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Wotton.
Wouw
alten Mann vor einem geöffneten Buche, einenJuden der mit einem Kästchen, und einen Knabender mit einer Mäusefalle zur Stube hereintrilt rc.N. Teutsch. Merkur, Jahrg. 1794. AprillS. 3 oi.
wotton (Heinrich) von Kcnt gebürtig,ein großer Staatsmann unter König Jacob I.si. 1ÜZ9. Man hat von ihm ein Werk von derBaukunst, welches unter dem Titel:
Lcc. (a. ki. L/eE-rta
mit des Vitruv Archikectur zu Amsterdam 1649bey I. Laut gedruckt ist. Volkmann Th. t.S. 279.
*— — s. im Lex. und oben auch Wooltou.
wou (I. C-), eine Kürzung des folgendenWoudanus.
— — ein Glockengießer, s. Gerhard Ivode Bempis im Suppl. und künftigen Nach-tragen.
woudanrps (I. C ). Nach seiner Zeich-nung von W- L>wanenburg 1610 in gr. Fol. ge-stochen, kennen wir vier Blatter: Die Bibliothek,das anatomische Theater, den Fechtboden undden botanischen Garten zu Leiden. Diese Blättersind bisweilen in einem Supplemente betitelt:Xorrüna ct Llo^ia 1). strokessorum, quorumest'i§ieü in lioc opers non continentur öcc.der ersten Auflage von 161Z des:
Athens- öatsvso beygefügt. In dem Buche:Historische Beschreibung vnnd Abbildungen derfürnembsten Haupt-Ketzer, durch C.(hristoph) V.(an) 8(ichem) der vor uns liegenden Auflage, diezu Amsterdam 1608 Fol. erschien, findet sich einBildniß des Malers Dav. Joris; sst. 54. 1554.von Sichem in 4° radirt, was nach dem Unsernseyn muß, da es die verkürzte Bezeichnung:Zk. (?. L^orr an sich tragt. Anderwärts sagt man,er selbst habe das Bild des Jos. Just Scaliger 1607geetzt; und wieder anderwärts nennt man seineLaufnamen Johann Cornel, seinen Geschlechts-namcn aber fälschlich Woudemans.
woudemans, ein falscher Name für vor-stehnden Woudanus.
wovert (Johann), Goldschmied und Kupfer-stecher, s. oben Johann Voverrus.
*woumans (Conrad), ein Kupferstecher,s. oben und im Lex. waumans.
2 Wourers (Franz). Nach Dlabacz hielter sich einige Zeit mit Kaiser Ferdinand II. zuPrag auf. Sein Mörder soll einer seiner vormali-gen Freunde gewesen seyn. Der Prinz von Wales,welcher ihn zu seinem Hofmaler ernannte, warder nachherige König Carl II. Von seinem Aufent-halt in England heißt es bey Fiorillo V. 3?8 — 79.„ In einem handschriftlichen Verzeichnisse der Male-reyen Carl's I. wird von ihm ein Deckenstück miteiner Vorstellung des Herkules und andrer Götterangeführt; in dem Caralog Jacob's II. aberkommen drey Landschaften und eine Geschichte desH. Sebastian von ihm vor. Sir Peter Lely halte eineseiner schönsten Landschaften. Das Unglück der kö-niglichen Familie schmerzte ihn, so wie Lely. so sehr,daß er England verließ und nach Antwerpen ging,wo er durch einen unvorsichtigen Schuß im Jahr16)9 sein Leben verlor. Ein gewisser Weesop,wahrscheinlich ein Landsmann des Unsrigen,reiste im Jahr 164 > "ach England, und kamkurz vor dem Tode des A. van Dyck daselbst an.Er gehört zu den treuesten Nachahmern diesesMeisters, und wußte sich dessen Styl so anzueig-
nen, daß ihre Werke oft verwechselt worden sind.Es war im Jahr 1649, daß er England ver-ließ. Ein großes Bild von ihm, den Tod desSeneca (1662 gemalt) besaß 1760 noch der Grafvon Vence zu Paris. ll. 2Z2. Sein Bild-
niß (ob nach ihm selbst?) haben I. Bannermannund P. Jode gestochen. In Deutschland besitzenvon ihm die Gallerie zu Wien die Brustoilder vonSt. Joachim und St. Josevh; dann das Kabinetdes H. Schmidt's zu Kiel eine angenehme Land-schaft mit einem Bacchanal. Nach ihm gestochenkennen wir einzig das sehr seltene Blakt einerMadonna, die das schlafende Kind in der Schvoßhält, von einem Ungenannten, in F van denWyngaerde's Verlage. Die Gallerie Lichtenstemzu Wien zwey.
