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Das Schlavische Europa, wann den Sevenern nicht schleunige Hülff solte geleistet werden ... / [Abel Boyer] ; aus dem Französischen ins Teutsche übersezt [v. J.J. Gesser]
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17
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A C.M verpflichtete sich derKönig meinHr.daß der verglich aufdasgeuäuest solte gehalten werde und bemüssgu Euch/die angebottneBrdingeanzuneüiev/obwoln die bewantnuß der fachen bessere zuverschaffen schiene.J.M.bildete sich ein/Frankr.wurde den krieg inJtalien wider den gemeinen feind nach-truklicher führen/wan es des Einhnmschen Kriegs entlediget seyn wurde. Waserfolgte aber ? Die BundSgenossrn beyder Königen wurden verlassen und diein Italien gkstandne Trupen rings um dise Statt in Besatzung gelegt / damitihr aufdas äusserste gebracht wurdet/wie die HerrenHerzogen von Rohan undSoubize samt den übrigen Reformierten dem König meinem H-rren vsrge-stellet/und da man endlich wahrgenommen/ daß dises alles nicht zulänglich we-re/ Euch zugrund zurichten/ hat man unter dem Vorwand eine ungebildeteKauffmans'gestllschast aufzurichten/ eine grosse Anzahl Kriegsschiffe außgerü-stek/und uns zu schwächung der jenigen/ von denen ihr Hülff und B ystand zu-erwarten/durcheimunerhörte Ungerechtigkeit/ rro. Schiffe in Fridenszeirenund da wir in einem Frankreich sehr nutzbaren Krieg begriffen waren/wegge-nommen.

Dise und vil andre dergleichen Ursachen haben den König meinen Her-ren/welcher ein sehr Gottseliger Fürst ist / bewogen mit hindansetzung alles an-dern in wahrnemung seiner Ehr und Gewüffens dem Ansuchen derHerrmHer-zogen von Rohan und Soubize/ und des übrigen Reformierten LeibS/daßErauf die follziehung des lekstren FridenS-EdictS dringen wölte/gehör zugeben.Der Herzog von Bukingham komt Euch im Namen S. Mt. eine mächtigeVeyhilffzu Wasser und zu Land zu wider rrlaygung eurer ftepheit anzubieten.

Die Bedinge/so er begeren wird / werden offenbarlich zeigen/daß es Jh-me keines wegs um sein eigen wolwesen zuthun/ und daß er nichts anders alseuer wolergehen und das/so die Ehr und das Gcwüffen von einem Gottstligenund Gerechten Fürsten erfordert/suche. Ich sage Euch/daß J.M.nicht gestnnetdie Länder des Königs seines Schwagers zu überfallen/sonder ganz geneigt mitJhme in fölliger Verstandnuß zulrbev/so fthrn nämlich die jenigen / so sich inFrankreichzu unsrer Heiliger Religion bekennen/ die Freyheit ihres Gewüssensund die ihnen zugestandn- Gerechtigkeiten rühig gemessen wurden.

So Ihr aber/Hochg.Hrn. fragen wurdet / warum I. M. Euch arjezihre beyhülffauß sich selbst anerbiete/ die Sie Euch vordem- auf euer emständr-ge§ begeren nicht zustehen wöüen/so würd Ich Euch antworten/daß der Königmein Herr die Gewährschaft des mit Euch geschaffnen Vsrglichs nicht verspro-chen und daß Er Hoffnung gehabt/seme Vorbitt wurde Euch nützlicher seyn/ alsseine Waffen - beschützung. Dißnralen aber hat es eine andre bewandtnuß: