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Meine letzte Reise nach Paris / [von Jakob Heinrich Meister]
Entstehung
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rigen Umständen abhängt. Zuerst wohl von dem sehrgewöhnlichen Mangel an häuslicher Hülfe, um sichfrisiren zu lassen ; dann auch von dem Gewinne,den einige habsüchtige, speculirende Köpfe von derMenge Haare zu ziehen hofften , die theils unterR o b espie r r es Regierung durch die Guillotine ge-waltsam, theils in den Gefängnissen freiwillig, umvom Ungeziefer nicht verzehrt zu werden, abge-schnitten wurden. S. 72.

15. ) Dicht neben ihnen hörte ich mehr als ein-

mal die Weiber von der niedrigsten Classe vollerWuth schreien : Die Schurken ! Alle Rechtschaf-

fenen haben sterben müssen, um einen Haufen-sewichter am Leben zu erhalten , die uns vor Kum-mer und Elend sterben lassen. S. 74.

16. ) Vom 1. Januar 1793. bis zum 27. Prairialim dritten Jahre der Freiheit, d. h. in einem Zeit-räume von fünfzehn Monaten, belief sich die Zahlder geschiedenen Ehen auf 5994. Auf den Antragder Männer waren 2124 , auf Verlangen der Frauen3870. geschieden worden ; 559. nur durch wechsel-seitige Einwilligung. (S. das Journal von Paris.)S. 77.

17.) Vor nicht gar langer Zeit hatte man inder Mitte der gesetzgebenden Versammlung dasaufrichtigste Geständnifs von dieser ausserordentli-chen Unordnung abgelegt. Man sehe ParisotsBericht im Rathe der Fünfhundert, vom 22. Nivose