vorch/ wie Augustinus war. Die Schikjale und Fehler sti-ll «K, ner Jugend, die mancherlei Wendungen seiner war-
m Ich men und reichen Phantasie, die hizige Thätigkeit sei-den Berz nes Lebens, die Krümmen und Rükwege, denen sein
i P. Dr- geschäftiger beredter Disputirgeist ausgestzt war, und
i schönen dabei die innere Redlichkeit, die sanfte Empfindlich,
M über- kcit seines Herzens, alles dieß gab ihm nicht nur den
der Ein- S t o ff zu seinen Confessionen , sondern machte ihm
M. In- auf der Stelle, wo er stand, dieselbe, so wie auch
AM seine Retractationen, gewissermaßen mora -die s» lisch nothwendig. Ein Geist, wie dieser, mußtegennM, oft und viel fehlen ; aber auch seiner Fehler spat oder
nisst brS früher inne werden; und da war es freilich eine Art
, sich W süßer Buße, das Gewirre seines Herzens der obersten
nb; M Weisheit vorzulegen, und was Er an sich nicht ändern
HO ß konnte, ihr liebevoll zu beichten. In den Confes-
An- fioncn Augustins herrscht eine so weiche Zärtlichkeit,>on dem ja ich möchte sagen, eine so verführerische Bulerei
, kurz, er mit Gott und seinem eignen Herzen, daß sie zu allen
, als die« Zeiten und dein ah vor allen Schriften dieses Kirchen-vaters Liebhaber und Verehrer gefunden haben, auchon seltnen unter denen, die nicht eben seines Ordens waren.IM, Ebenlso war Petrarca eine der' zarten, Empfindungs-B , reichen