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West-östlich» Dlran.
Du aber bist mystisch rein,
Weil sie dich nicht verstehn,
Der du, ohne fromm zu seyn, selig bist!Das wollen sie dir nicht zugesteht!.
Wink.
Und doch haben sie Recht, die ich schelte:
Denn, daß ein Wort nicht einfach gelte,
Das müßte sich wohl von selbst verstehn.
Das Wort ist ein Fächer! Zwischen den StäbenBlicken ein Paar schöne Augen hervor;
Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor,
Er verdeckt mir zwar das Gesicht;
Aber das Mädchen verbirgt er nicht,
Weil das Schönste, was sie besitzt,
Das Auge, mir in's Auge blitzt.
Än Hafts.
Was Alle wollen, weißt du schonUnd hast es wohl verstanden:
Denn Sehnsucht hält, von Staub zu Thron,Uns all' in strengen Banden.
Es thut so weh, so wohl hernach,
Wer sträubte sich dagegen?
Und wenn den Hals der eine brach,
Der andre bleibt verwegen.
Verzeihe, Meister, wie du weißt,
Daß ich mich oft vermesse,
Wenn sie das Auge nach sich reißt,
Die wandelnde Cypresse.
Wie Wurzelfasern schleicht ihr FußUnd buhlet mit dem Boden; >
Wie leicht Gewölk verschmilzt ihr Gruß,
Wie Ostgekos' ihr Oden.
Das alles drängt uns ahndevoll,
Wo Lock' an Locke kräuselt,
In brauner Fülle ringelnd schwoll,
Sodann im Winde säuselt.
Nun öffnet sich die Stirne klar,
Dein Herz damit zu glätten,
Vernimmst ein Lied so froh und wahr,
Den Geist darin zu betten.
Und wenn die Lippen sich dabeiAus's niedlichste bewegen;
Sie machen dich auf einmal frei,
In Fesseln dich zu legen.
Der Athem will nicht mehr zurück,
Die Seel' zur Seele fliehend,
Gerüche winden sich durch's GlückUnsichtbar wolkig ziehend.
Doch wenn es allgewaltig brennt,
Dann greifst du nach der Schaale:
Der Schenke läuft, der Schenke kömmtZum erst- und zweitenmale.
Sein Auge blitzt, sein Herz erbebt,
Er hofft auf deine Lehren,
Dich, wenn der Wein den Geist erhebt,
Im höchsten Sinn zu hören.
Ihm öffnet sich der Welten Raum,
Im Innern Heil und Orden,
Es schwillt die Brust, es bräunt der Pflaum,Er ist ein Jüngling worden.
Und wenn dir kein Geheimniß blieb,
Was Herz und Welt enthalte,
Dem Denker winkst du treu und lieb,
Daß sich der Sinn entfalte.
Auch daß vom Throne FürstenhortSich nicht für uns verliere,
Giebst du dem Schah ein gutes WortUnd giebst es dem Vesire.
Das alles kennst und singst du heutUnd singst es morgen eben:
So trägt uns freundlich dein GeleitDurch's rauhe, milde Leben.