*Wourers (Gomar). Neben dem im Lex.Bemerkten kennen wir mehrere von ihm geetzteBlatter. So z. B. zu Cornel Meyer's: startecli rcstütuirs ä storna la trsslsscista l^avi-ß-aslons clsl suc, Devers. stoms it)8ö. kol.Dann zu desselben kluovi Uitrovsmsnti. Koma1696. s«I., mehrere mit einer leichten, nicht un-angenehmen Nadel — die Figuren jedoch mittel-mäßig, und die Landschaft noch etwas zu roh —-radirte Blätter. Dann, für den Verlag Arn. vanWesterhout's zu Rom, den dortigen feyerlichenEinzug des Kardinal Medicis 1(187, eine lehrgroße Frist. Endlich für den Römischen Verlagdes Dom. de Rossi drey Blätter in gr qu. Fol.,die beyden erstem von 1892, das letzte von 1H9Z;nämlich den Platz del Popolo zu Rom mit vielenFiguren, Caroßen u. s f. Den im Lex. bemerktenEinzug des Fürsten Lichtenstein: strospctrc, gellUala22c> iJuirinals setto iVIonte Lavallo, conIs comparsa sal. 8 §r. strencip. H. st. selstcsttsn-stein, ein großes Blatt — Den Prospekt einer Rö-mischen Straße, Wohl ausstaffirk mit Figuren,Bänkelsängern rc. und der Unterschrift kiaxraPlavons, anricc» circa atonale seil' Impers-sore 8evero ^lessansro esistcata Lcc. (be-zeichnet: 6. Lavaliere sei. et sc.).
Irgendwo nennt man Antwerpen als seinen Ge-burtsort. Mrc.
woutker (Carl). Wir kennen vier Bildnissein kl. 4 °. die Corn. Meyssens, für den Verlagdes Joh. Meyssens, nach einem solchen gestochenhat. Sie sind: Ferd. Joseph von Croy, Fcrd. CarlMarquis von Gonzaga, Phil. Graf von Horn,und Joh. Carl von Watteville. Ein Gantkatalvgnennt ihn Carl und führt nach ihm noch an, vongedachten C. Meyssens einen Franz von Velasco,und von P. de Jode einen C. A- von Longueval.
* — — (Michaelina). Paul Pontius sollnach ihr den Vicekönig von Catalonien, AndreasCantelin, gefertigt haben. Ob diese Malerin viel-leicht mit der Magdalena Wouriers im Lex. einePerson wäre? Wohl sicher.
* wouriers (Magdalena), s. vorstchndenArtickel.
. wourky, s. unten wurkst.
^Wourres. So schrieb Gomar wourersbisweilen seinen Namen. ^r.
Wourv (H. I. a.). Ein sehr großer figurir-ter Plan der Belagerung von Herzogenbusch 1629,nach T. Niels und A. v. Venne, von S>Savry und B. F a Berckeroode gestochen, istbezeichnet: Lxcus. visua ?/. A'. s FPrE.Lurn privile^io Orsinum kooseratarum kro-vinclarum. LlÄc.