IntM.
Seite
Benvenuto Cellini.
Vorrede des italiänischen Herausgebers. 1
Erstes Buch. Erstes Capitel. Was den Autor bewogen, dieGeschichte seines Lebens zu schreiben. — Ursprung der StadtFlorenz. — Nachricht von des Autors Familie und Ver-wandtschaft. — Ursache, warum er Benvenuto genannt wor-den. — Er zeigt einen frühen Geschmack für Nachbildenund Zeichnen; aber sein Vater unterrichtet ibn in der Musik.
Aus Gefälligkeit, obgleich mit Widerstreben, lernt derKnabe die Flöte. — Sein Vater von Leo X. begünstigt. —Benvenuto komm zu einem Juwelier und Goldschmied in
die Lehre . 2
Zweites Capitel. Der Autor sieht seinen Bruder in einemGefecht beinahe erschlagen, und nimmt seine Partei; darausentspringen einige unangenehme Vorfälle, und er wird deß-halb von Florenz verbannt. — Er begtebt sich nach Sienaund von da nach Bologna, wo er in der Kunst, auf derFlöte zu blasen, zunimmt, mehr aber noch in der Professiondes Goldschmieds. — Streit zwischen seinem Vater undPeter, einem Tonkünftler; trauriges Ende des letztern. —
Der Autor begiebt sich nach Pisa und geht bei einem dor-tigen Goldschmied in Arbeit. — Er kommt krank nachFlorenz zurück. Nach seiner Genesung tritt er bei seinem
alten Meister Marcone in Arbeit. 5
Drittes Capitel. Peter Torrigiani, ein Italiänischer Bild-hauer, kommt nach Florenz und sucht junge Künstler fin-den König von England. — Der Autor wird mit ihm be-kannt und wirft einen Haß auf ihn. — Der Autor befleißigtsich. nach den Cartonen von Michel Agnolo und Leonhardda Vinci zu studiren. — Um sich in seiner Kunst zu vervoll-kommnen, geht er nach Nom, begleitet von einem jungenGesellen, Namens Tasso. — Er findet in dieser Hauptstadtgroße Aufmunterung, so wie mancherlei Abentheuer. — Nachzwei Jahren kehrt er nach Florenz zurück, wo er seine Kunstmit gutem Erfolg treibt. — Seine Mitkünstler werden eifer-süchtig über seine GeschickUchkeit. — Streit zwischen ihm undGerhard Guasconti. — Verfolgt, weil er seinen Gegnergeschlagen und verwundet, kleidet er sich in eine Mönchs-kutte und flieht nach Rom . . . .'. 7
Viertes Capitel. Der Autor macht außerordentliches Glückin Rom. Er wird von einer edlen Dame Porzia Chigihöchlich aufgemuntert. — Besonderes Zutrauen dieser Dame.
— Ei-fersucht zwischen ihm und Lucagnolo von Jesi. — Erbläs't vor Papst Clemens VII.. der mit ihm wohl zufriedenist, und ihn wegen der doppelten Fähigkeit als Goldschmiedund Musikus in Dienst nimmt. — Der Bischof von Sala-manca giebt ihm, auf die Empfehlung des Franz Penni,Schülers von Raphael, Arbeit. — Seltsame Abentheuer zwi-schen ihm und dem Bischof.1V
Fünftes Capitel. Der Autor findet Händel, und nimmt eineAuskorderung eines der Leute des Rienzo da Ceri an. —
Er arbeitet große Cardinalssiegel, nach Art des Lantizio. —
Die Pest bricht in Rom aus; während derselben hält er sichviel in den Ruinen aus und studirt dort nach den architek-tonischen Zierrathen. — Geschichte ves Herrn Jacob Carpi,berühmten Wundarztes. Begebenheiten mit einigen Vasen,welche Benvenuto gezeichnet. — Nachdem die Pestilenz vor-bei war, treten mehrere Künstler znsamnren, Maler, Bild-hauer und Goldschmiede, sich wöchentlich zu vergnügen. —Angenehme Beschreibung eines dieser Bankette, welches debAutor durch einen glücklichen Einfall verherrlicht .... 13
Sechstes Capitel. Der Autor ahmt Türkische mit Silber da-mascirte Dolche nach — Ableitung des Worts Groteske,
von Zierrathen gebraucht. — Des Autors Fleiß an Medaillenund Ringen. — Seine Wohlthaten an Ludwig Pulli werdenmit Undank belohnt. Leidenschaft des Pulci zu Pantasileaund tragisches Ende desselben.—Kühnes Betragen desAutors,der die Verliebten und ihr bewaffnetes Geleit angreift. —Der Autor entkommt und versöhnt sich mit Benvenuto von
Perugia.. . -
Siebentes Capitel. Der Herzog von Bourbon belagert Rom.Es wird eingenommen und geplündert. — Der Autor tödtetden Herzbg von Bourbon durch Büchsenschüsse von der Mauer— Er flüchtet izsS Castett St. Augelo, wo er als Vombardier
angestellt wird, und sich außerordentlich hervorthut. — DerPrinz von Oranien fällt auf einen Kanonenschuß desAutors.
