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Lakaka (Thomas). Ein Künstler bkeses Na-mens, aus der letzten Hälfte des XVIII. Jahrh, inItalien, malte das Bildniß Papst Clemens XI V.welches Joseph (s. Ii. P. I.) Garofolo in Kupfergebracht,
Laques( ). So heißt beyFiorl'llolV. 62.Not. r. ein Spanischer Kunststicker, der in 1214nebst andern seiner Kunstgenossen an dem berühm-ten Kirchenornat für den Kardinal Cisneros ge-arbeitet hat.
*Laverp (G. I.), hieß Gerhard Joseph.Dieser Maler und Radirer, welcher zu Anfangdes XVIII. Jahrhunderts zu Amsterdam blühte,war aus der Gegend von Antwerpen gebürtig.Wir kennen von ihm ein gut radirtes Bild in 4°.mit der Unterschrift: ve 8tut van Weeuxv örc. ;dann drey bey Peter Schenk zu Amsterdam erschie-nene Folgen, als: Hot ltslissnsck Nonesl ent-hält (mit dem Titel) 17 Bl. verliebter Vorstellungenin qu. 4°. mit holländischen und französischen Ver-sen von van Halm — Dann eine gleich starkeFolge mit Harlekinen: Her nisuv ZoopenäItsllasnsckl'oneel in qu. 4°.— Endlich lönumm.D>. mit allerhand Kunstspringern, Seiltänzern undGauklern: ^aräi^e VerramelinA vsn Xooräs-vansers in qu. gr. 4 °. Nach ihm hat P. Tanjsden C. van Bynkerhout, und den Greffier Fagelkl. Fol. (»747 ) gut gestochen. Bisweilen zeichneteer auch dem Peter Schenk Carkouchen zu den beydiesem letztem erschienenen Landschaften; und einegroße dergleichen, von F. M. la Cave gestochen,auf eine Karte des Amtes Weißenfels. ^c.
— (Jacob), der Maler. Nach ihm soll.I. Houbraken eine Madame Monti, und ReinierVinkeles den bekannten Kunstliebhaber Gerh.Braamcamp gefertigt haben.
— — (Johann Baptist), ein geschickter Bild-hauer zu Harlem um 1735 - Von seiner Handsieht man schöne Arbeit an der Orgel der dorti-gen großen Haupt-Kirche auf dem Markte. G.die zweyte Auflage von:ller r/ei-eemZVe /VeÄer/aucieu. Ne ^mstercl. 1729.ff. 80. IV. Z84. Diese Orgel ruhet auf vier schwar-zen Marmorsäulen, zwischen denen die von ihmaus weißem Marmor gefertigte herrliche Gruppe
von Figuren mit den Attributen der Tonkunst sichbefindet, ^c.
* Lavl'n (Hubert und Paul), welche im Lex.kurz in dem Art. Nick. Faron erscheinen, waren(nach vapillon) Gebrüder, beyde gothische (alte)Formschneider, und lebten zu Paris.
Zkavregni (Johannn de), Spanischer Malerund Dichter, gebürtig von Sevilien, st. zu Madrid1660. Derselbe schrieb in Spanischer Sprache: Ist-ber spoloAsticus pro arte pietoria Lcc. Joecher.
Lseü, eigentlich Gsell (Peter), einSchwek-zerscher Künstler aus St. Gallen gebürtig, ward-717 zu Amsterdam von Peter dem Großen inDienste genommen. Derselbe excellirte im Stil-leben. Indessen kennt man von ihm auch z B.Bildnisse der Evangelisten und Apostel in derEvangelischen St. Peters-Kirche zu Petersburg.Dort ward er bey Errichtung der Malerakademie1726 zum Mitglied derselben erkiest, und st. da-selbst 174Z. Eine Tochter von ihm heyrathete 1702den berühmten Mathematiker, Leonbard Euler.Mensel Misc. XI. 261. Leu Suppl. s. v.
— — (Maria), des Obigen Gattin, zweyterEhe, Tochter desFrankfurter-MalersJ. A. Graf,und der berühmten Maria Sybilla Merian. Gleichdieser malte sie Blumen, Insekten u.a. Naturalienvortrefflich in Aquarell aufPapeir und Pergament.Sie stand in Diensten der Petersburger-Akademieder Wissenschaften, und st. daselbst 1745. Dortwird ein Schatz von ihren und ihrer Mutter Arbei-ten aufbewahrt. Zu dem Surinamischen Insekten,werke dieser letztem gab die Unsrige ein Supple-ment, und begleitete solches mit einer Dissertation6e Aensratione er rnetsmorplioglbus in8ecto-rum 8urinsmen8'lum. Mensel u. Leu I. c.
* — — f. Gesell im Lex. und in diesenZusätzen.
* Len 0 philus. Die Lebenszeit dieses griechi-schen Bildhauers, der im Lex. s. v. seines Kunst-genossen Srraron erscheint, ist unbekannt. Nur soviel wissen wir, daß seine Statue des Aesculaps zuArgos, zu dem Zeiten des Oausanr'as, die schönsteder bekannten Bildsäulen dieses Gottes war.
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