Band 
Erster Band.
Seite
II
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Il

wohl über einzelne Stellen und Situationen, alsüber den Geist, der im Ganzen herrscht, oft beige-wohnt, oder an ihnen Antheil genommen hat, müs-sen nicht allgemeine Ideen über derglei-chen Confessionen. aufgegangen, und die Fragebeigefallen seyn : wie fern kann und darf undsoll ein Mensch G eständ niffe von sich demPublikum machen? und welche Haupt-idee, welch ein Compaß muß ihn bei die-ser gefährlichen Schiffahrt leiten? Danun Ihr Petrarca einer der Vorgänger Rousseau's indieser Art Confessionen gewesen: sehen Sie, so istder Inhalt unsers Vorgespräches darüber uns durchdie Sache selbst gegeben.

Der erste Meister solcher Confessionen ist Augu-st in; er war Petrarca's Vorbild, und es ist gewiß,daß ohne ihn, vielleicht auch ohne den Augustiner D e-nis von Robertis, der in einem freien Verstän-de des Worts, Petrarca's Gewissensrath war, Petrar-ca vielleicht so eigentlich diesen Weg nicht würde ge-nommen haben. Ziemlich frühe schrieb er schon an denBischof von Lomdes, der in einem scherzhaften Brie-fe seine Laura für ein Hirngespinnst und seine Liebe

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