zu Frankfurt a. M-, wo er ebenfalls mitBeyfall arbeitete, (k^c.
— — oder wülcke (Johann Gottlob), warHerzoglich Gothaischer Hofmaler zu Altenburg,und kommt 1742 ab Handen. Hofkalend.
— — (Johann Niclaus), vielleicht der Vatetvon obigem Johann Gottlob (w). Man nenntihn 1712 als Herzogl. Sächsischen Hofmaler zu
») Schon in 1794 sah' man von ihm auf dem Dresdner-Salon dieses Jahres sein eignes Bildniß in Oel,nebst zwey artigen Copien nach Seemann und Denner, „welche" (heißt es in Mensel'« N. Mus. 268.)zeigten» daß er sich Mühe giebt."