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dtl'bunden. Ihr M.hat sich alles Ernsts bemühet sich einer ihremwoiweserr und der wolfahrt der Christenheit ganz entgegenstehen-der Bündnuß zrr entziehen. Anfanhalten J.M.rmd durch vermlt-lung unsrer Bottschaftern hat der König von Frankreich sich mitseinen Unterthanen in einen sichern F riden eingelassen. Sie sind andenselbigen kommen/weil J M.versprochen die sollziehung desselbenzuerhalten. Diser Frid ist gebrochen/ und die Reformierten dar-durch in die äusserste noht qefttzet worden/ so daß selbige/ ohne schleu-nige Hülffieistung/ttnaußbleibenlich zugrnnd gehen muffen.
Der betrübte und gefährliche Zustand der Protestierenden in Frankreichgierige dem Parlament/unerachtet es mir dem verhalten des Herzogs von Bu-kingham sehr übel zufriden ware/so tieffzuherzen/daß es AM. eine groffeSum-wen Geits bewilligte.
Kurz darauf bare der Herzog von Soubize mit den Abgeordneten derStatt Röchelte den König so kräftig/ daß er eine Beyhülffvon Lebens,undKriegsmittlen für die belagerte Statt erhielte. Es empfieng auch derGrafvonDenbigh des Herzogs von Bukingham Schwager befeh!/ Visen Vorraht miteiner Flott von i v.oder ir.Kriegs und 60. Lastschiffen nach Röchelte zuführen;nachdem er aber 8.tag lang vor difer Statt herum gefahren und verschiedne an»schlage ohne bewerkstelligung eines einigen/abgefaffet/ höbe der Englische Ad-miral die Anker auf/ und kehrte wider nach Engeüand/ohne daß er ausser einemeinigen Schuß wider die Französische Flott etwas zu Entsetzung der belagertenStatt unterstanden. Die Reformierten Franzosen / welche durch das verhal-ten diseS Generalen sehr beschimpfet wordencheklagten sich hierüber bey J. M.der König und sein Raht sahen des DenbighS fehler, gleichwol trunge der Her-zog von Bukingham mit seinem ansehen durch und machte,daß die auf die vor-geschützte Unmöglichkeit in den Hafen zu Röchelte zukommen/uud daß die Wortin dem an den Denbigh abgegebnem Befthl/ein Treffen zuwagm/ nur in einerNeben,Linien eingerükt worden / unerachtet der König selbige eigenhändig ge-schrieben/ begründe Entschuldigung angenommen wurde. Jr.zwüschen em-pfieng der Herzog von Bukingham vom geheimen Rahe außkruklichen Befehldem GrafDenbigh zusagen/das AM. will / daß er sich schleunig fertig machenoch einmal mit einer grösseren Anzahl Schiffen vor Röchelte zukeyren und al-le anstatt zu verfügen/daß dise Statt mit aller Macht enrsezt werde. Über diseSschriebe der Königeigenhandig an die Vorgesetzten und Einwohnere der StattRöchelst folgenden Brief;
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