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giebt als in Frankreich; und das nicht etwa nuran wirklichem baarem Gelde, sondern auch an Sil-berzeuge, an Juwelen aller Art, an Büchern, Ge-mählden und kostbaren Meublen. Die spekulirendenKöpfe in London, Hamburg, Genua, Livorno,Philadelphia, Basel, mögen sorgfältig berech-nen , was durch die unglückliche Auswanderung,durch das Schrecken und durch die Bedürfnisse,wovon die alten wie die neuen Capitalisten bedrücktwurden, und selbst durch die Spekulationen derRegierung , die sich genüthigt sah, so viele durch-aus unentbehrliche Sachen um einen höchst ungün-stigen Tausch aus dem Aussenlande zu ziehen , vondiesen Reichthiimern aus dem Reiche gegangen ist.Ich gebe dabei gern zu, dafs man auf das gewissen-hafteste alles das davon abziehe, was (furch die inBrabant, Savoyen und Hölland gemachtenEroberungen wieder ins Land gekommen ist. Ichbin überzeugt, dafs sich das für Frankreich nurzu wirkliche Deficit zuletzt unfehlbar zu einer ganzschrecklichen Summe belaufen wird.
Die Laster, die das Wohlergehen der Gesell-schaft schwächen , können sich in allen Classenvorfinden. Aber einige giebt es denn doch wohl,die der einen mehr als der andern eigen zu seyn