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Was giebt uns wohl den schönsten Frieden,Als frei am eignen Glück zu schmieden.
Sprüche in Reimen.
Da stehst du nun, wie's einem geht,Weil sich der Beste von selbst versteht.
Laßt mir die jungen Leute nurUnd ergötzt euch an ihren Gaben!
Es will doch Großmama NaturManchmal einen närrischen Einfall haben.
Ungebildet waren wir unangenehm; 'Jetzt sind uns die Neuen sehr unbequem.
Wo Anmaßung mir wohlgefällt?
An Kindern: denen gehört die Welt.
Ihr zählt mich immer unter die Frohen;Erst lebt' ich roh, jetzt unter den Rohen.Den Fehler, den man selbst geübt,
Man auch wohl an dem andern liebt.
Willst du mit mir Hausen,So laß die Bestie draußen.
Wollen die Menschen Bestien seyn,
So bringt nur Thiere zur Stube herein;Das Widerwärtige wird sich mindern,Wir sind eben alle von Adam's Kindern.
Mit Narren leben wird dir gar nicht schwer,Erhalte nur ein Tollhaus um dich her.
Sag' mir, was ein HypochondristFür ein wunderlicher Kunstfreund ist.In Bildergalerien geht er spazierenVor lauter Gemälden, die ihn vexiren.
Der Hypochonder ist bald curirt,Wenn euch das Leben recht cujonirt.
Du sollst mit dem Tode zufrieden seyn. -Warum machst du dir das Leben zur Pein?
Kein tolleres Versehen kann seyn,
Giebst einem ein Fest, und lädst ihn nicht ein.
Wenn ein Edler gegen dich fehlt,
So thu', als hättest du's nicht gezählt;Er wird es in sein Schuld,buch schreibenUnd dir nicht lange im Debet bleiben.
Suche nicht «ergebne Heilung!Unsrer Krankheit schwer GeheimnißSchwankt zwischen UebercilnngUnd zwischen Versäumniß.
Ja, schelte nur und fluche fort,
Es wird sich Beßres nie ergeben;
Denn Trost ist ein absurdes Wort:
Wer nicht verzweifeln kann, der muß nicht leben.
Ich soll nicht auf den Meister schwören,Und immerfort den Meister hören!Nein, ich weiß er kann nicht lügen,Will mich gern mit ihm betrügen.
Mich fteuen die vielen Guten und Tücht'gen,Obgleich so viele dazwischen besten.
Die Deutschen wissen zu bericht'gen,
Aber sie verstehen nicht nachzuhelfen.
„Du kommst nicht in's Jdeenland!"
So bin ich doch am Ufer bekannt.
Wer die Inseln nicht zu erobern glaubt,Dem ist Ankerwerfen doch wohl erlaubt.
Meine Dichtergluth war sehr gering,So lang ich dem Guten entgegen ging;Dagegen brannte sie lichterloh,
Wenn ich vor drohendem Uebel floh.
Zart Gedicht, wie Regenbogen,
Wird nur auf dunklen Grund gezogen;Darum behagt dem DichtergenieDas Element der Melancholie.
Kaum hatt' ich mich in die Welt gespieltUnd fing an aufzutauchen,
Als man mich schon so vornehm hielt,Mich zu mißbrauchen.