— Der Papst erkennt die Dienste des Benvenuto. — DasCastell St. Augelo geht über durch Vertrag. 19
Achtes Capitel. Der Autor kehrt nach Florenz zurück undkauft seinen Bann ab.Oraziö Baglioni möchte ihn zumSoldatenftand bereden; aber auf seines Vaters Bitten gehter nach Mantua. — Er findet seinen Freund Julius Romanodaselbst, der seine Kunst dem Herzog empfiehlt. — Eine un-vorsichtige Rede nöthigt ihn. von Mantua zu gehen. — Erkommt nach Florenz zurück, wo sein Vater indessen und diemeisten seiner Bekannten an der Pest gestorben. — GutesVerhältniß zwischen ihm und Michel Agnolo Buvnarotti,durch dessen Empfehlung er bei seinen Arbeiten sehr auf-gemuntert wird. — Geschichte Friedrich Giuoris. — Bruchzwischen Papst Clemens und der Stadt Florenz. — Der
Autor folgt einem Rufe nach Rom.22
Neuntes Capitel. Der Autor kehrt nach Rom zurück undwird dem Papst vorgestellt. Unterredung zwischen ihm undSeiner Heiligkeit. Der Papst überträgt ihm eine vortreff-liche Goldschmied- und Juwelierarbeit. Nach des PapstesWunsch wird er als Stempelschneider bei der Münze ange-stellt, ungeachtet sich die Hoflcute und besonders Pompeovon Mailand, des Papstes Günstling, dagegen setzen. —Schöne Medaille nach seiner Erfindung. — Streit zwischen
ihm und Vandinetti, dem Bildhauer.24
Zehntes Capitel. Die Tochter des Raphael del Moro har eineböse Hand, der Autor ist bei der Cur geschäftig: aber seineAbsicht, sie zu heirathen, wird vereitelt. — Er schlägt eineschöne Medaille auf Papst Clemens VII. — Trauriges Endeseines Bruders, der zuRom in einem Gefecht fällt. Schmer;desAutors darüber, der seinem Bruder ein Monument miteiner Inschrift errichtet und den Tod rächt. — Seine Werk-statt wird beftohlen. — Außerordentliches Beispiel von derTreue eines Hundes bei dieser Gelegenheit. — Der Papstsetzt großes Vertrauen aus den Antor, und muntert ihn
außerordentlich auf.27
Eilftes Capitel. Des Autors Feinde bedienen sich der Ge-legenheit, daß falsche Münzen zum Vorschein kommen,um ihn bei dem Papste zu verleumden; allein er beweistseine Unschuld zu des Papstes Ueberzeugung. — Er ent-deckt den Schelm, der seine Werkstatt bestoblen, durch dieSpürkräfte seines Hundes. — Ueberschmemmung von Rom.
— Er macht eine Zeichnung zu einem prächtigen Kelchefür den Papst. — Mißverstand zwischen ihm und SeinerHeiligkeit. — Cardinal Salviati wird Legat von Rom indes Papstes Abwesenheit, beleidigt und verfolgt den Autor.
— Eine Angenkrankheit verhindert diesen, den Kelch zu
endigen. — Der Papst bei seiner Rückkunft ist über ihn er-zürnt. — Außerordentliche Scene zwischen ihm und SeinerHeiligkeit. — Der Autor leidet an venerischen Uebeln, undwird durch das heilige Holz geheilt.30